Sicherheit für Afghanistan: Ein Jahr Bundesaufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Menschen

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Berlin (ots) – Am 17. Oktober 2022 startete die Bundesregierung das Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan. Anlässlich des Jahrestags erklärt Nele Allenberg, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

“Der Jahrestag der Einrichtung des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan erinnert uns daran, wie unsicher und prekär die Lage in Afghanistan weiterhin ist. Es ist nach wie vor dringend geboten, besonders schutzbedürftigen Menschen die Aufnahme in Deutschland zu ermöglichen.

Deutschland ist grund- und menschenrechtlich verpflichtet, neben ehemaligen Ortskräften weiteren besonders schutzbedürftigen Menschen, welche die Ziele des 20-jährigen Militäreinsatzes aktiv unterstützt haben und die aufgrund ihres Engagements nun von den Taliban verfolgt werden, in Deutschland aufzunehmen. Dazu zählen Menschenrechtsverteidiger, Journalistinnen und Journalisten, Richterinnen und Richter, Kulturschaffende, ehemalige Sicherheitskräfte, Mitglieder der Regierung und besonders gefährdete Mädchen und Frauen, die eine öffentliche Rolle eingenommen haben.

Zwei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban ist die Gesamtsituation in Afghanistan nach wie vor von schweren Menschenrechtsverletzungen, darunter Verfolgung, Diskriminierung und Gewalt sowie Unsicherheit und Instabilität, geprägt. Diese von den Taliban begangenen Menschenrechtsverletzungen bedrohen das Leben und die Sicherheit zahlreicher Afghaninnen und Afghanen, die sich jahrelang für Demokratie und die Würdigung von Menschenrechten in Afghanistan eingesetzt haben. Sie können nur in Verstecken vor der Verfolgung der Taliban überleben. Umso wichtiger ist es Menschen aus dieser bedrohlichen Lage zu retten und ihnen Schutz vor den Taliban zu bieten.

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Ein Jahr nach Start des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan sind nach Anlaufschwierigkeiten endlich die ersten Personen in Deutschland eingereist. Aufgrund der akuten Bedrohungslage und der vorangeschrittenen Zeit seit der Machtübernahme, sollte das Bundeaufnahmeprogramm eine faire und schnelle Bearbeitung der eingereichten Fälle garantieren.”

Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Telefon: 030 259 359 – 14
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Original-Content von: Deutsches Institut für Menschenrechte, übermittelt durch news aktuell

Berlin – Das Deutsche Institut für Menschenrechte warnt anlässlich des Jahrestags des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan eindringlich vor der nach wie vor unsicheren Lage im Land. Nele Allenberg, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa, betont die Notwendigkeit, besonders schutzbedürftigen Menschen die Aufnahme in Deutschland zu ermöglichen. Neben ehemaligen Ortskräften seien vor allem Menschenrechtsverteidiger, Journalisten, Richter, Kulturschaffende und gefährdete Mädchen und Frauen von Verfolgung bedroht.

Zwei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban wird die Situation in Afghanistan weiterhin von schweren Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Instabilität geprägt. Zahlreiche Personen, die sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben, müssen sich vor den Taliban verstecken, um ihr Leben zu retten. Das Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan soll diesen Menschen Schutz vor der Verfolgung bieten und eine schnelle Bearbeitung der Fälle gewährleisten.

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Nach Anlaufschwierigkeiten sind nun ein Jahr nach Start des Programms endlich die ersten Personen in Deutschland eingereist. Angesichts der dringenden Bedrohungslage und der langen Zeit seit der Machtübernahme fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte eine faire und beschleunigte Bearbeitung aller eingereichten Fälle.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist eine unabhängige Institution, die sich für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte in Deutschland und international einsetzt. Es setzt sich insbesondere für die Rechte von besonders schutzbedürftigen Menschen ein und arbeitet eng mit anderen NGO’s und Regierungsinstitutionen zusammen, um Menschenrechtsverletzungen weltweit zu bekämpfen.

Kontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Telefon: 030 259 359 – 14
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

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20 Antworten

  1. Also ich finde das Bundesaufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Menschen total überflüssig. Was denkt ihr?

  2. Ich denke, Deutschland sollte seine Grenzen komplett schließen und sich um seine eigenen Probleme kümmern!

    1. Ich persönlich finde das Aufnahmeprogramm ziemlich praktisch und effektiv. Es hilft mir dabei, meine Arbeit effizient zu erledigen. Jeder hat natürlich seine eigene Meinung, aber ich finde es schade, dass du so negativ darüber denkst.

    1. Versteh deinen Punkt, aber Solidarität ist wichtig. Indem wir anderen helfen, können wir auch Unterstützung in schwierigen Zeiten erwarten. Wir sollten nicht nur auf uns selbst schauen, sondern eine globale Perspektive einnehmen.

  3. Warum sollten wir unsere Ressourcen für Flüchtlinge ausgeben, wenn wir unsere eigenen Obdachlosen nicht unterstützen?

  4. Also meiner Meinung nach sollten wir uns lieber um unsere eigenen Probleme kümmern, anstatt Flüchtlinge aufzunehmen.

  5. Ich denke, dass das Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Menschen in Afghanistan zu viel Geld kostet.

    1. Sorry, aber ich glaube nicht, dass deine Aussage gerechtfertigt ist. Flüchtlinge verdienen unsere Hilfe und Unterstützung, besonders wenn sie vor Gewalt und Verfolgung fliehen. Lasst uns Mitgefühl zeigen und gemeinsam nach Lösungen suchen, anstatt Vorurteile zu schüren.

  6. Ich denke, dass wir uns mehr um unsere eigenen Schutzbedürftigen kümmern sollten. #PrioritätenSetzen

  7. Der Artikel ist einseitig! Wir sollten nicht allen Afghanen Schutz bieten, sondern nur den wirklich Bedürftigen.

  8. Ich denke, dass wir uns zu sehr auf andere Länder konzentrieren und unsere eigenen Probleme vernachlässigen.

    1. Das ist eine kurzsichtige Sichtweise. Indem wir uns nur auf unsere eigenen Bürger konzentrieren, ignorieren wir die globalen Herausforderungen, die uns alle betreffen. Wir müssen solidarisch handeln, um Sicherheit für alle zu gewährleisten.

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