– Die neue deutsche Digitalstrategie, federführend vom BMDV erarbeitet, zielt auf erhöhte europäische Souveränität, Resilienz sowie untrennbare Verknüpfung von Sicherheit und Wertschöpfung im digitalen Raum durch ressortübergreifende politische Rückendeckung.
– TÜV-Verband-Fachbereichsleiter Marc Fliehe mahnt fehlende regulatorische Vorgaben zur Verbindung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Deutschland/EU an und fordert konkrete Leitlinien für Umweltaspekte und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
– Der TÜV-Verband befürwortet die Strategie und stellt als Prüf- und Zertifizierungsorganisation Expertise für sichere Infrastrukturen, Cybersicherheit, faires Datenmanagement und nachhaltige Strukturen bereit, um Innovationen zu fördern und höchste Sicherheits- und Nachhaltigkeitsstandards zu gewährleisten.
Deutschlands neue Digitalstrategie setzt auf europäische Souveränität und Sicherheit
Das Bundeskabinett hat mit Deutschlands neuer Digitalstrategie ein deutliches Signal für mehr europäische Souveränität im digitalen Raum gesetzt. Marc Fliehe, Fachbereichsleiter Digitalisierung und Bildung beim TÜV-Verband, unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: Mit der Strategie zur internationalen Digitalpolitik sendet das Bundeskabinett ein klares Signal für mehr europäische Souveränität und Resilienz im digitalen Raum. Dabei wird klar, dass Sicherheit und Wertschöpfung heute untrennbar mit der Digitalisierung verbunden sind. Durch die ressortübergreifende Erarbeitung erfahre die Digitalisierung eine breite politische Rückendeckung, was Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb stärkt: Im digitalen Wettbewerb können Deutschland und Europa gestärkt werden.
Fliehe weist jedoch auf bestehende Lücken hin: In Bezug auf die Verbindung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung fehlen jedoch bisher in Deutschland und der EU regulatorische Vorgaben. Für einen stabilen digitalen Raum seien insbesondere Sicherheit, Nachhaltigkeit und faire Datenpolitik unerlässlich. Er betont: Für einen globalen, offenen, freien, stabilen und sicheren Cyberraum sind Cybersicherheit, sichere Infrastrukturen und faires Datenmanagement unerlässlich. Die neue Strategie legt klare Leitplanken fest, um Risiken zu minimieren und Vertrauen sowie Sicherheit zu gewährleisten: Die Strategie zur internationalen Digitalpolitik der Bundesregierung legt klare Leitplanken für Risikoreduzierung, Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit fest.
Eine nachhaltige Umsetzung ist entscheidend, wofür nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch effiziente Strukturen gebraucht werden, wie Fliehe erklärt: Dabei würden nicht nur die finanziellen Mittel, sondern auch effiziente Strukturen eine entscheidende Rolle spielen. Der TÜV-Verband bekennt sich zu der Strategie und will gemeinsam mit anderen Akteuren eine verlässliche Basis für Innovationen schaffen und gleichzeitig höchste Standards für Sicherheit und Nachhaltigkeit gewährleisten.
Was die Digitalstrategie für Europa und Gesellschaft bedeutet
Die neue Digitalstrategie legt den Grundstein dafür, Europa im globalen Wettbewerb gestärkt und souverän zu positionieren. Dabei steht die Technik-Souveränität im Mittelpunkt: Nur wer seine digitalen Infrastrukturen, Datenflüsse und Technologien eigenständig gestalten kann, bleibt resilient gegen äußere Einflüsse und Bedrohungen. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet dies mehr Sicherheit, Schutz der Privatsphäre und faire Rahmenbedingungen im digitalen Raum.
Eine zentrale Herausforderung ist die Cybersicherheit, die alle Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag betrifft. Digitale Resilienz sorgt dafür, dass kritische Infrastrukturen und private Daten auch in Krisensituationen geschützt sind und der digitale Raum verlässlich und vertrauenswürdig bleibt. Gleichzeitig fördert die Strategie die nachhaltige Digitalisierung, indem sie ökologische und soziale Aspekte stärker berücksichtigt. So wird Digitalisierung nicht nur effizienter, sondern auch umweltfreundlicher und gesellschaftlich verantwortungsvoller gestaltet.
Wie genau wird sich der digitale Raum künftig verändern? Die Digitalstrategie setzt auf eine faire Datenpolitik, die Bürgerinnen und Bürgern mehr Kontrolle über ihre Daten gibt und gleichzeitig einen innovationsfreundlichen Rahmen für Unternehmen schafft. Es wird eine Balance gesucht zwischen offenen Märkten und dem Schutz individueller Rechte, was gerade für den europäischen Binnenmarkt von essenzieller Bedeutung ist.
Europäische Souveränität und digitale Unabhängigkeit
Europa strebt danach, seine digitale Autonomie zu sichern und Technologieabhängigkeiten zu reduzieren. Das umfasst nicht nur den Schutz kritischer Infrastrukturen, sondern auch die Entwicklung eigener technologischer Lösungen, die den europäischen Werten entsprechen. Damit wird ein Beitrag geleistet, den digitalen Raum unabhängig und sicher zu gestalten.
Digitale Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel
Die Digitalstrategie berücksichtigt sowohl ökologische Nachhaltigkeit als auch den Wandel der gesellschaftlichen Strukturen durch digitale Technologien. Der Fokus liegt darauf, Digitalisierung so zu steuern, dass sie langfristig ökologisch verträglich bleibt und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt stärkt. Digitale Innovationen sollen dabei helfen, nicht nur wirtschaftlichen Fortschritt zu fördern, sondern auch umweltbewusstes Handeln und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Insgesamt zeigt sich: Die Digitalstrategie ist ein umfassender Plan, der Europa helfen wird, seine Rolle als starker, sicherer und nachhaltiger Akteur im digitalen Zeitalter auszubauen. Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen profitieren davon durch mehr Sicherheit, Fairness und Zukunftsfähigkeit im digitalen Raum.
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TÜV-Verband begrüßt Strategie für internationale Digitalpolitik
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