– Münchener Verein erweitert bKV um eigenfinanzierte Mitarbeitervariante inklusive Familienversicherung
– HandwerkGesund ermöglicht kleinen Betrieben bereits ab drei Angestellten umfangreichen Gesundheitsschutz
– Flexible Tarife mit bis zu 1.500 € Budget für ambulante und zahnärztliche Leistungen
Neue arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Krankenversicherung des Münchener Vereins bietet umfassenden Gesundheitsschutz
Die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. hat kürzlich eine innovative Erweiterung ihrer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) vorgestellt, die besonders für Arbeitnehmer und kleinere Handwerksbetriebe zahlreiche Vorteile schafft. Neben der etablierten, vom Arbeitgeber finanzierten bKV „GemeinsamGesund“ ermöglicht der Versicherer nun auch eine von den Mitarbeitern eigenfinanzierte Variante, die den Gesundheitsschutz flexibel und individuell erweitert.
Dieses neue Modell richtet sich ausdrücklich auch an Familienangehörige und Partner, die zu attraktiven Konditionen mitversichert werden können. Besonders relevant ist das Angebot für kleine Handwerksbetriebe: Bereits ab drei Angestellten können sie mit „HandwerkGesund“ von den Leistungen profitieren. Dabei zeichnen sich die Tarife durch hohe Flexibilität aus – sie bieten unterschiedliche Budgetoptionen für ambulante und zahnärztliche Leistungen mit einem Höchstbetrag von 1.500 Euro jährlich bei vollständiger Kostenübernahme innerhalb des Budgets, und das ohne zusätzliche Kosten für die Versicherten. Ergänzend besteht die Möglichkeit, eine Krankenhausaufenthaltsversicherung abzuschließen, wodurch der Schutz weiter abgerundet wird.
Dr. Rainer Reitzler, CEO der Münchener Verein Versicherungsgruppe, unterstreicht die Bedeutung der bKV für Arbeitnehmer: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass knapp 64 Prozent der Befragten eine solche Zusatzleistung begrüßen und die bKV zu den Top 3 der gewünschten Benefits zählt. Die Versicherungsleistungen des Münchener Vereins heben sich durch mehrere entscheidende Vorteile hervor: Dazu gehören die sofortige Mitversicherung laufender Behandlungen und die Integration von Vorsorgeuntersuchungen ganz ohne Alters- oder Zeitbeschränkungen.
Ein besonders vorteilhaftes Feature ist die Abschaffung der Wartezeiten und der Verzicht auf Gesundheitsprüfungen für den Versicherungsnehmer sowie dessen Familienangehörige und Partner – und zwar in den ersten drei Monaten nach Vertragsabschluss. Der Abschluss eines Kollektivvertrags vereinfacht zudem den Zugang zu einem umfassenden Gesundheitsschutz.
Darüber hinaus bietet die Münchener Verein Versicherungsgruppe einen besonderen Service: kostenlose Gesundheitsservices wie ein Arzt-Termin-Service, der die Wartezeit auf Facharzttermine verkürzt, sowie die Option einer Videosprechstunde, die bequem von zu Hause aus genutzt werden kann.
Der Abschluss der bKV erfolgt besonders benutzerfreundlich – digital, ohne Papierkram – und über ein spezielles Arbeitgeberportal können Mitarbeitende einfach verwaltet werden. Die Leistungsabrechnung wird über die MV ServiceApp abgewickelt, die eine unkomplizierte Online-Einreichung von Rechnungen und Belegen ermöglicht. Zudem können die Beiträge unter bestimmten Voraussetzungen steuer- und sozialversicherungsfrei behandelt werden.
Die Bedeutung der betrieblichen Krankenversicherung und die innovative Rolle des Münchener Vereins werden am 18. März 2024 im Rahmen eines Online-Kongresses vertieft, zu dem der Versicherer in Kooperation mit profino einlädt. Der Kongress verspricht, mit echtem Expertenwissen einen nachhaltigen Mehrwert für alle Teilnehmenden zu bieten.
