Regelungen für Wölfe: Länder brauchen Bund als rechtlichen Rahmengeber

Regelungen für Wölfe: Länder brauchen Bund als rechtlichen Rahmengeber eins zu eins. Roter Hintergrund mit Weltkarte, zentrierter Text.

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Berlin (ots) – Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband setzen sich für ein effektives Bestandsmanagement des Wolfes in Deutschland ein. Diese Forderung wurde im Vorfeld eines Gesprächs zwischen dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, Umweltminister Christian Meyer und Bundesumweltministerin Steffi Lemke in Berlin aufgestellt.

Bestandsmanagement für den Wolf essentiell

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, betont die Notwendigkeit eines aktiven Bestandsmanagements für den Wolf: „Der gute Erhaltungszustand beim Wolf ist in Deutschland erreicht und muss jetzt auch offiziell festgestellt werden. Wie auch in anderen Ländern bereits praktiziert, bedarf es eines schnelleren und effizienteren Abschusses von Wölfen, die wiederholt Weidetiere reißen, als auch eines verlässlichen Verfahrens zur Regulierung des Wolfsbestandes.“ Rukwied warnt davor, dass ohne konsequentes Handeln seitens der Politik die Weidehaltung deutschlandweit verschwinden könnte. Dies würde eine Veränderung des Landschaftsbildes zur Folge haben, da grasende Tiere wie Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde nicht mehr auf den Weiden zu sehen wären.

Gemeinsames Engagement von Politik und Verbänden gefordert

Auch der Präsident des Deutschen Jagdverbandes, Helmut Dammann-Tamke, unterstützt diese Forderung: „Stephan Weil hat die Brisanz dieses Themas erkannt. Sein Engagement ist glaubhaft. Ich vermisse allerdings ähnlich klare Aussagen der Bundestagsabgeordneten, insbesondere aus Niedersachsen.“ Dammann-Tamke fordert, dass die Regelungen im Koalitionsvertrag der Ampel umgesetzt werden müssen und appelliert an die Politiker, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.

Unterstützung der Ampel-Koalition gefordert

Die organisationsübergreifende Forderung nach einem effektiven Bestandsmanagement des Wolfes zeigt auf, dass die Weidehaltung und das Zusammenleben von Mensch und Tier in Deutschland gefährdet ist. Um diesem Problem entgegenzuwirken, muss die Politik den rechtlichen Rahmen gemäß dem Koalitionsvertrag der Ampel-Koalition schaffen. Der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Jagdverband appellieren an die Verantwortlichen, die Bedenken der ländlichen Bevölkerung ernst zu nehmen und die Umsetzung der geforderten Maßnahmen voranzutreiben.

Pressekontakt:
Deutscher Bauernverband (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
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10117 Berlin
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8 Kommentare

    1. Oh bitte, das ist doch lächerlich! Ein Wolfsparlament? Wie wäre es stattdessen mit einem Einhornparlament? Jede Tierart hat ihre eigenen Interessen, aber das bedeutet nicht, dass sie ein ganzes politisches System brauchen.

    1. Du verstehst nicht? Wölfe können gefährlich sein und eine Bedrohung für Menschen und Nutztiere darstellen. Es geht nicht darum, dass sie nur Tiere sind, sondern um den Schutz von Menschen und unserer Lebensgrundlagen.

  1. Das ist eine absolut absurde Idee. Wölfe gehören in die Wildnis und nicht in Städte. Als Haustiere wären sie eine Gefahr für die Menschen und andere Tiere. Lassen wir die Natur in Ruhe und halten uns an vernünftige Vorschläge.

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