Verbandsbüro

Menschen wünschen Spezialisierung und Qualität: Umfrage zur Krankenhausversorgung

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin (ots)Die Menschen in Deutschland gewichten die Spezialisierung von Krankenhäusern höher als eine kurze Entfernung zur nächsten Klinik und sind bereit, bei anstehenden Operationen auch längere Wege zur Versorgung in einem geeigneten Krankenhaus in Kauf zu nehmen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Online-Befragung des Meinungsforschungsinstitutes Civey unter 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 18 Jahren, die der AOK-Bundesverband anlässlich einer heute stattfindenden Podiumsdiskussion zum Thema “Zwischen Revolution und Kompromiss – kann die Krankenhausreform ihre Ziele erreichen?” veröffentlicht hat. Die Diskussion wird von der AOK gemeinsam mit der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) veranstaltet und kann heute (11. Oktober) ab 17:30 Uhr im Livestream auf der Homepage des AOK-Bundesverbandes verfolgt werden.

Auf die Frage, ob für sie bei der Krankenhauswahl die Spezialisierung oder die Nähe eines Krankenhauses wichtiger sei, votierten 76 Prozent für die Spezialisierung. Bei den über 65-Jährigen waren es sogar rund 82 Prozent. Nur 12 Prozent der Befragten fanden die Nähe wichtiger. Eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung rangiert auch ganz vorn unter den Aspekten, die für die persönliche Gesundheitsversorgung als besonders wichtig eingeschätzt werden: Mit 37,9 Prozent Zustimmung liegt sie noch deutlich vor einem schnellen Zugang zur Versorgung (23,6 Prozent), stabilen Beiträgen (16,6 Prozent) oder räumlicher Nähe (10,5 Prozent).

Dass Patientinnen und Patienten durchaus bereit sind, bei einer anstehenden planbaren Operation längere Anfahrtswege zu einem geeigneten Krankenhaus in Kauf zu nehmen, wird an folgendem Umfrageergebnis deutlich: Nur knapp 14 Prozent der Befragten würde bei planbaren Operationen maximal 10 Kilometer Distanz zum Klinikstandort in Kauf nehmen. Der Rest der Befragten würde auch größere Distanzen akzeptieren: 19,4 Prozent der Befragten bis zu 30 Kilometer, 21,4 Prozent bis zu 50 Kilometer, 17 Prozent bis zu 100 Kilometer und rund 20 Prozent noch längere Strecken.

Lesen Sie auch:  Stabile Lieferung: Speiseöl-Versorgung trotz Ukraine-Konflikt

Mit Blick auf das geplante Krankenhaustransparenzgesetz stechen zwei weitere Befragungsergebnisse hervor: 61 Prozent der Befragten wissen demnach aktuell nicht, wo sie sich gezielt über die Behandlungsqualität einzelner Krankenhäuser informieren können; rund 12 Prozent sind sich zumindest unsicher. Gleichzeitig sind 87 Prozent der Befragten der Meinung, dass es mehr und leichter verfügbare Informationen über die Behandlungsqualität in Krankenhäusern geben sollte.

Hinweise für die Redaktionen:

Für die repräsentative Civey-Befragung sind vom 6. bis zum 8. Oktober 2023 5.000 Menschen ab 18 Jahren online befragt worden. Alle Detailergebnisse finden Sie in der auf der Homepage des AOK-Bundesverbandes unter www.aok-bv.de

Zum Livestream der Podiumsdiskussion “Zwischen Revolution und Kompromiss – kann die Krankenhausreform ihre Ziele erreichen” heute ab 17:30 Uhr:

Pressekontakt:

Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle:
Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 1563042
E-Mail: presse@bv.aok.de

Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Umfrage zur Krankenhausversorgung: Menschen wünschen sich Spezialisierung, Qualität …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Lesen Sie auch:  Dringende Forderung: Zeit für einen Kindesunterhaltsrechts-Gesetzentwurf!

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

FAQ zum Thema Krankenhauswahl in Deutschland

Frage 1: Was ist laut einer aktuellen Umfrage für die Menschen in Deutschland bei der Krankenhauswahl wichtiger: die Spezialisierung oder die Nähe eines Krankenhauses?
Antwort: Laut der Umfrage gewichten 76 Prozent der Befragten die Spezialisierung von Krankenhäusern höher als die Nähe. Bei den über 65-Jährigen waren es sogar rund 82 Prozent.