Betriebliche Krankenversicherung im Wandel: Chancen für Beschäftigte und Unternehmen
Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) erlebt aktuell eine Phase tiefgreifender Veränderungen, die sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen weitreichende Folgen haben. Im Mittelpunkt stehen dabei gesellschaftliche Erwartungen an Gesundheit und Vorsorge sowie der zunehmende Druck auf das Gesundheitssystem, der den Bedarf an ergänzenden Absicherungen für Arbeitnehmer steigert. Für Unternehmen wird die bKV zugleich zum strategischen Instrument, um sich im Wettbewerb um Fachkräfte zu positionieren und die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Dabei wächst die Bedeutung betrieblicher Zusatzleistungen – sie sind mehr als nur ein Bonus, sie werden zu einem entscheidenden Teil der modernen Arbeitswelt.
Warum sind betriebliche Zusatzleistungen so gefragt?
Der Trend zu Zusatzleistungen, insbesondere im Gesundheitsbereich, hat mehrere Ursachen: Zum einen werden gesetzliche Krankenversicherung und die Versorgung durch den öffentlichen Gesundheitssektor als nicht mehr ausreichend empfunden. Arbeitnehmer suchen deshalb nach individuellen und besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Angeboten. Zum anderen spielen steigende Anforderungen und Stress am Arbeitsplatz eine Rolle, die das Bewusstsein für Gesundheit und Prävention erhöhen. Die bKV bietet hier direkte Vorteile, etwa durch schnelleren Zugang zu Behandlungen oder einem breiteren Leistungsspektrum.
Für Beschäftigte hat die bKV außerdem eine signifikante Bedeutung im Rahmen der Alters- und Vorsorgeplanung, da sie ergänzend zur gesetzlichen Absicherung wirkt. Sie fördert zudem die Gesundheit am Arbeitsplatz und kann negative Folgen von Erkrankungen reduzieren, was nicht zuletzt auch die Arbeitsfähigkeit unterstützt.
Wie reagieren kleine und mittlere Unternehmen auf den Wandel?
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn es um die Einführung und Gestaltung betrieblicher Krankenversicherungen geht. Anders als große Konzerne verfügen sie oft nicht über spezialisierte Personalabteilungen oder umfangreiche finanzielle Ressourcen. Dennoch wächst auch hier das Interesse, bKV als Teil einer attraktiven Arbeitgeberstrategie einzusetzen. KMU reagieren zunehmend flexibel, indem sie maßgeschneiderte Lösungen wählen oder Kooperationen mit Versicherern eingehen, die auf die Bedürfnisse kleinerer Belegschaften zugeschnitten sind.
Die betrieblichen Krankenversicherungen werden somit auch für den Mittelstand zu einem Weg, langfristig Mitarbeiter zu binden und gleichzeitig ihre Gesundheit besser zu fördern.
Vorteile und Herausforderungen für Unternehmen
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Vorteile:
- Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit
- Verbesserung der Mitarbeitergesundheit und Verringerung von Ausfallzeiten
- Individuell anpassbare Absicherungsmöglichkeiten als Teil moderner Personalpolitik
- Positive signalhafte Wirkung für Beschäftigte und deren Loyalität
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Herausforderungen:
- Kostenkontrolle und wirtschaftliche Machbarkeit, insbesondere für KMU
- Komplexität bei der Auswahl passender Tarife und Leistungsmodelle
- Informations- und Beratungsbedarf bei Arbeitgeber und Beschäftigten
- Integration der bKV in bestehende betriebliche Strukturen und Systeme
Der Wandel der bKV ist somit ein komplexer Prozess, der Chancen eröffnet, aber auch klare Anforderungen an Unternehmen stellt.
Blickt man in die Zukunft, ist mit weiteren Anpassungen zu rechnen, etwa durch stärkere Digitalisierung von Gesundheitsdienstleistungen und individualisierte Versorgungsangebote. Die gesellschaftliche Debatte wird sich zudem intensiv mit der Rolle der Zusatzleistungen im Gesundheitssystem auseinandersetzen müssen – hier stehen Fragen nach Zugänglichkeit, Fairness und Nachhaltigkeit im Fokus.
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