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Private Träger sichern notwendige Kapazitäten: Versorgung von Menschen mit Behinderungen

Die Versorgung von Menschen mit Behinderungen steht auf der Kippe: Ohne private Träger könnten notwendige Kapazitäten nicht mehr gesichert werden. Die zweitägige Fachtagung des bpa hat gezeigt, dass gerade private Einrichtungen innovative Konzepte entwickeln, um attraktive Arbeitsplätze und zeitgemäße Versorgungsstrukturen zu schaffen. Doch trotz dieser Bemühungen kämpfen die Einrichtungen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und einem zunehmenden Personalmangel. Jetzt sind Länder und Kommunen gefordert, strukturelle Maßnahmen umzusetzen, um die Versorgung von Menschen mit Behinderungen flächendeckend zu sichern.
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Private Träger sichern notwendige Kapazitäten: Versorgung von Menschen mit Behinderungen eins zu eins
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Bremen (VBR). Private Träger in der Eingliederungshilfe sind entscheidend für die Bereitstellung der benötigten Kapazitäten zur Versorgung von Menschen mit Behinderungen. Dies wurde auf der zweitägigen 21. bpa-Fachtagung für Angebote der Eingliederungshilfe in Berlin deutlich. Christof Schaefers, Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), betonte, dass private Einrichtungen neue Konzepte entwickeln und dadurch attraktive Arbeitsplätze sowie zeitgemäße Versorgungsstrukturen schaffen.

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Einrichtungen, die von einer Studie der Bank für Sozialwirtschaft bestätigt wurden, ist diese Entwicklung weiterhin notwendig. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen haben ihre Kapazitäten bereits reduziert. Kostensteigerungen in allen Bereichen, die teilweise nicht ausreichend refinanziert werden, und der zunehmende Personalmangel setzen viele Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen unter Druck. Dies ist besonders problematisch angesichts des erheblichen Unterstützungsbedarfs dieser Menschen und wirft zusätzliche Belastungen auf die Familien.

Schaefers forderte die Länder und Kommunen auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und strukturelle Maßnahmen zur Personalsicherung, zur Entbürokratisierung und zur Sicherung der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit der Anbieter umzusetzen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) vertritt als größter Interessenverband der privaten Anbieter sozialer Dienstleistungen die Interessen von über 10.000 Einrichtungen und Diensten. Der Verband setzt sich für eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit Hilfe- und Unterstützungsbedarf ein.

Insgesamt zeigt die Nachricht, dass private Träger im Bereich der Eingliederungshilfe entscheidend für die Versorgung von Menschen mit Behinderungen sind, indem sie notwendige Kapazitäten schaffen und attraktive Arbeitsplätze sowie zeitgemäße Versorgungsstrukturen entwickeln. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Einrichtungen ist es wichtig, strukturelle Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung umzusetzen. Die Forderung des bpa nach Unterstützung von Ländern und Kommunen unterstreicht die Bedeutung dieser Maßnahmen.

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