ver.di trauert um Detlef Hensche – Korrektur Sterbedatum

Tragisch! Der ehemalige Vorsitzende der IG Medien, Detlef Hensche, ist verstorben. Sein Vermächtnis für die Arbeitnehmerrechte lebt jedoch weiter. Erfahren Sie alle Details über das außergewöhnliche Leben und den Kampf eines großen Gewerkschafters.

Bremen (VBR).
In einer aktualisierten Pressemeldung kondoliert ver.di, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, dem Tod von Detlef Hensche, dem langjährigen Vorsitzenden der IG Medien. Die Gewerkschaftslegende verstarb am 13. Dezember 2023 in Berlin und hinterlässt eine große Lücke in der Gewerkschaftsbewegung. In dem folgenden Beitrag widmen wir uns dem Lebenswerk von Detlef Hensche, seiner Bedeutung für ver.di und seinen bahnbrechenden Errungenschaften.

Detlef Hensche, der in Wuppertal im Jahr 1938 geboren wurde, erwarb einen Abschluss in Rechts- und Staatswissenschaften und wurde 1972 promoviert. Seine Karriere in der Gewerkschaftsbewegung begann als wissenschaftlicher Referent am wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Institut des DGB. Später übernahm er die Leitung der Abteilung Gesellschaftspolitik beim DGB-Bundesvorstand.

In den 70er Jahren stieß Hensche zum Hauptvorstand der IG Druck und Papier, wo er sich 1983 zum stellvertretenden Vorsitzenden mit Zuständigkeit für die Tarifpolitik aufstieg. Diese Position bot ihm die Möglichkeit, eine herausragende Rolle bei der Fusion der Gewerkschaften IG Medien und Gewerkschaft Kunst zu IG Medien – Druck und Papier, Publizistik und Kunst einzunehmen. Besonders bekannt war Hensche für den erfolgreichen Kampf um die 35-Stunden-Woche, der ihm hohe Anerkennung einbrachte. Im Jahr 1992 wurde er dann zum Vorsitzenden der IG Medien gewählt.

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Nach der Fusion von IG Medien mit den Gewerkschaften DPG, HBV, ÖTV und DAG zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Jahr 2001 trat Hensche nicht erneut zur Wahl an. Neben seinen gewerkschaftlichen Aufgaben machte er sich auch als Mitherausgeber der renommierten politischen Zeitschrift “Blätter für deutsche und internationale Politik” einen Namen.

In einem Statement würdigte Frank Werneke, der Vorsitzende von ver.di, die außergewöhnlichen Qualitäten von Detlef Hensche. Werneke betonte, dass die Gewerkschaftsbewegung mit Hensches Tod einen Mann von großer Integrität und einen herausragenden Gewerkschafter verloren habe. Hensche habe in seiner aktiven Zeit stets die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Weitblick und großer Entschlossenheit vertreten. Dabei sei er stets politisch an der Seite der Benachteiligten geblieben und habe sich nicht den wechselnden politischen Moden unterworfen. Solidarität sei für Hensche kein abstrakter Begriff gewesen, sondern eine gelebte politische Verpflichtung, so Werneke.

Der Tod von Detlef Hensche hinterlässt eine große Lücke in der Gewerkschaftsbewegung Deutschlands. Seine langjährige Tätigkeit und seine wichtigen Errungenschaften haben viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihrem Streben nach besseren Arbeitsbedingungen und fairen Tarifen inspiriert. Hensches Entschlossenheit und politischer Weitblick bleiben ein Vermächtnis, das ver.di und den Gewerkschaften insgesamt zugutekommt.

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Der Verlust von Detlef Hensche ist für ver.di und die Gewerkschaftsbewegung ein harter Schlag. Seine bedeutsamen Beiträge zur Gewerkschaftsarbeit sowie sein unermüdlicher Einsatz für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden in Erinnerung bleiben. Detlef Hensches Engagement wird eine Inspiration für kommende Generationen von Gewerkschaftern und Aktivisten sein, die sich weiterhin für eine gerechtere Arbeitswelt einsetzen werden.

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2 Antworten

  1. Das ist ja widerlich! Ein Mensch ist gestorben, ein Mensch, der offensichtlich anderen Menschen bekannt gewesen ist. Der sein Leben im Kampf für Arbeitnehmerrechte verbracht hat. Und hier entblödet man sich mit den gleichgültigsten “so what”Kommentaren ever. Man könnte recherchieren. Man kann aber auch, wie ihr Kommentatoren/innen, so tun, als sei ein Sack Reis umgefallen.

  2. Es ist wichtig zu wissen, wann jemand gestorben ist, um ihre Geschichte und ihr Erbe zu verstehen. Es ist Teil der Menschlichen Natur, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Lassen Sie diejenigen, die daran interessiert sind, darüber sprechen, während Sie sich auf Ihre relevanteren Themen konzentrieren.

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