Neue Neuwagenwerbung: Klimaschutzministerium unterstützt Autokonzerne in Erfüllung ihres Herzenswunsches!

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Berlin, 26.07.2023 – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) übt scharfe Kritik an einem Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) zur Anpassung der Pkw-Verbrauchskennzeichnung. Laut dem Entwurf sollen Elektroautos unabhängig von ihrem Stromverbrauch in die höchste Effizienzklasse eingeordnet werden. Zudem dürfen Hersteller und Händler die Umweltangaben in der Online-Werbung auf nachgelagerten Seiten verstecken. Die DUH fordert Klimaschutzminister Robert Habeck dazu auf, den Entwurf zu überarbeiten, um Verbraucherinnen und Verbraucher beim Autokauf besser zu schützen.

Novelle der Pkw-Verbrauchskennzeichnung in der Kritik

Die geplante Novelle der Pkw-EnVKV sieht eine massive Verschlechterung der Verbraucheraufklärung über klimaschädliche Pkw-Neuwagen vor. Laut dem Entwurf müssen Umweltinformationen nicht mehr zeitgleich mit Angaben zur Motorstärke oder Beschleunigung erscheinen. Dadurch würde das Umweltgewissen der Käufer nicht mehr belastet. Des Weiteren wurde bekannt, dass mehrere Verordnungsentwürfe existieren, die das Ministerium ausschließlich mit der Automobilwirtschaft abgestimmt hat. Ein von der DUH gestellter Antrag auf Auskunft über Kontakte mit der Automobilwirtschaft wurde abgelehnt. Die DUH plant daher, auf dem Klageweg die verweigerten Informationen über die stattgefundenen Treffen und den Schriftwechsel zu erstreiten.

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Kritik an Einstufung von Elektroautos und Verbrennungsmotoren

Besonders fatal ist aus Sicht der DUH, dass Elektroautos, unabhängig von ihrem Stromverbrauch, in die beste Effizienzklasse eingeordnet werden sollen. Das bedeutet, dass auch stromintensive Elektro-Stadtpanzer in dieser Klasse erscheinen würden. Dies erschwert die Auswahl sparsamer Fahrzeuge erheblich. Weiterhin ist geplant, Autos mit Verbrennungsmotor selbst bei hohen CO2-Emissionen im grün-gelb markierten Bereich einzustufen. Die DUH bemängelt, dass diese positive Einstufung jegliche Anreize für effizientere Modelle behindert.

DUH fordert Nachbesserung des Entwurfs

Die DUH fordert Klimaschutzminister Robert Habeck auf, den Entwurf nachzubessern und eine Neufassung vorzulegen, die sich am Klimaschutz orientiert und die seit 20 Jahren in der EU geltenden Mindeststandards für Umweltinformationen in der Onlinewerbung enthält. Die Organisation kritisiert, dass der Referentenentwurf den Verbraucherschutz bei der Werbung für klimaschädliche Neuwagen kompromittiert.

Hintergrund und Kontakt

Seit dem 1. September 2018 werden Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen aller neu zugelassenen Pkw EU-weit nach dem Prüfverfahren WLTP gemessen. Das bisherige Verfahren NEFZ weist im Vergleich zu WLTP tendenziell niedrigere Verbrauchs- und Emissionswerte aus. Um die WLTP-Werte in der Werbung und am Verkaufsort kommunizieren zu können, muss die Pkw-EnVKV an die EU-Gesetzgebung angepasst werden. Die Bundesregierung hat den überfälligen Referentenentwurf zur Novellierung der Pkw-EnVKV erst am 11. Juli 2023 veröffentlicht.

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Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe,
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8 Antworten

  1. Ich verstehe nicht, warum das Klimaschutzministerium die Autokonzerne unterstützt. Was ist mit der Umwelt?

  2. Autokonzerne verdienen genug, sie brauchen keine Unterstützung vom Klimaschutzministerium! Was denkt ihr?

  3. Ich finde es gut, dass das Klimaschutzministerium die Autokonzerne unterstützt! Endlich tut jemand was!

  4. Dieser Artikel ist totaler Quatsch! Das Klimaschutzministerium sollte keine Autokonzerne unterstützen, das ist absurd!

  5. Also ich finde es super, dass das Klimaschutzministerium die Autokonzerne unterstützt. Endlich mal sinnvolle Verwendung von Steuergeldern!

  6. Ich finde es total in Ordnung, dass das Klimaschutzministerium die Autokonzerne unterstützt! Autos sind doch cool!

    1. Autos mögen cool sein, aber der Klimaschutz geht über persönliche Vorlieben hinaus. Es ist bedauerlich, dass das Ministerium die Autokonzerne unterstützt, anstatt in nachhaltige Alternativen zu investieren. Die Zukunft unseres Planeten sollte Priorität haben.

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