Rechtliche Grundlagen für Safe Sport: Neue Entwicklung im Stakeholderprozess

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) arbeitet an der Entwicklung eines Zentrums für Safe Sport. In einem aktuellen Stakeholderprozess werden die rechtlichen und organisatorischen Fragen diskutiert. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung und juristische Begutachtung geben Einblick in den Prozess. Erfahren Sie mehr darüber in diesem spannenden Artikel.

Bremen (VBR). Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat im Dezember 2022 einen Stakeholderprozess gestartet, um eine Roadmap für den Aufbau des Zentrums für Safe Sport zu entwickeln. Im Rahmen dieses Prozesses sind verschiedene Fragen aufgetaucht, vor allem rechtlicher und organisatorischer Art. Um diese Fragestellungen zu klären, haben DOSB und Athleten Deutschland eine detaillierte Leistungsbeschreibung erstellt, die auch mit dem BMI abgestimmt wurde. Diese dient als Grundlage für eine juristische Begutachtung durch eine Anwaltskanzlei.

Die Begutachtung befasst sich mit dem Auftrag, der Finanzierung, der Umsetzung und den weiteren Schritten des Zentrums für Safe Sport. Sie soll sicherstellen, dass die rechtlichen Grundlagen für eine effektive Aufgabenwahrnehmung des unabhängigen Zentrums geschaffen werden.

Das Zentrum für Safe Sport hat das Ziel, den Schutz und die Sicherheit im Sport zu verbessern. Es soll als Anlaufstelle für Athletinnen und Athleten dienen, die von sexuellem Missbrauch, Gewalt oder Diskriminierung betroffen sind. Das Zentrum soll nicht nur präventiv tätig werden, sondern auch bei der Aufklärung von Vorfällen helfen und Betroffenen Hilfestellung bieten.

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Die Begutachtung ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass das Zentrum für Safe Sport auf einer soliden rechtlichen Grundlage aufgebaut wird. Durch die Zusammenarbeit mit einer renommierten Anwaltskanzlei wird gewährleistet, dass alle relevanten rechtlichen Aspekte sorgfältig geprüft werden. Dies ist entscheidend, um die Effektivität und den langfristigen Erfolg des Zentrums zu gewährleisten.

Die Ergebnisse der Begutachtung werden Erkenntnisse liefern, die bei der weiteren Entwicklung des Zentrums berücksichtigt werden können. Sie werden dazu beitragen, rechtliche Unsicherheiten auszuräumen und klare Richtlinien für die Arbeit des Zentrums zu definieren.

Die Gründung des Zentrums für Safe Sport ist ein wichtiger Schritt, um den Schutz von Athletinnen und Athleten zu stärken und sicherzustellen, dass ihre Rechte respektiert werden. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Sport sich bewusst mit dem Thema Missbrauch und Gewalt auseinandersetzt und Verantwortung übernimmt.

Die Begutachtung zeigt, dass dieser Prozess sorgfältig durchgeführt wird und auf einer soliden rechtlichen Grundlage fußt. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg des Zentrums und das Vertrauen der Öffentlichkeit in seine Arbeit.

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Insgesamt ist der Stakeholderprozess zur Entwicklung einer Roadmap für das Zentrum für Safe Sport ein wichtiger Schritt, um den Schutz von Athletinnen und Athleten zu stärken und sicherzustellen. Durch die Begutachtung werden die rechtlichen Grundlagen des Zentrums geklärt und weitere Schritte zur Realisierung definiert. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Entwicklungen in diesem Prozess folgen werden und wie das Zentrum letztendlich in der Praxis umgesetzt wird.

(Quelle: DOSB)

Quelle: Hintergrundinformationen rechtliche Grundlagen für ein Zentrum für Safe Sport 

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Pressemeldung:Rechtliche Grundlagen für Safe Sport: Neue Entwicklung im Stakeholderprozess (DOSB Quelle)

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