Tierrechtler fordern Neuausrichtung der Agrarsubventionen nach Bauernprotesten

Die Organisation "Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V." hat ihre Position zu den Protesten der Landwirte gegen die geplante Streichung der Steuervergünstigung von Agrardiesel dargelegt. Sie kritisiert die Proteste als ungerechtfertigt und fordert eine Neuausrichtung der Agrarsubventionen. Die Organisation sieht in den Subventionen eine ungerechte Verteilung von öffentlichen Geldern und eine Gefahr für die Umwelt. Sie setzt sich für eine Agrar- und Ernährungswende ein und fordert die Einrichtung eines eigenen Ministeriums für Tierschutz. Zudem hat der Verband verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um die Rechte von Tieren zu fördern und zu schützen

Die Organisation “Menschen⁢ für Tierrechte – Bundesverband der ⁢Tierversuchsgegner ⁤e.V.” hat sich‍ in einer Pressemitteilung zu den aktuellen Protesten der Landwirte gegen die geplante Streichung der Steuervergünstigung von Agrardiesel geäußert. Die ⁢Landwirte haben mit tausenden von Traktoren Autobahnauffahrten ⁢und ⁢Verkehrsknotenpunkte ‍blockiert, um den Verkehr in ganz Deutschland lahmzulegen. Trotz‍ der Tatsache, dass die Bundesregierung ihre ⁣ursprünglichen Sparpläne bereits zurückgenommen hat, hält der Bauernverband ⁣an den massiven Protesten ‌fest.

Christina Ledermann, Vorsitzende ⁣vom Bundesverband ⁣Menschen für Tierrechte, kritisiert die Proteste scharf und bezeichnet sie als ungerechtfertigt. Ihrer Meinung nach geht es⁢ den Landwirten vor allem um ihre eigenen wirtschaftlichen Vorteile und ​Privilegien. Sie fordert, dass die Politik auf ‍Bundes- und EU-Ebene die mächtige ⁢Agrarlobby in⁤ die⁣ Schranken weist und ​die Agrarsubventionen neu ausrichtet. Laut Ledermann machen die Subventionen​ fast die⁣ Hälfte des Einkommens der Landwirte aus und diese steigen⁢ weiterhin. Im Gegensatz dazu würde die Abschaffung der ⁢Diesel-Steuererleichterung die Einkommen der Landwirte nur um etwa vier ‍Prozent‌ mindern.

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Die Organisation “Menschen für Tierrechte” sieht in den⁢ Agrarsubventionen nicht nur eine ungerechte Verteilung⁢ von öffentlichen Geldern, sondern ​auch eine Gefahr ⁣für die Umwelt. Sie kritisiert, dass der Großteil der Gelder an ‌Großbetriebe geht, die konventionelle Landwirtschaft und industrielle Tierhaltung betreiben. Dies führt ihrer⁢ Meinung nach zu einer Ausbeutung von Tieren und ⁤Böden und einer Belastung der Umwelt⁢ mit Pestiziden. Die Folgeschäden dieser Praktiken müssten von der Allgemeinheit getragen ‍werden.

Abschließend fordert die Organisation eine ⁣Beendigung der ⁣Klientelpolitik ‍und die Einrichtung eines eigenen Ministeriums für Tierschutz. Sie ⁢kritisiert, dass Landwirte als Abgeordnete⁤ über ⁣Subventionen ⁢entscheiden, von denen​ sie selbst profitieren.

Was denken Sie über die Forderungen der⁣ Organisation “Menschen für ⁢Tierrechte”? Sind die Proteste der⁣ Landwirte⁣ gerechtfertigt oder⁣ sollten die ⁣Agrarsubventionen neu ausgerichtet werden?

Pressemeldung:Bauernproteste: Schluss mit fehlgeleiteten Agrarsubventionen und Klientelpolitik

2 Antworten

  1. Also, ich finde ja, dass die Bauernproteste mal wieder zeigen, wie wichtig es ist, uns um die Landwirtschaft zu kümmern. Aber ob eine Neuausrichtung der Agrarsubventionen die Lösung ist? Da bin ich mir nicht so sicher. Was denkt ihr? #Debatte

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