Frage 2: Welche Aspekte werden für die persönliche Gesundheitsversorgung als besonders wichtig eingeschätzt?
Antwort: Die hohe Qualität der medizinischen Versorgung wurde mit 37,9 Prozent Zustimmung als besonders wichtig eingeschätzt. Ein schneller Zugang zur Versorgung (23,6 Prozent), stabile Beiträge (16,6 Prozent) und räumliche Nähe (10,5 Prozent) waren weitere Aspekte, die genannt wurden.

Frage 3: Sind die Menschen in Deutschland bereit, bei einer planbaren Operation längere Anfahrtswege in Kauf zu nehmen?
Antwort: Ja, laut der Umfrage sind nur knapp 14 Prozent der Befragten bereit, bei planbaren Operationen maximal 10 Kilometer Distanz zum Klinikstandort in Kauf zu nehmen. Der Rest der Befragten würde auch größere Distanzen akzeptieren.

Lesen Sie auch:  Mineralölbranche setzt auf Molekülwende / Jahres-Pressekonferenz von en2x

Frage 4: Wo können sich die Menschen in Deutschland gezielt über die Behandlungsqualität einzelner Krankenhäuser informieren?
Antwort: Laut der Umfrage wissen 61 Prozent der Befragten aktuell nicht, wo sie sich gezielt über die Behandlungsqualität einzelner Krankenhäuser informieren können. Rund 12 Prozent sind sich zumindest unsicher.

Frage 5: Wie viele der Befragten sind der Meinung, dass es mehr und leichter verfügbare Informationen über die Behandlungsqualität in Krankenhäusern geben sollte?
Antwort: 87 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es mehr und leichter verfügbare Informationen über die Behandlungsqualität in Krankenhäusern geben sollte.

Frage 6: Wo kann ich weitere Informationen zu der Umfrage finden?
Antwort: Alle Detailergebnisse der Umfrage finden Sie auf der Homepage des AOK-Bundesverbandes unter www.aok-bv.de.

Frage 7: Wo kann ich die Podiumsdiskussion zum Thema “Zwischen Revolution und Kompromiss – kann die Krankenhausreform ihre Ziele erreichen” im Livestream verfolgen?
Antwort: Die Podiumsdiskussion kann heute (11. Oktober) ab 17:30 Uhr im Livestream auf der Homepage des AOK-Bundesverbandes verfolgt werden. Den Link dazu finden Sie hier: .

Frage 8: Gibt es einen Pressekontakt für weitere Fragen?
Antwort: Bei weiteren Fragen oder für weitere Informationen können Sie sich an Dr. Kai Behrens von der Pressestelle des AOK-Bundesverbandes wenden. Die Kontaktdaten lauten: Telefon: 030 / 34646-2309, Mobil: 01520 / 1563042, E-Mail: presse@bv.aok.de.

17 Antworten

  1. Also ich finde, Krankenhäuser sollten sich mehr auf Heilkräuter und Alternativmedizin spezialisieren. #NaturheilkundeFTW

    1. Sorry, aber ich bin anderer Meinung. Krankenhäuser sollten sich auf evidenzbasierte Medizin und bewährte Therapien konzentrieren. Heilkräuter und Alternativmedizin können unterstützend wirken, aber sie sollten nicht die Hauptbehandlungsmethoden sein. #WissenschaftFTW

  2. Haha, wer braucht schon Spezialisierung und Qualität? Krankenhausversorgung ist doch überbewertet, oder?

    1. Oh ja, wer braucht schon Spezialisierung und Qualität, wenn es um unsere Gesundheit geht? Ich meine, wer will schon von fähigen Ärzten und Pflegekräften versorgt werden? Lasst uns einfach alles aufs Spiel setzen und uns mit minderwertiger Krankenhausversorgung zufrieden geben. Ironie off.

  3. Also, ich bin der Meinung, dass Krankenhäuser mehr auf alternative Heilmethoden setzen sollten. #Einhorntherapie

    1. Die Idee, Krankenhäuser mit Einhorntherapie zu überfluten, ist absolut lächerlich. Die Medizin sollte auf wissenschaftlich fundierte Behandlungen setzen, nicht auf Fantasie. Es geht um das Wohl der Patienten, nicht um Märchenstunden. #Realitätssinn

  4. Die Leute beschweren sich über Wartezeiten im Krankenhaus, aber wollen auch Spezialisierung? Make up your mind!

  5. Ich denke, Krankenhäuser sollten sich auf bestimmte Spezialisierungen konzentrieren, um die Qualität zu verbessern.

    1. Ich verstehe Ihren Standpunkt, aber ich denke, dass Krankenhäuser eine breite Palette von Dienstleistungen anbieten sollten, um eine umfassende Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Die Verbesserung der Qualität sollte durch eine effiziente Verwaltung und bessere Ressourcenallokation erreicht werden.

