Opt-out-Regelung zur elektronischen Patientenakte erhält breite Zustimmung

Morgen steht im Bundestag eine bahnbrechende Entscheidung an: Die abschließende 2./3. Lesung zum Digital-Gesetz (DigiG) bringt eine wegweisende Regelung zur elektronischen Patientenakte (ePA). Eine aktuelle Befragung zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung diese Neuregelung begrüßt. Erfahren Sie hier, warum das Thema eine enorme Bedeutung für uns alle hat.
Opt-out-Regelung zur elektronischen Patientenakte erhält breite Zustimmung eins zu eins

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Bremen (VBR). Morgen findet im Bundestag die abschließende 2./3. Lesung zum Digital-Gesetz (DigiG) statt. Laut einer aktuellen Online-Befragung unter 10.000 Personen von Ende November finden 62,9 Prozent der Befragten die darin enthaltene Opt-out-Regelung zur elektronischen Patientenakte gut. 21,1 Prozent lehnen die Regelung ab, 12,4 Prozent sind unentschieden.

Die Opt-out-Regelung sieht vor, dass die elektronische Patientenakte (ePA) ab 2025 für alle Versicherten automatisch angelegt wird – es sei denn, man widerspricht aktiv. „Mit dem neuen Verfahren wird für alle Versicherten eine ePA angelegt, ohne dass sie sich aktiv darum kümmern müssen. Dies wird der Digitalisierung im Gesundheitswesen hoffentlich Schubkraft verleihen. Das Befragungsergebnis macht deutlich, dass es für diese Neuregelung ganz überwiegend Zustimmung in der Bevölkerung gibt“, sagt Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

Die Befragung zeigt außerdem, dass aktuell etwa jeder fünfte Befragte (21,3 Prozent) Widerspruch gegen das Anlegen der persönlichen Patientenakte einlegen will. Knapp die Hälfte der Befragten (49,3 Prozent) will dies nicht tun, sehr viele Menschen (18,7 Prozent) sind noch unentschieden oder geben an, die neue Regelung noch nicht zu kennen (10,7 Prozent). „Diese Ergebnisse machen deutlich, dass viel Informations- und Überzeugungsarbeit vor uns liegt. Viele Menschen reagieren noch skeptisch und wissen zu wenig über die Vorteile der elektronischen Patientenakte“, so Hoyer. Um Unsicherheiten auszuräumen, brauche es im kommenden Jahr eine breit angelegte Informationskampagne, an der sich auch die AOK aktiv beteiligen werde.

Die Umfrage ist vom AOK-Bundesverband beim Meinungsforschungsinstitut Civey beauftragt worden. Im Rahmen der bundesweiten, repräsentativen Studie sind vom 16. bis zum 20. November 2023 insgesamt 10.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren online befragt worden.

Mit dem morgigen Digital-Gesetz im Bundestag rückt die elektronische Patientenakte (ePA) für alle Versicherten näher. Eine aktuelle Umfrage des AOK-Bundesverbandes zeigt, dass die Mehrheit der Befragten die darin enthaltene Opt-out-Regelung begrüßt. Die Regelung besagt, dass die ePA ab 2025 automatisch angelegt wird, es sei denn, man widerspricht aktiv. Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, betont die Bedeutung dieser Regelung für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Allerdings zeigt die Umfrage auch, dass rund jeder fünfte Befragte Widerspruch gegen die Anlegung der ePA einlegen will. Um die Vorteile der elektronischen Patientenakte besser zu kommunizieren und Unsicherheiten auszuräumen, plant die AOK eine Informationskampagne.

Die Umfrage wurde vom AOK-Bundesverband beim Meinungsforschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Umfrage zur elektronischen Patientenakte: Mehrheit findet Opt-out-Regelung gut

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10 Kommentare

  1. Also ehrlich, wer braucht schon eine elektronische Patientenakte? Das ist doch nur überflüssiger Bürokratie-Mist!

    1. Ach komm, hör auf zu jammern! Eine elektronische Patientenakte kann Leben retten, indem sie den Zugriff auf wichtige medizinische Informationen erleichtert. Wenn du lieber im Papierkram ertrinken willst, bitte schön. Aber beschwere dich nicht, wenn du beim nächsten Arztbesuch wichtige Dokumente vergessen hast!

  2. Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen gegen die elektronische Patientenakte sind. Was ist so schlimm daran?

    1. Ich kann verstehen, dass du die elektronische Patientenakte befürwortest, aber es gibt legitime Bedenken bezüglich Datenschutz und Missbrauch. Es ist wichtig, dass wir eine ausgewogene Diskussion darüber führen und Lösungen finden, die sowohl den Nutzen als auch die Risiken berücksichtigen.

    1. Deine Paranoia ist lächerlich. Wenn du dich so sehr um deine Privatsphäre sorgst, dann schalt doch einfach das Internet ab und zieh dich in eine Höhle zurück. Der Rest von uns wird weiterhin die Vorteile der Opt-out Regelung genießen.

  3. Wow, ich kann nicht glauben, dass so viele Leute dieser Opt-out-Regelung zustimmen. Bin ich im falschen Film?

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