Klimaanpassung im BauGB: Die Zukunft des Bauens ist hier!

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**Klimaanpassung im BauGB: Acht Empfehlungen des bdla für eine angemessene Berücksichtigung der Klimaanpassung im Städtebaurecht**

Eine Reihe von gesetzlichen Initiativen hat die Bundesregierung bereits im Hinblick auf Klimaanpassung und Klimaschutz angestoßen. Der kürzlich veröffentlichte Entwurf für ein Bundes-Klimaanpassungsgesetz geht dabei in die richtige Richtung.

Die anstehende Novellierung des Baugesetzbuches nimmt der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen nun zum Anlass, wesentliche Elemente für ein klimaangepasstes Städtebaurecht zu formulieren. Die acht Empfehlungen geben prägnante Anstöße, da sich nur durch eine sinnvolle Verankerung im Planungsrecht die epochalen Herausforderungen des Klimawandels in der Praxis angemessen umsetzen lassen. Der Berufsverband empfiehlt daher der Bundesregierung:

**Stärkung der Klimabelange durch stringente Definition der Begrifflichkeiten**

Eine klare Definition der Begrifflichkeiten im Städtebaurecht ist essentiell, um eine konsequente Klimaanpassung zu ermöglichen. Der bdla fordert eine genaue Definition, die Klarheit und Transparenz schafft und als Grundlage für die Umsetzung dient.

**Einführung eines grundstücksbezogenen Grünflächenfaktors**

Um eine ausreichende Grünflächenversorgung in urbanen Räumen sicherzustellen, schlägt der bdla die Einführung eines grundstücksbezogenen Grünflächenfaktors vor. Dieser Faktor berücksichtigt die Größe des Grundstücks und stellt sicher, dass genügend Grünflächen zur Verfügung stehen, die zur Klimaanpassung beitragen.

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**Etablierung von Orientierungswerten für grün-blaue Infrastruktur und natürliche Klimaanpassung**

Die Einführung von Orientierungswerten für grün-blaue Infrastruktur und natürliche Klimaanpassung schafft verbindliche Standards und ermöglicht eine gezielte Planung und Umsetzung. Der bdla betont die Bedeutung dieser Werte für die Schaffung klimaresilienter Stadtlandschaften.

**Etablierung von integrierten Freiraumentwicklungskonzepten**

Integrierte Freiraumentwicklungskonzepte stellen sicher, dass Freiräume nicht nur isoliert betrachtet werden, sondern als Teil eines größeren Systems gesehen werden. Der bdla fordert die Etablierung solcher Konzepte, um eine ganzheitliche und nachhaltige Planung zu ermöglichen.

**Stärkung des Entsiegelungsgebots und Normierung eines Verschlechterungsverbots**

Um den Flächenverbrauch zu reduzieren und die Versiegelung von Böden einzudämmen, empfiehlt der bdla eine Stärkung des Entsiegelungsgebots. Zusätzlich dazu sollte ein Verschlechterungsverbot normiert werden, um sicherzustellen, dass bereits bestehende Grün- und Freiflächen nicht weiter beeinträchtigt werden.

**Optimierung der urbanen Kompensation**

Die Optimierung der urbanen Kompensation ermöglicht es, Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild auszugleichen. Der bdla fordert Maßnahmen, um eine effektive Kompensation zu gewährleisten und eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

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**Einführung des Freiflächengestaltungsplans als Teil einer neuen Umbauordnung**

Der bdla schlägt die Einführung eines Freiflächengestaltungsplans vor, der als Teil einer neuen Umbauordnung fungiert. Ein solcher Plan ermöglicht eine gezielte und planvolle Gestaltung von Freiflächen, die zur Klimaanpassung beitragen und eine hohe Lebensqualität in urbanen Räumen gewährleisten.

**Ergänzung des Sanierungsrechts und Etablierung von Klimasanierungsgebieten**

Um eine klimaangepasste Sanierung von Gebäuden zu fördern, empfiehlt der bdla eine Ergänzung des Sanierungsrechts. Zusätzlich dazu sollten Klimasanierungsgebiete etabliert werden, in denen gezielte Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt werden.

