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dbb beklagt dramatischen Personalmangel im öffentlichen Dienst – Staat braucht über 500.000 Mitarbeiter

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Presse /news Verbandsnachrichten

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dbb beamtenbund und tarifunion

Berlin (ots)

Der dbb hat erneut die Staatsaufgaben mit dem vorhandenen Personal abgeglichen. Das Ergebnis ist verheerend.

Regelmäßig fragt der dbb als Dachverband den Personalbedarf in den einzelnen Arbeitsbereichen des öffentlichen Dienstes und seiner privatisierten Bereiche bei seinen Fachgewerkschaften ab. Aktuell fehlen dem Staat demnach mindestens 551.500 Beschäftigte. Vom Fachkräftemangel betroffen sind praktische alle Sektoren der Daseinsvorsorge, etwa Bildung, Gesundheit, Infrastruktur sowie Innere und Äußere Sicherheit. Der ständige Aufgabenzuwachs bei den Kommunen schlägt sich ebenfalls deutlich in der Erhebung nieder.

Zu der bisher umfassendsten Analyse der Personalsituation des öffentlichen Dienstes erklärte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 7. November 2023): “Wir haben noch weitere Berufsgruppen in unsere Abfrage integriert, etwa Bundeswehrbeschäftigte, Richter und Lebensmittelkontrolleure. Bei Pflege, Schulen und Kitas sind jetzt alle Teilbereiche und Trägerschaften erfasst, nicht mehr nur staatliche Träger. Sonderbelastungen kommen hinzu – etwa die Grundsteuerreform und die höheren Schülerzahlen aufgrund des Migrationsdrucks. Und dann ist da noch der sich weiter fortsetzende Abgang der Babyboomer.” In den nächsten zehn Jahren scheiden 1,36 Millionen (entspricht 27 Prozent) der Beschäftigten altersbedingt aus dem öffentlichen Dienst aus.

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Neben besseren Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst etwa durch konkurrenzfähige Gehälter forderte der dbb Chef erneut, die Aufgaben der Verwaltungen zu reduzieren: “Wir müssen dringend an die Digitalisierung und den Bürokratieabbau ran. Das wird zwar immer viel in Sonntagsreden versprochen, aber tatsächliches passiert kaum etwas.” Der dbb hat bereits in der Vergangenheit immer wieder einen gesellschaftlichen Dialog darüber angemahnt, welche Leistungen vom Staat erbracht werden sollen. Diese Auseinandersetzung werde von den Verantwortlichen gerade in Bund und Ländern aber gescheut. “Die Bundesregierung ist an unserer Expertenmeinung nicht interessiert. Das merken wir schon daran, dass uns in Gesetzgebungsverfahren oft nur noch 24 Stunden Zeit für Stellungnahmen eingeräumt werden. Das ist kein ernsthafter Dialog.”

Pressekontakt:

dbb – beamtenbund und tarifunion
Dr. Frank Zitka
Telefon: 030.4081-5510
Fax: 030.4081-5599
Email: zitka@dbb.de

Original-Content von: dbb beamtenbund und tarifunion, übermittelt durch news aktuell

. Setze am Anfang des Textes dann den Ort der Erstellung und 2023-11-07 08:00:36. Als Ort wählst du bitte den Stadtnamen des im Textbefindlichen Impressums.

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12 Responses

  1. Also ich finde, dass der öffentliche Dienst sowieso viel zu überbesetzt ist. Warum noch mehr Mitarbeiter einstellen?

    1. Ich verstehe deine Sichtweise, aber ich glaube, dass der öffentliche Dienst die Anforderungen der Gesellschaft erfüllen muss. Eine ausreichende Personalstärke ist entscheidend für effiziente und qualitativ hochwertige Dienstleistungen.

    1. Na, da hast du wohl keine Ahnung von der Realität im öffentlichen Dienst. Weniger Personal würde zu noch schlechterem Service führen. Schau lieber mal genauer hin, bevor du solche Behauptungen aufstellst.

  2. Warum brauchen wir überhaupt so viele Mitarbeiter im öffentlichen Dienst? Vielleicht sollten wir stattdessen Bürokratie abbauen!

  3. Ich finde, der öffentliche Dienst sollte mehr auf Automatisierung setzen, statt mehr Mitarbeiter einzustellen.

  4. Also ich finde, der Staat sollte lieber die Bürokratie reduzieren statt noch mehr Mitarbeiter einstellen.

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