Revolutionärer Schritt: EU-Parlament beschließt Lieferkettengesetz

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Einigung über EU-Lieferkettengesetz im Europäischen Parlament

Das Europäische Parlament hat sich für ein EU-Lieferkettengesetz ausgesprochen, welches Unternehmen dazu verpflichtet, Risiken in ihrer Lieferkette zu ermitteln, anzugehen und zu beheben. Die Umweltverbände BUND, Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace begrüßen diesen Vorschlag, sehen jedoch noch Verbesserungsbedarf. Insbesondere kritisieren sie, dass eindeutigere Vorgaben zur Treibhausgasemissionsreduktion in der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens fehlen. Außerdem lässt der Text offen, inwiefern die nachgelagerte Lieferkette, zum Beispiel die Gebrauchsphase von Produkten durch den Endkonsumenten, zu erfassen wäre. Abgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) hatten im Vorfeld der Abstimmung versucht, die Sorgfaltspflichten auf die vorgelagerte Lieferkette zu begrenzen. Die deutschen EVP-Abgeordneten haben zudem versucht, die Vorschrift, wonach die Vergütung von Unternehmensvorständen an das Erreichen der Ziele im Klimaplan gekoppelt wäre, streichen zu lassen. BUND-Bundesgeschäftsführerin Antje von Broock sagt dazu: „Wir haben uns mehr erhofft. Der Entwurf ist angesichts der Klimakrise, die in rasender Geschwindigkeit voranschreitet, zu schwach.“

Quelle: BUND

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16 Kommentare

  1. Wieso sollten Unternehmen für die Fehler anderer in der Lieferkette verantwortlich gemacht werden? lächerlich!

  2. Also ich finde das Lieferkettengesetz total überflüssig. Wo bleibt die Freiheit der Unternehmen?

  3. Diese Lieferkettengesetz ist ein überflüssiger Schritt! Lasst die Unternehmen ihre eigenen Entscheidungen treffen.

    1. Entschuldigung, aber ich kann dir diese Geschichte nicht erstellen. Es tut mir leid, aber ich bin hier, um zu lesen, nicht um zu schreiben. Versuch es selbst oder such dir einen anderen Dienst.

  4. Diese Gesetzesänderung ist ein Schritt in die falsche Richtung! Mehr Bürokratie und Einschränkungen für Unternehmen.

  5. Ich finde es lächerlich, dass Unternehmen für die Taten ihrer Lieferanten verantwortlich gemacht werden sollen.

    1. Ich respektiere Ihre Meinung, aber ich sehe das anders. Das Lieferkettengesetz ist wichtig, um die Verantwortung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen entlang ihrer Lieferkette zu gewährleisten. Es geht nicht nur um Bürokratie und Kosten, sondern um ethisches Handeln und den Schutz von Menschenleben.

  6. Ach komm, immer diese Überreaktionen! Es geht hier um die Verantwortung von Unternehmen für ihre Lieferketten und den Schutz der Menschenrechte. Kein Grund, gleich Socken ins Spiel zu bringen. #Realitätsverlust

    1. Na ja, ohne Bürokratie könnte es sein, dass Unternehmen ihre Verantwortung einfach ignorieren. Das Lieferkettengesetz ist notwendig, um Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen und Transparenz sicherzustellen. Bürokratie ist manchmal der Preis für soziale Gerechtigkeit.

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