  6. Also ich finde, dass Krankenhäuser viel zu viele Patienten behandeln sollten. Qualität vor Quantität, Leute!

  7. Warum nicht einfach alle Krankenhäuser durch riesige McDonalds-Filialen ersetzen? Essen und Behandlung in einem!

  8. Unsere Krankenhäuser sollten sich auf bestimmte Krankheiten spezialisieren, wie auf Zombies oder Einhörner!

  9. Diese Umfrage ist totaler Quatsch! Krankenhäuser sollten sich auf ALLES spezialisieren, nicht nur auf Qualität!

  10. Diese Umfrage ist totaler Quatsch! Krankenhausversorgung ist doch schon super – wir brauchen keine Änderungen!

  11. Also ich finde die Spezialisierung im Krankenhaus super wichtig, aber Qualität und Menschlichkeit sollten nicht vernachlässigt werden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Menschen wünschen Spezialisierung und Qualität: Umfrage zur Krankenhausversorgung

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Strafzölle verteuern E-Mobilität in Deutschland enorm

Berlin (ots) – Angesichts der von der EU-Kommission geplanten Strafzölle auf chinesische Fahrzeuge äußert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) massive Bedenken. Laut ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn könnten diese Maßnahmen sowohl Verbraucher als auch den Automobilhandel erheblich treffen. Die Importzölle könnten die Preise in die Höhe treiben und das ohnehin rückläufige Geschäft mit Elektrofahrzeugen weiter belasten. Zudem wird eine mögliche chinesische Gegenreaktion als gravierende Bedrohung für die deutsche Automobilindustrie gesehen.

Jetzt lesen »

Bäckerei-Weltmeister enthüllt: So erkennen Sie gutes Brot

Deutschland lüftet das Geheimnis guten Brotes: Ein Europameister spricht

Berlin, 14. Juni 2024 – Pünktlich zur Fußball-EM enthüllt der Bäcker-Europameister Alexander Weinhold die Kunst des perfekten Brotes. Während die deutsche Fußball-Elf um den Titel ringt, hat Weinhold bei der Euroskills in Danzig die Jury mit seiner Handwerkskunst überzeugt. Der junge Bäckermeister verrät, woran man qualitativ hochwertiges Brot erkennt und warum es besser ist, Brot nicht im Kühlschrank zu lagern. Er gibt zudem wertvolle Tipps zur optimalen Lagerung und Weiterverarbeitung von Backwaren. Weinholds Expertentipps sind nicht nur ein Gewinn für alle Brotliebhaber, sondern auch der ideale Begleiter für spannende Fußballabende.

Jetzt lesen »

Lauterbach sichert intensivpflichtige Versorgung bis 1. Juli

Berlin (ots) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat heute ein Spitzengespräch mit den Krankenkassen und Pflegeverbänden anberaumt, um die zukünftige Versorgung von bis zu 30.000 intensivpflegebedürftigen Patientinnen und Patienten zu sichern. Vor dem Hintergrund einer neuen vertraglichen Basis, die ab dem 1. Juli gilt, sollen die bestehenden Versorgungsstrukturen nahtlos weitergeführt werden. Der Präsident des bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., Bernd Meurer, betont die dringende Notwendigkeit konkreter Vereinbarungen in den kommenden Tagen, um Verunsicherungen bei den Betroffenen zu vermeiden. Lauterbachs klare Zusage: Kein Patient bleibt unversorgt.

Jetzt lesen »

Mietpanik in Hamburg: VNW wehrt sich gegen falsche Zahlen

Einleitung

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) hat scharfe Kritik an den jüngsten Äußerungen des Hamburger Mietervereins geübt. VNW-Direktor Andreas Breitner wirft dem Mieterverein Panikmache und Irreführung vor, nachdem dieser angegeben hatte, dass die durchschnittliche Miete für Wohnraum in Hamburg bei 14,46 Euro pro Quadratmeter liege. Laut Breitner liegt die Angebotsmiete bei VNW-Unternehmen jedoch deutlich niedriger, nämlich bei 7,82 Euro pro Quadratmeter. Er betont zudem, dass ein Mietenstopp keine neuen Wohnungen schafft und somit die aktuelle Wohnungsnot nicht lösen kann.

