Pflegeentwicklungsplan: Jetzt Ressourcen im Landeshaushalt für zügige Umsetzung bereitstellen

Thüringens Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Margit Benkenstein, drängt auf eine schnelle Umsetzung der Ergebnisse des Beteiligungsprozesses für den Landespflegeentwicklungsplan 2030. In einer Pressemitteilung betont Benkenstein die Notwendigkeit ausreichender finanzieller Ressourcen, um das Pflegeangebot auszubauen und der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Sie weist darauf hin, dass viele Familien in Thüringen bereits jetzt Schwierigkeiten haben, eine angemessene Versorgung für pflegebedürftige Angehörige zu finden. Die Experten des Werkstattprozesses fordern unter anderem den Ausbau von Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen sowie Erleichterungen beim Zuzug und der Anerkennung internationaler Pflegekräfte. Der bpa fordert zudem eine gleichberechtigte Kooperation zwischen Landkreisen, Kommunen und Pflegeanbietern, um gemeinsame Planungsprozesse zu ermöglichen.

Bremen (VBR). Der Thüringer Landesverband des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) fordert eine zügige Umsetzung des Landespflegeentwicklungsplans 2030 sowie entsprechende finanzielle Ressourcen. Margit Benkenstein, die Landesvorsitzende des bpa, betont, dass der beteiligungsorientierte Prozess abgeschlossen sei und nun die finanziellen Mittel im Landeshaushalt bereitgestellt werden müssten, um das pflegerische Angebot auszubauen. Bereits jetzt sei die Nachfrage nach Pflegeleistungen in vielen Regionen Thüringens höher als das Angebot, was einen enormen Druck auf die betroffenen Familien ausübe.

Die Experten, die am Werkstattprozess beteiligt waren, haben darauf hingewiesen, dass es notwendig sei, Kurzzeit- und Tagespflegeplätze auszubauen, flexiblere Konzepte für den Personaleinsatz in Pflegeheimen zu entwickeln und Erleichterungen beim Zuzug und der berufsrechtlichen Anerkennung internationaler Pflegekräfte zu schaffen. Der bpa fordert außerdem eine Kooperation der Landkreise und Kommunen mit den Pflegeanbietern auf Augenhöhe, um gemeinsame Planungsprozesse angesichts des wachsenden Bedarfs zu ermöglichen.

Der Thüringer Landespflegeentwicklungsplan 2030 wurde in fünf Workshops unter Beteiligung von Politik, Pflegeverbänden, Kassen und Angehörigen entwickelt. Als mitgliederstärkster Trägerverband in der Pflege war der bpa intensiv an diesem Prozess beteiligt. Der bpa-Landesverband stellt fest, dass eine engagierte Umsetzung des Plans notwendig ist, um den steigenden Bedarf an Pflegeleistungen in Thüringen zu decken.

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Die Forderungen des bpa haben große Bedeutung für die Pflegebranche in Thüringen und darüber hinaus. Eine zügige Umsetzung des Landespflegeentwicklungsplans und die Bereitstellung entsprechender finanzieller Ressourcen sind notwendig, um das pflegerische Angebot auszubauen und den steigenden Bedarf an Pflegeleistungen zu decken. Dies würde Familien entlasten, die Schwierigkeiten haben, eine angemessene Versorgung für ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu finden.

Der bpa ist eine vertrauenswürdige Organisation mit umfangreicher Erfahrung und Fachwissen im Bereich der privaten Anbieter sozialer Dienste. Die Äußerungen von Margit Benkenstein sowie die Forderungen des Verbandes sind daher von großer Bedeutung und sollten ernst genommen werden.

Es besteht bereits jetzt ein erheblicher Mangel an Pflegeleistungen in Thüringen, der sich aufgrund der demografischen Entwicklung weiter verschärfen wird. Durch den Ausbau von Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen sowie die Flexibilisierung des Personaleinsatzes in Pflegeheimen könnten Familien entlastet und eine bessere Versorgung gewährleistet werden. Die Zusammenarbeit zwischen Landkreisen, Kommunen und Pflegeanbietern ist ebenfalls von großer Bedeutung, um die steigende Nachfrage besser bewältigen zu können.

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Der bpa-Landesverband ist optimistisch, dass die Forderungen des Verbandes Gehör finden werden und dass die zügige Umsetzung des Landespflegeentwicklungsplans sowie die Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel für eine Verbesserung der Pflegesituation in Thüringen sorgen werden. Es bleibt abzuwarten, ob die politisch Verantwortlichen diesen Forderungen nachkommen werden.


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