Der bdla hat mit seinen im Oktober 2022 veröffentlichten “20 Empfehlungen für eine konsequente Klimaanpassungspolitik mit Schwerpunkt auf Stadtlandschaften” bereits auf die bedeutende Rolle der Stadtlandschaften zum Gelingen dieser tiefgreifenden Aufgabe hingewiesen. Die acht Empfehlungen sind eine weitere Konkretisierung daraus und sollen der Politik aus Sicht der Landschaftsarchitektur konkrete Lösungen anbieten, wie ein klimaangepasstes Städtebaurecht aussehen kann.

Quelle: Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla)

13 Antworten

    1. Oh bitte, Häuser aus Schokolade? Das mag vielleicht süß klingen, aber ich bezweifle, dass es eine nachhaltige Lösung für die Zukunft des Bauens ist. Klimaanpassung ist definitiv der vernünftigere Weg, um unsere Umwelt zu schützen.

    1. Das ist wohl einer der dämlichsten Vorschläge, die ich je gehört habe. Stell dir mal vor, wie absurd das aussehen würde, alle Häuser auf Rollen zu stellen! Es gibt vernünftigere Möglichkeiten, sich an den Klimawandel anzupassen.

  1. Das ist wohl der dümmste Vorschlag, den ich je gehört habe! Gigantische Klimaanlagen für alle Gebäude? Bist du bereit, die astronomischen Kosten dafür zu tragen? Es gibt nachhaltigere und effizientere Lösungen, um mit dem Klimawandel umzugehen. Informiere dich besser, bevor du so einen Unsinn verbreitest.

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Sicheres Planschen: TÜV-Tipps für kinderfreundliche Badezusätze

Berlin, 12. April 2024 – Der TÜV-Verband warnt Eltern vor den potenziellen Risiken von Badezusätzen für Kinder. Trotz des Versprechens eines unterhaltsamen Badespaßes durch farbenfrohe und duftende Badezusätze, bergen diese Produkte oft Gefahren für die empfindliche Haut der Kleinsten. Mit der Veröffentlichung von neuen Richtlinien und Tipps zielt der Verband darauf ab, Eltern über die richtige Auswahl und Anwendung von Kinderbadezusätzen aufzuklären, um Hautirritationen und allergische Reaktionen zu vermeiden. Die Empfehlungen umfassen unter anderem die Beachtung der Inhaltsstoffe und das Einhalten von Dosierungsangaben. Der TÜV-Verband hebt hervor, wie essenziell es ist, bei der Körperpflege und Reinigung von Kindern nur geprüfte und für ihre Haut geeignete Produkte zu verwenden.

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Deutsche Telekom Streiks: ver.di plant Großkundgebung in Siegburg

Am Vorabend wichtiger Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom setzt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ein kraftvolles Zeichen: Im nordrhein-westfälischen Siegburg versammeln sich am Montag, den 15. April 2024, rund 3.000 Beschäftigte zu Warnstreiks und einer eindrucksvollen Kundgebung. Unter dem Druck unerfüllter Bedingungen fordert ver.di für circa 70.000 Tarifbeschäftigte eine deutliche Entgeltsteigerung von 12 Prozent, mindestens aber 400 Euro pro Monat. Die Aktion in Siegburg steht emblematisch für die Entschlossenheit der Arbeitnehmer, ihre Forderungen im Rahmen der diesjährigen Tarifrunde durchzusetzen. Mit einer imposanten Präsenz und dem klaren Ruf nach angemessener Anerkennung ihrer Leistungen, stärken die Beschäftigten ihre Position für die bevorstehenden Auseinandersetzungen.