Jetzt lesen »

Human Rights Institute Stands Firm Against Repeal of Supply Chain Law

Am 13. Juni stand im Bundestag ein brisantes Thema zur Debatte: Die Unionsfraktion brachte einen Gesetzentwurf zur Aufhebung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) ein. Das Deutsche Institut für Menschenrechte positioniert sich entschieden dagegen. „Unternehmen, die in ihre Risikomanagementprozesse investiert haben, dürfen jetzt nicht benachteiligt werden“, betont Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Instituts. Der anhaltende Trend zur Wahrnehmung der Verantwortung für Menschenrechte und Umweltschutz sei positiv und müsse weiter unterstützt werden. Eine Aufhebung des LkSG würde nicht nur die fortschrittlichen Bemühungen vieler Unternehmen torpedieren, sondern auch die Betroffenen in den globalen Lieferketten erneut gefährden.

Jetzt lesen »

Umwelthilfe: Verpasste Chance für Mobilitätswende

Am 14. Juni 2024, um 10:33 Uhr, gab die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine kritische Bewertung der jüngst vom Bundestag verabschiedeten Novelle des Straßenverkehrsgesetzes bekannt. Laut DUH stellt das überarbeitete Gesetz eine verpasste Gelegenheit für die Mobilitätswende dar. Der Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch erläuterte, dass entscheidende Reformen wie die Vision Zero und eine soziale Staffelung der Parkgebühren fehlen. Um Kommunen dennoch bei der rechtssicheren Nutzung der wenigen neuen Möglichkeiten zu unterstützen, plant die DUH, ein Rechtsgutachten in Auftrag zu geben. Weitere Informationen finden sich auf den digitalen Kanälen der DUH.

Jetzt lesen »

Leichter Verkehrsfluss gefährdet: Straßenverkehrsgesetz bremst Wirtschaft aus

Berlin (ots) – Der Deutsche Bundestag hat heute einem Kompromissvorschlag zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes zugestimmt, der sowohl den Umweltschutz als auch die Sicherheit und Fluss des Verkehrs berücksichtigt. Doch der ZDK Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. sieht die Mobilität von Handwerksbetrieben durch diese Neuregelung erheblich beeinträchtigt. Sprecher Dr. Kurt Christian Scheel kritisiert die versäumte Berücksichtigung von Berufspendlern und handwerklichen Erfordernissen, während er die fehlende digitale Infrastruktur moniert – ein deutlicher Rückschritt für mittelständische Unternehmen im alltäglichen Straßenverkehr. Heute Nachmittag wird auch eine Entscheidung des Bundesrats zu diesem Vorschlag erwartet.

Jetzt lesen »

Genossenschaftsgeist: Migende betont Handlungskraft auf DRV-Treffen

Berlin (ots) – 14. Juni 2024: Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat Dr. Roman Glaser, seinen ehemaligen Vize-Präsidenten, im Rahmen der DRV-Mitgliederversammlung in Berlin mit der prestigeträchtigen Raiffeisen-Medaille geehrt. DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp würdigte Glaser als "Prototyp eines Genossenschaftlers", dessen Wirken auf tiefer Überzeugung fußt, dass Genossenschaften wirtschaftliches Streben ideal mit sozialer Verantwortung verbinden können. In diesem festlichen Rahmen wurden zudem wichtige Änderungen im DRV-Präsidium bekannt gegeben und die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2023 erörtert, das für die Agrar- und Ernährungswirtschaft von Krisen geprägt war.

Jetzt lesen »

DFV direkt: Erfolgreiche Kommunikation im föderalen System

Föderale Zusammenarbeit: Schlüssel zum Erfolg für deutsche Feuerwehren

Berlin (ots) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) betont in seiner jüngsten Onlinefortbildungsreihe "DFV direkt" die Bedeutung beständiger Beziehungen in der Politik. Unter der Leitung von Claudia Crawford, Beiratsvorsitzende des DFV und ehemalige Bundespolitikerin, wurde den Teilnehmern erläutert, wie wichtig es ist, verschiedene politische Ebenen und örtliche Akteure in der Kommunikation zu berücksichtigen. Crawford unterstrich dabei: „Gute Beziehungen hängen von Stetigkeit ab.“ Nur durch kontinuierlichen Kontakt und gezielte Ansprache können Feuerwehranliegen erfolgreich platziert werden – sei es auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene.

Jetzt lesen »

Tarifeinigung im Baugewerbe schafft Planungssicherheit

Am 14. Juni 2024 einigten sich die Tarifgemeinschaft der Arbeitgeber, bestehend aus dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe, sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag. Mit deutlicher Mehrheit stimmten die Gremien der Arbeitgeberverbände einem Kompromissvorschlag zu, der nicht nur eine dreistufige Lohnerhöhung vorsieht, sondern auch wesentliche Fortschritte bei der Ost-West-Angleichung und den Ausbildungsvergütungen beinhaltet. Der Tarifabschluss bringt damit dringend benötigte Planungs- und Kalkulationssicherheit für die deutsche Bauwirtschaft und setzt ein positives Signal für die Branche in herausfordernden Zeiten.

