Schleswig-Holstein stockt Förderung des sozialen Wohnungsbaus auf

Schleswig-Holstein wird auch in diesem Jahr den Bau von Sozialwohnungen erheblich fördern, das gab die Landesregierung bekannt. Mit rund 414 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr fast 2.000 Wohneinheiten gefördert. In der aktuellen Situation, in der freifinanzierter Wohnungsbau aufgrund steigender Baukosten und Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt kaum noch möglich ist, ist die Förderung von sozialem Wohnungsbau eine dringend benötigte Stütze für die Baukonjunktur. Auch der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) begrüßt diese Maßnahme und betont die Bedeutung von zuverlässiger staatlicher Unterstützung für Investoren und Bauherren. Angesichts des aktuellen Mangels an Sozialwohnungen ist es nur sinnvoll, die Fördermittel wieder aufzustocken und damit sowohl dem Wohnungsmarkt als auch den Investoren das richtige Signal zu senden.
Schleswig-Holstein stockt Förderung des sozialen Wohnungsbaus auf eins zu eins

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Bremen (VBR). Schleswig-Holstein plant auch in diesem Jahr eine erhebliche Förderung des Sozialwohnungsbaus, wie die Landesregierung bekannt gegeben hat. Im Jahr 2023 wurden bereits fast 2.000 Wohneinheiten mit rund 414 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln gefördert. Um die Aktivitäten weiter zu unterstützen, schlägt die Landesregierung vor, das Darlehensprogramm Wohnungsbau der Investitionsbank in diesem Jahr um 100 Millionen Euro aufzustocken.

Andreas Breitner, der Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), äußerte sich zu diesen Plänen. Er betonte, dass der geförderte Wohnungsbau aufgrund der steigenden Baukosten und der Entwicklung der Zinssätze im freifinanzierten Wohnungsbau eine wichtige Rolle spiele . Der Mangel an Sozialwohnungen sei auch in Schleswig-Holstein spürbar. Die Förderung sei in enger Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft entwickelt worden und werde von Investoren bundesweit positiv wahrgenommen. Die Landesregierung zeige mit der erneuten Füllung der Fördertöpfe Verlässlichkeit und sende ein wichtiges Signal für die Wohnungspolitik.

Der VNW vertritt insgesamt 435 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, die 742.000 Wohnungen verwalten und von rund 1,5 Millionen Menschen bewohnt werden. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei den VNW-Unternehmen beträgt 6,41 Euro.

Die Förderung des Sozialwohnungsbaus und die Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft sind wichtige Maßnahmen, um dem anhaltenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken. Insbesondere in Ballungsräumen ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum hoch und die steigenden Baukosten machen es immer schwieriger, diesen Bedarf zu decken. Der geförderte Wohnungsbau spielt daher eine entscheidende Rolle, um leistbaren Wohnraum für einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen zu schaffen.

Der VNW als Interessenvertretung der Vermieter bringt das Fachwissen und die Erfahrung der Wohnungswirtschaft in die Debatte ein und setzt sich aktiv für die Förderung und den Ausbau des bezahlbaren Wohnungsbaus ein. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Verband, der Landesregierung und anderen Akteuren auf allen Ebenen ist von großer Bedeutung, um wirksame Lösungen für die Wohnraumproblematik zu finden.

Durch die geplante Aufstockung der Mittel für den Sozialwohnungsbau in Schleswig-Holstein wird ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gemacht, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken und die soziale Wohnungspolitik voranzutreiben. Dies trägt nicht nur zur Verbesserung der Wohnsituation für viele Menschen bei, sondern stärkt auch die Baukonjunktur und schafft Arbeitsplätze in der Baubranche. Die Förderung des Sozialwohnungsbaus ist somit ein wichtiger Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Bundeslandes.


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VNW-Direktor Andreas Breitner zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus in …

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