Welttag der Patientensicherheit: VOD fordert Berufsgesetz für Osteopathen

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Wiesbaden, 15.09.2023 – Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. setzt sich für den Schutz der Patientinnen und Patienten in Deutschland ein und fordert ein Berufsgesetz, das die Qualifikationen der Osteopathen regelt. Anlässlich des “Welttages der Patientensicherheit” am 17. September fordert der VOD klare gesetzliche Vorgaben, um die Ausbildung, Qualifizierung und Ausübung der Osteopathie bundesweit einheitlich zu regeln.

Osteopathie wird in Deutschland zunehmend beliebter, mit fast 15 Millionen Bundesbürgern, die bereits in osteopathischer Behandlung waren. Mehr als 10.000 Osteopathinnen und Osteopathen sind aktiv und die Osteopathie hat sich als fester Bestandteil in der Patientenversorgung im deutschen Gesundheitswesen etabliert. Trotzdem müssen sich Patienten und Krankenkassen immer noch auf freiwillige Verbandsmitgliedschaften und Therapeutenlisten mit teils erheblichen Qualitätsunterschieden und faktisch nicht kontrollierbaren Informationen verlassen, bemängelt Prof. Marina Fuhrmann, Vorsitzende des VOD.

Die gegenwärtige Situation birgt enorme Risiken beim Patienten- und Verbraucherschutz, da die Osteopathie in Deutschland nach wie vor als Heilkunde gilt und nur von Ärzten und Heilpraktikern uneingeschränkt ausgeübt werden darf. Dies ermöglicht Personen mit kurzer oder qualitativ schlechter Ausbildung die Ausübung der Osteopathie, sobald sie die Heilpraktikerprüfung absolviert haben, ohne eine osteopathische Ausbildung vorauszusetzen.

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Aus Sicht des VOD ist eine einheitliche und umfassende Qualifikation unerlässlich, die nur über ein Berufsgesetz und staatliche Überprüfung gewährleistet werden kann. Dabei möchten sie Deutschland nicht zum Schlusslicht unter den europäischen Nachbarländern machen, da bereits 12 Länder Berufsgesetze für die Osteopathie eingeführt haben.

Bislang haben international anerkannte Ausbildungsstandards, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgehalten wurden, keine gesetzliche Gültigkeit in Deutschland. Die Gesundheitsministerkonferenz der Bundesländer hat bereits 2019 Defizite bei der Patientensicherheit in der Osteopathie diskutiert und das Bundesgesundheitsministerium (BMG) einstimmig aufgefordert, ein Berufsgesetz zu prüfen. Der VOD hofft, dass sich das BMG dem Votum der Bundesländer anschließt und eine berufsgesetzliche Regelung auf den Weg bringt, um eine höhere Patientensicherheit und Verbraucherschutz zu gewährleisten.

Die Osteopathie ist eine eigenständige und ganzheitliche Form der Medizin, bei der Diagnostik und Behandlung ausschließlich mit den Händen erfolgen. Sie konzentriert sich auf die Ursachen von Beschwerden und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und kann auch präventiv eingesetzt werden.

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Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) setzt sich als erster und größter Berufsverband mit über 6000 Mitgliedern für die Patientensicherheit und den Verbraucherschutz ein. Er fordert eine berufsgesetzliche Regelung und die Schaffung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Der VOD informiert neutral und sachlich über Osteopathie, fördert Forschungsprojekte und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Über 2 Millionen Besucher informieren sich jedes Jahr auf osteopathie.de. Fast 100 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie.

Weitere Informationen:
Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Wilhelmstraße 42
65183 Wiesbaden
Telefon: 0 611 / 5808975 – 0
info@osteopathie.de
www.osteopathie.de
www.osteopathie.de/forsa

Pressekontakt:
Michaela Wehr
Tel. 0 15 20 / 2 14 71 05
presse@osteopathie.de

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23 Antworten

  1. Osteopathen sollten sich lieber um ihre eigenen Patienten kümmern, anstatt nach einem Berufsgesetz zu schreien!

    1. Du hast offensichtlich keine Ahnung von der Arbeit eines Osteopathen. Wenn du dich informieren würdest, wüsstest du, dass ein Berufsgesetz notwendig ist, um die Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten. Informiere dich, bevor du solche ignoranten Kommentare abgibst.

    1. Du kannst Osteopathie als Hokuspokus abtun, aber es gibt zahlreiche Menschen, die von den Vorteilen dieser Behandlung profitiert haben. Bevor du urteilst, solltest du dich über die Fakten informieren.

    1. Ach komm, halt doch einfach mal die Klappe! Nur weil du keine Ahnung hast, heißt das nicht, dass Osteopathie Quacksalberei ist. Informier dich erstmal, bevor du hier so einen Unsinn von dir gibst.

    1. Andere Berufe haben ebenfalls Verantwortung für die Sicherheit der Patienten. Die Diskussion hier dreht sich jedoch um Osteopathen und deren spezifische Praktiken. Es geht darum, das Thema zu beleuchten, nicht andere Berufe herabzusetzen.

  2. Also ich finde, dass Osteopathen Berufsgesetze brauchen, um Patientensicherheit zu gewährleisten. Was denkt ihr?

    1. Sorry, aber das ist Unsinn. Osteopathie ist eine anerkannte medizinische Disziplin, die auf fundierten wissenschaftlichen Prinzipien basiert. Deine Ignoranz in Bezug auf alternative Medizin ist offensichtlich.

  3. Ich finde, Osteopathen sollten auch Zahnbehandlungen durchführen dürfen. Warum nicht? #KnochenknackerZahnarzt

    1. Sorry, aber das ist einfach nur Unsinn. Osteopathen sind Experten für das Bewegungssystem des Körpers, nicht für Zahnbehandlungen. Lass die Zahnärzte ihre Arbeit machen und die Osteopathen sich um die Knochen kümmern. #GrenzenRespektieren

    1. Was für ein naiver Vorschlag! Berufsgesetze sind unerlässlich, um die Sicherheit, Qualität und Fairness in Arbeitsbereichen zu gewährleisten. Ohne sie würde Chaos herrschen und Menschenleben gefährdet werden. Manchmal ist es besser, über solche Dinge nachzudenken, bevor man sie laut ausspricht.

    1. Da muss ich widersprechen. Osteopathen haben eine wertvolle Rolle im Bereich der ganzheitlichen Gesundheit. Ihre Expertise sollte nicht unterschätzt werden. Jeder hat seine Meinung, aber bevor man urteilt, sollte man sich besser informieren. #ProOsteopathie

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