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Vergesslichkeit abklären: Erste Schritte und Ärztekontakt

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Gesetz für Geschlechtsselbstbestimmung gegen Diskriminierung

In einer historischen Abstimmung steht der Deutsche Bundestag kurz davor, über den zukunftsweisenden Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes zu entscheiden. Dieses Gesetz, das die Anerkennung der selbst bestimmten Geschlechtsidentität zum Ziel hat, markiert einen potenziellen Wendepunkt in der rechtlichen und gesellschaftlichen Anerkennung transgeschlechtlicher Menschen in Deutschland. Angesichts der dringenden Notwendigkeit, ein veraltetes und pathologisierendes Verständnis von Transgeschlechtlichkeit zu überwinden, und der Anforderung, Transfeindlichkeit sowie Diskriminierung entgegenzuwirken, könnte der 12. April 2024 in die Annalen der deutschen Menschenrechtsgeschichte eingehen. Mit dieser Reform strebt der Bundestag an, ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Hass zu setzen, während kritische Stimmen auf verbliebene problematische Bestimmungen hinweisen. Ein Blick auf die anstehende Abstimmung und ihre Bedeutung für transgeschlechtliche Menschen und die Gesellschaft insgesamt.

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Kritik an Gesundheitspolitik: Verbände fordern Entbürokratisierung

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Sterne des Sports 2024: Vereine zur Teilnahme aufgerufen

Berlin, 11. April 2024 – Die bundesweite Jagd nach den “Sternen des Sports” 2024 befindet sich im Endspurt: Noch bis zum 30. Juni haben Deutschlands rund 86.000 Sportvereine die Chance, sich mit ihren innovativen und gesellschaftlich wertvollen Projekten zu bewerben. Der renommierte Wettbewerb, eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und unterstützt durch die Volksbanken Raiffeisenbanken, hebt das außergewöhnliche Engagement der Sportvereine in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Integration, Klimaschutz und vielem mehr hervor. Die siegreichen Vereine dürfen sich nicht nur über öffentliche Anerkennung, sondern auch über attraktive Preisgelder freuen. Der Countdown läuft – eine einzigartige Chance für Sportvereine, ihre gesellschaftlichen Beiträge weit über die Grenzen des Spielfelds hinaus strahlen zu lassen.

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Ruf nach fairer Verteilung der Abwasserreinigungskosten

Berlin, 11. April 2024 – Eine tiefgreifende Veränderung für die pharmazeutische Industrie bahnt sich an: Die gestrige Entscheidung des EU-Parlaments fordert die Einführung einer vierten Reinigungsstufe in Kläranlagen, deren Kosten zum großen Teil von der Pharmaindustrie getragen werden sollen. Mit einem geschätzten finanziellen Aufwand von über 36 Milliarden Euro allein für Deutschland in den nächsten drei Jahrzehnten steht die Pharmabranche vor einer enormen Herausforderung. Diese Neuerung stellt eine erhebliche Last dar, die nach Meinung führender Verbände der Pharmaindustrie – darunter BAH, BPI, Pro Generika und vfa – in unfairer Weise einseitig auf den Schultern der Arzneimittelhersteller liegt. Während die Industrie den Green Deal und das Ziel, Umwelt und Mensch zu schützen, unterstützt, wird eine gerechtere Kostenverteilung angemahnt. Die bevorstehende Umsetzung der Richtlinie bis 2026 wird das Kräftespiel zwischen Umweltschutz, wirtschaftlicher Belastung und der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung neu definieren.

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Lebensmittelbranche wirbt für Europa – #LieberZuEndeDenken

Berlin, 11. April 2024 – In einer bedeutsamen Initiative hat die Lebensmittelindustrie Deutschlands unter dem Banner der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) eine beeindruckende Kampagne ins Leben gerufen, um die Bedeutung eines vereinten Europas für Frieden, Freiheit und Wohlstand zu betonen. Mit dem bezeichnenden Hashtag #LieberZuEndeDenken zielt die Kampagne darauf ab, ein starkes Zeichen für ein Europa der Mitte zu setzen und gegen das Erstarken politischer Extreme Position zu beziehen. Die Aktion unterstreicht eindrucksvoll, wie kritisch die bevorstehenden Europawahlen sind und ruft die Bürgerinnen und Bürger eindringlich dazu auf, ihre Stimme nicht der Bequemlichkeit zu opfern. In einer Zeit, in der die politische Landschaft Europas an einem Scheideweg steht, zeigt die Lebensmittelbranche auf, welch dramatische Konsequenzen politische Apathie nach sich ziehen könnte, insbesondere für den Bereich der Lebensmittelvielfalt und -verfügbarkeit.

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