Caravaning-Branche etabliert neue Ausbildungsfachrichtung

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Ausbildung in der Caravaningbranche: CIVD schafft neue Fachrichtung

Die Urlaubsform Caravaning ist seit vielen Jahren im Trend und allein in Deutschland sind fast 1,6 Millionen Freizeitfahrzeuge zugelassen. Doch das rasante Wachstum der Branche fordert seinen Tribut: Hersteller, Händler und Werkstätten benötigen mehr denn je qualifizierten Fachkräftenachwuchs. Um dem Fachkräftemangel proaktiv entgegenzutreten, hat der Caravaning Industrie Verband (CIVD) die Fachrichtung “Caravan- und Reisemobiltechnik” für den Ausbildungsberuf “Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker” entwickelt. Ab sofort dürfen Betriebe nun offiziell Ausbildungsverträge in der neuen Fachrichtung abschließen.

Dreieinhalbjährige Ausbildung zum Allroundtalent

Die Ausbildung startet mit handwerklichen und Kfz-technischen Grundlagen sowie der grundsoliden Ausbildung der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik. Nach 19 Monaten Grundausbildung kommt dann die Fachrichtung “Caravan- und Reisemobiltechnik” hinzu, die Spezialwissen über Freizeitfahrzeuge vermittelt. Dazu gehört unter anderem die Fertigung und Montage von fahrzeugspezifischen Bauteilen sowie die Reparatur von Fahrzeugen. Fertig ausgebildete Fachkräfte sind echte Allroundtalente in Sachen Reisemobile und Caravans und können in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden – angefangen beim Prototypenbau eines Herstellers bis hin zur Reparatur und Wartung in einer Fachwerkstatt.

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Branche setzt sich gemeinsam für Fachkräftegewinnung ein

Durch die Neuordnung des Ausbildungsberufes “Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in” wurde auf Initiative des CIVD die neue, dritte Fachrichtung “Caravan- und Reisemobiltechnik” geschaffen. Die inhaltliche Arbeit startete im Mai 2022 und wurde vom CIVD-Expertenteam, seinen Verbandsmitgliedern und dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik betreut. Die Zusammenarbeit war von großem Erfolg gekrönt, wie CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso berichtet: “Die neue Fachrichtung ist ein echter Meilenstein für die Caravaning-Industrie und Handel und zeigt, wie schnell und effektiv unsere Branche zusammenarbeitet. Selten wurde eine Neuordnung so schnell umgesetzt.”

Karriereportal sonnigekarriere

Wer sich über Ausbildungsinhalte und Karrierechancen in der Caravaningbranche informieren möchte, erhält auf dem Karriereportal sonnigekarriere.de Informationen zur Branche und findet eine Übersicht mit Ausbildungsbetrieben. Auch Fachkräfte mit Berufserfahrung können sich auf dem Portal über ihre Karrieremöglichkeiten informieren.

Der Caravaning Industrie Verband (CIVD)

Der CIVD ist die Interessenvertretung des industriellen Zweigs der deutschen Caravaningbranche. Zu seinen Mitgliedern zählen neben deutschen und europäischen Herstellern von Caravans und Reisemobilen auch zahlreiche Unternehmen der Zulieferindustrie, Dienstleister sowie öffentliche Institutionen und Verbände. Der 1962 gegründete Verband vertritt alle Belange der deutschen Caravaningindustrie gegenüber der nationalen und europäischen Politik und ihren Behörden und Institutionen. Darüber hinaus ist der CIVD ideeller Träger der weltweit größten Messe für Freizeitfahrzeuge – dem CARAVAN SALON.

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Weitere Informationen über den Verband

– Der Caravaning Industrie Verband (CIVD) ist ein deutscher Branchenverband für Caravaning-Industrie und -Handel.
– Der Verband wurde 1962 gegründet und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.
– Der CIVD ist eine Interessenvertretung für fast 600 Unternehmen, die sich in der Produktion oder dem Vertrieb von Reisemobilen, Wohnwagen und Zubehörteilen in Deutschland engagieren.
– Der Verband ist in verschiedene Fachbereiche unterteilt, wie beispielsweise “Freizeitfahrzeuge”, “Zubehör” und “Tourismus”.
– Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des CIVD ist die Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Verbänden, um die Interessen der deutschen Caravaning-Branche zu vertreten.
– Der CIVD setzt sich für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Produktion und Verwendung von Caravaning-Produkten in Deutschland ein und fördert die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Handel und Verbrauchern.
– Der Verband organisiert auch verschiedene Veranstaltungen, wie beispielsweise die jährliche Messe “Caravan Salon” in Düsseldorf, welche als weltgrößte Messe für Wohnmobile und Wohnwagen gilt.
– Der CIVD beschäftigt etwa 30 Mitarbeiter und hat ein jährliches Budget von mehreren Millionen Euro.
– Der Verband setzt sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein und fördert die Verwendung von erneuerbaren Energien und umweltfreundlichen Technologien in der Caravaning-Branche.
– Der CIVD bietet auch diverse Serviceleistungen für seine Mitglieder an, wie beispielsweise Schulungen, Beratungsdienste und ein rechtliches Netzwerk.

9 Antworten

    1. Sorry, aber ich muss widersprechen. Eine Ausbildung für Caravaning ist keineswegs unnötig. Es ist wichtig, die richtigen Fähigkeiten und Kenntnisse zu haben, um sicher und verantwortungsvoll mit Wohnmobilen umzugehen. Es ist eine wertvolle Qualifikation für alle, die diese Art des Reisens genießen möchten.

    1. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse. Wenn du Caravaning nicht verstehst, ist das in Ordnung. Aber für viele Menschen bietet es eine einzigartige Möglichkeit, die Freiheit der Straße zu genießen und neue Abenteuer zu erleben. Verschiedene Strokes für verschiedene Folks!

  1. Ich finde es total überflüssig, dass es eine neue Ausbildungsfachrichtung für Caravaning gibt. Wer braucht das?

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MIRO: Gesteinsbranche im Fokus der deutschen Energiewende

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Forderung: Faire Milchpreise für Bauern sichern

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Sophie Loubets inspirierende Reise: Mit Prothese zum Sporterfolg

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