Jetzt lesen »

Wissenschaftsfreiheit schützen: ver.di fordert Stellungnahme

Am 14. Juni 2024 äußerte sich Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, zu den schweren Vorwürfen gegen das Bundesforschungsministerium. Im Zentrum der Diskussion stehen Behauptungen, dass Fördermittel für Wissenschaftler*innen gestrichen werden sollen, die sich kritisch zur Räumung einer propalästinensischen Besetzungsaktion geäußert haben. Bühler fordert von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) eine klare Stellungnahme und betont die Bedeutung des Grundrechts auf Wissenschaftsfreiheit. Unabhängig davon unterstreicht sie die Notwendigkeit, Antisemitismus an Hochschulen entschieden entgegenzutreten.

Jetzt lesen »

Tarifverhandlung: Bauindustrie erzielt langfristige Einigung

Am 14. Juni 2024 wurde ein bedeutender Schritt für die deutsche Bauwirtschaft verkündet: Die Arbeitgeberverbände, bestehend aus dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe, haben dem Einigungsvorschlag zur aktuellen Lohn- und Gehaltstarifrunde zugestimmt. Nach der Zustimmung der Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ist der Tarifkonflikt nun beigelegt. Damit können sich die Unternehmen auf eine stabile Planungsgrundlage und die dringend benötigte Kontinuität in den Bauaufträgen freuen.

Jetzt lesen »

Glyphosat: EU vor nationalen Alleingängen schützen

Bundesrat genehmigt Änderung der Pflanzenschutz-Verordnung: Weg frei für Glyphosat

Frankfurt/Main (ots) – Der Bundesrat hat heute eine weitere Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung beschlossen, um Konflikte mit EU-Recht zu beseitigen. Diese Anpassung war nötig, da das 2021 verhängte nationale Verbot von Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln im Widerspruch zur erneuerten Wirkstoffgenehmigung des Herbizids aus dem Jahr 2023 steht. Der Industrieverband Agrar e.V. (IVA), Vertreter der deutschen Pflanzenschutzmittel-Produzenten, begrüßt die Entscheidung und warnt vor weiteren nationalen Alleingängen im Pflanzenschutz. Laut IVA ist eine europaweite Harmonisierung unerlässlich, um Rechtssicherheit und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu gewährleisten. Die abgeänderte Verordnung muss bis spätestens 30. Juni 2024 offiziell verkündet werden, um wie geplant in Kraft treten zu können.

Jetzt lesen »

Bayern blockiert Einsicht in Akten zur Luftverschmutzung

Staatskanzlei verweigert Offenlegung: DUH reicht Klage ein

München (ots) — Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Klage gegen die Bayerische Staatskanzlei eingereicht, nachdem diese trotz eines Antrags der DUH und dem Ablauf der gesetzlichen Zweimonatsfrist weiterhin die Herausgabe von Akten zum Luftreinhalteplan München verweigert. Nach Auffassung der DUH verstößt diese Weigerung eindeutig gegen das Bayerische Umweltinformationsgesetz. Die Staatskanzlei gibt an, aufgrund des Schutzes interner Mitteilungen und der Vertraulichkeit der Beratungen keine Dokumente herausgeben zu dürfen. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, kritisiert diese Blockadehaltung als bewusst rechtswidrig und fordert dringende Transparenz angesichts der gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxidbelastung in München.

Jetzt lesen »

Prävention schützt: Wurmbefall bei Hunden bekämpfen

Gefahr durch Würmer: Hundekot als unterschätztes Gesundheitsrisiko

Bonn (ots) – Hunde sind oft von Würmern befallen, und diese Parasiten können nicht nur für die Vierbeiner, sondern auch für Menschen gefährlich werden. Besonders im Fokus stehen Zoonosen – Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Regelmäßige Wurmkuren und die hygienische Entsorgung von Hundekot sind daher unerlässlich, um Infektionsrisiken zu minimieren. Aktuelle Studien zeigen alarmierende Zahlen: In 57 % der westlichen Stadtparks wurden Nematoden entdeckt, und viele Infektionen bleiben leider unbemerkt. Vor allem Kinder sind anfällig für diese Parasiten, wodurch die Gefahr im alltäglichen Umgang steigt.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING