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Vonovia verzichtet vorerst auf Wohnungsbau: VNW-Direktor äußert dramatische Lage

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Presse /news Verbandsnachrichten

Schleswig-Holstein: 2500 Wohnungen können nicht gebaut werden

Schleswig-Holstein, 20.09.2023 – Die Situation auf dem Wohnungsmarkt im Norden Deutschlands spitzt sich weiter zu: Laut einer aktuellen Umfrage des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) stehen derzeit insgesamt 2500 Wohnungen in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein auf der Kippe.

Das größte Problem für den Bau neuer Wohnungen sind die hohen Zinsen und Baukosten, berichtet Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia. Aus diesem Grund verzichtet das Unternehmen vorerst auf den Bau Zehntausender neuer Wohnungen. Rolf Buch, Vorstandschef von Vonovia, erklärt: “Wir machen alles fertig bis zum Baurecht. Und hoffen, dass sich Bauen bald wieder lohnt und rechnet. Dann wollen wir sofort wieder bauen.”

Die Situation im Norden ist jedoch nicht auf Vonovia beschränkt. Andreas Breitner, Direktor des VNW, betont, dass viele Wohnungsunternehmen ähnlich dramatische Probleme haben. Die Umfrage des VNW zeigt, dass in Mecklenburg-Vorpommern 850, in Hamburg 900 und in Schleswig-Holstein 750 Wohnungen derzeit “in der Schublade” liegen.

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Im Vergleich dazu wurden im letzten Jahr insgesamt 3549 Wohnungen fertiggestellt. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage bewerten 78 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände die Situation als “sehr schlecht” oder “schlecht”. Als Konsequenz wollen 56 Prozent den Neubau von Wohnungen verschieben oder ganz darauf verzichten.

Hochzinsen, hohe Baupreise, viele Bauvorschriften und zu hohe Baustandards sind die größten Hindernisse für den Wohnungsneubau. Der VNW fordert daher, dass die Bundespolitik endlich aktiv wird und ihre Ankündigungen in die Tat umsetzt. Der Verband lobt die Landesregierungen in Kiel, Schwerin und Hamburg für ihre Unterstützung bei der öffentlichen Förderung des bezahlbaren Wohnens, betont aber, dass diese Maßnahmen nicht ausreichend sein werden.

Andreas Breitner betont: “Die Bundesregierung steht in der Pflicht, jetzt für ausreichend Finanzmittel zu sorgen. Zudem benötigen wir dringend eine Neuausrichtung der Baustandards. Perfekt gebaute Häuser nützen den Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen nichts, wenn sie sich die Miete nicht leisten können.”

Der VNW vertritt insgesamt 418 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In den von ihnen verwalteten 686.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter beträgt bei den VNW-Unternehmen 6,41 Euro.

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Für weitere Informationen steht Oliver Schirg, Referat Kommunikation des VNW, zur Verfügung:

Kontakt:
Oliver Schirg
Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)
Telefon: +49 40 52011 226
Mobil: +49 151 6450 2897
E-Mail: schirg@vnw.de

Der VNW – Verband der Vermieter mit Werten.

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel VNW-Direktor Andreas Breitner: „Vonovia steht stellvertretend für die …
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16 Responses

    1. Es ist wirklich schockierend, dass Vonovia den Wohnungsbau aufgibt. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die dringend bezahlbaren Wohnraum brauchen. Es scheint, als hätten sie ihre Prioritäten nicht im Griff. Einfach enttäuschend!

  1. Wow, ich kann es nicht fassen! Vonovia verzichtet auf Wohnungsbau? Das ist doch lächerlich. Was denken die sich?

  2. Ich finde es total übertrieben, dass Vonovia vorerst auf Wohnungsbau verzichtet. Das ist doch lächerlich!

  3. Vonovia verzichtet auf Wohnungsbau? Na klar, lassen wir unsere Städte einfach weiter überfüllen und die Mieten explodieren. Super Idee!

    1. Ach komm, immer diese Aufregung! Vonovia hat ihre Gründe, sich auf andere Bereiche zu konzentrieren. Es ist nicht immer alles so dramatisch, wie du es darstellst.

  4. Also ich finde es total übertrieben, dass Vonovia vorerst auf Wohnungsbau verzichtet! Was ist das für eine dramatische Lage? Das ist doch totaler Quatsch!

    1. Ach komm, sei nicht so naiv! Die Wohnungskrise ist real und Vonovia trägt eine Verantwortung als führender Wohnungsanbieter. Es ist höchste Zeit, dass sie handeln und Lösungen finden, anstatt die Augen davor zu verschließen.

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