Wohnungsbau-Absturz: Negativ-Trend seit April 2022 setzt sich fort

Absturz des Wohnungsmarkts: Deutscher Bauverband warnt vor anhaltender Krise

Bremen (VBR). Der Wohnungsbau in Deutschland befindet sich weiterhin auf einem negativen Trend, wie der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen mitteilt. Seit April 2022 sinken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe kontinuierlich, was eine Krise in der Branche zur Folge hat. Dirk Salewski, Präsident des BFW, betont die gravierenden Auswirkungen dieser Entwicklung sowohl auf die Wirtschaft als auch auf die Gesellschaft insgesamt. Es ist daher dringend notwendig, dass die angekündigten Zinsverbilligungen zur Entlastung beitragen, jedoch allein nicht ausreichen, um den Trend umzukehren.

Der BFW-Präsident fordert daher, dass in diesem Jahr die richtigen Impulse gesetzt werden, um die Krise zu überwinden. Hierbei spielen verschiedene Maßnahmen eine Rolle. Der Bund muss die energetischen Standards nicht weiter überstrapazieren, die Länder sollten die Grunderwerbssteuer reduzieren und die Kommunen sollten alternative Finanzierungswege für ihre Infrastruktur finden. Lösungen für diese Probleme sind bereits vorhanden, nun müsse es an der Umsetzung fehlen.

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ist ein Spitzenverband, der rund 1.600 Mitgliedsunternehmen der mittelständischen Immobilienwirtschaft vertritt. Diese Unternehmen sind maßgeblich für den Wohnungs- und Gewerbeneubau in Deutschland verantwortlich und gestalten somit die aktuellen und zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen im Land. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwalten die Mitgliedsunternehmen mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in Deutschland. Zudem verwalten sie Gewerberäume mit einer Nutzfläche von rund 38 Millionen Quadratmetern.

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Um die Öffentlichkeit umfassend zu informieren, stellt der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen einen Ansprechpartner für die Medien zur Verfügung. Jens Christian Kage, Pressesprecher des Verbandes, kann bei weiteren Fragen kontaktiert werden.

Die angesprochenen Themen sind von großer Bedeutung und zeigen, wie sich die Entwicklung des Wohnungsmarktes auf die Wirtschaft und Gesellschaft auswirkt. Es bleibt abzuwarten, ob die geforderten Maßnahmen zu einer Trendumkehr führen werden und der Wohnungsbau in Deutschland wieder Fahrt aufnehmen kann.


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