Chancen der Sozialen Landwirtschaft: Nachhaltige Zukunft gestalten

Sozialer Wandel und ökologische Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand - und die Soziale Landwirtschaft zeigt eindrucksvoll, wie beide Bereiche erfolgreich verbunden werden können. Erfahren Sie in unserem Artikel, wie Einrichtungen und Dienste durch innovative Ansätze und bewährte Konzepte einen entscheidenden Beitrag zur sozialökologischen Transformation leisten können.

Bremen (VBR). Die Chancen Sozialer Landwirtschaft

Soziale Einrichtungen und Dienste tragen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bei und leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Doch ihre Rolle geht noch weiter: In der Sozialen Arbeit steckt ein großes Potenzial, Teil der sozialökologischen Transformation zu sein. Denn durch die Entwicklung neuer Ansätze und die Weiterentwicklung bestehender Konzepte können soziale Einrichtungen dazu beitragen, Soziales und Ökologisches zusammenzubringen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Ein solcher Ansatz, der bereits seit Jahrzehnten in sozialen Einrichtungen umgesetzt wird und jetzt im Kontext der Transformation verstärkt diskutiert wird, ist die Soziale Landwirtschaft. Dabei werden pädagogische, therapeutische und sozialarbeiterische Angebote mit der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte verbunden. Die Soziale Landwirtschaft kann in verschiedenen Bereichen integriert werden, wie beispielsweise in der Pflege, der gesellschaftlichen Wiedereingliederung, der Ausbildung und Rehabilitation benachteiligter Menschen, der Ausbildung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, der Gestaltung von Gemeinschaften im Gemeinwesen oder pädagogischen Initiativen wie Schul- und Kindergartenbauernhöfen.

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Um einen Überblick über die Soziale Landwirtschaft zu geben und verschiedene Erfahrungen aus der Praxis zu teilen, veranstalten die Projekte “Klimaschutz in der Sozialen Arbeit stärken” des Paritätischen Gesamtverbandes und des Paritätischen Landesverbandes Baden-Württemberg gemeinsam mit Bioland eine Onlineveranstaltung. Dabei werden mehrere interessante Inputs geboten:

– “Was ist mit Sozialer Landwirtschaft gemeint?” – Daniel Peipp, Lehrbeauftragter für Soziale Landwirtschaft (Duale Hochschule Villingen-Schwenningen)
– “Die Perspektive der Höfe auf Soziale Landwirtschaft” – Johanna Petersen, Bioland
– “Inklusives freiwilliges ökologisches Jahr” – Rebecca Kleinheitz, Netzwerk Alma
– Praxisbeispiele des Paritätischen

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich anzumelden und daran teilzunehmen. Sie verspricht spannende Einblicke in die Soziale Landwirtschaft und wie sie in der Praxis umgesetzt werden kann.

Die Soziale Landwirtschaft ist somit nicht nur ein effektiver Ansatz, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sondern auch ein Weg, um soziale Einrichtungen und Dienste in die sozialökologische Transformation einzubinden. Durch die Verknüpfung von Sozialen und Ökologischen Aspekten können sie dazu beitragen, eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen. Die Onlineveranstaltung bietet die Gelegenheit, von erfahrenen Experten zu lernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.

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Quelle: Pressemeldung des Paritätischen Gesamtverbandes und des Paritätischen Landesverbandes Baden-Württemberg mit Bioland

Quelle: Ackerland der Gemeinschaft: Soziale Landwirtschaft für eine nachhaltige Zukunft – Der Paritätische

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