“Klimakrise am Limit: Bonner Verhandlungen bringen Spannung und Hoffnung”

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Klimaverhandlungen in Bonn: Harte Gespräche unter Druck der fossilen Lobby erwartet

Die Klimaverhandlungen in Bonn, die am Montag beginnen, sind der erste Schritt zur Vorbereitung der Weltklimakonferenz COP 28 in Dubai. Expertinnen und Experten prognostizieren schwierige Verhandlungen unter hohem Druck der fossilen Lobby. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht in den kommenden Monaten große Herausforderungen auf die Verhandlungsteilnehmerinnen und –teilnehmer zukommen.

David Ryfisch, Leiter des Bereichs Internationale Klimapolitik bei Germanwatch, sieht zwei große Knackpunkte: Zum einen versuchen die Vereinigten Arabischen Emirate als kommende Präsidentschaft der Weltklimakonferenz, ihre Agenda zur Verlängerung des Zeitalters von Öl und Gas massiv voranzutreiben. Zum anderen ist der vergangene Klimagipfel über lange Zeit von einer Spaltung zwischen Globalem Norden und Süden geprägt gewesen, die es zu vermeiden gilt. Ryfisch fordert eine Allianz progressiver Staaten, die in Bonn die Grundlage für eine Weltklimakonferenz legt, in der sich falsche Versprechen zur Verlängerung fossiler Energiegewinnung nicht durchsetzen.

Ein wichtiges Thema der Verhandlungen ist die globale Bestandsaufnahme. Diese Untersuchung soll zeigen, wie weit die Weltgemeinschaft noch von den Zielen des Pariser Klimaabkommens entfernt ist. In Bonn findet der dritte und damit letzte Expertendialog statt. Kerstin Opfer, Referentin für Energiepolitik und Zivilgesellschaft bei Germanwatch, betont, dass es wichtig sei, klare Empfehlungen für den weiteren Weg zum Erreichen der Ziele zu formulieren. Um das Pariser Abkommen noch einhalten zu können, müssen die Emissionen bis 2030 weltweit um mindestens 43 Prozent sinken (bezogen auf 2019). Ein entscheidender Faktor dafür ist ein stark beschleunigter Ausbau der Erneuerbaren Energien.

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Opfer fordert einen Beschluss zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen, verbunden mit einem globalen Ausbauziel für Erneuerbare Energien. Es müsse aber klar sein, dass der Globale Süden Unterstützung bei der Transformation seiner Energiesysteme benötigt. Partnerschaften, wie Deutschland sie kürzlich mit Kenia abgeschlossen hat, seien dafür der richtige Weg. Die CCS genannte CO2-Abscheidung und -speicherung, für die die kommende COP-Präsidentschaft so massiv wirbt, ist hingegen in Energiesystemen ein teurer Irrweg, der fossile Geschäftsmodelle auf längere Zeit zementiert und somit das Problem nicht löst. CCS sollte nur in der Industrie in den Fällen zum Einsatz kommen, in denen eine schnelle Dekarbonisierung nicht möglich ist.

Ein großer Durchbruch gelang bei der vergangenen COP bei Zusagen zur Finanzierung im Umgang mit Schäden und Verlusten. Die Verhandlungen zur Struktur eines künftigen Fonds für Schäden und Verluste laufen bereits. Laura Schäfer, Referentin für Klima-Risikomanagement bei Germanwatch, fordert, dass bei diesen Streitfragen die Zwischenverhandlungen vorankommen müssen. Auch die seit 2020 überfällige Zusage, jedes Jahr 100 Milliarden US-Dollar an Klimafinanzierung für den Globalen Süden bereitzustellen, soll in diesem Jahr endlich erreicht werden. Ryfisch betont, dass die internationale Klimafinanzierung nach 2025 um ein Vielfaches höher ausfallen müsse. Ohne nennenswerte Fortschritte in Bonn bestehe das Risiko, dass 2024 ein aus der Luft gegriffenes Finanzierungsziel zur Debatte steht, dessen Erreichung erneut höchst fraglich ist und das dem Bedarf trotzdem nicht Rechnung trägt.

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Die Klimaverhandlungen in Bonn sind von entscheidender Bedeutung für die Zukunft unseres Planeten. Es bleibt abzuwarten, ob es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelingt, den Druck der fossilen Lobby auszuhalten und konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunft zu beschließen.

Quelle: Germanwatch e.V.

22 Antworten

    1. Du hast offensichtlich keine Ahnung von den wissenschaftlichen Fakten. Die Klimakrise ist real und ihre Auswirkungen sind bereits spürbar. Informiere dich besser, bevor du solche haltlosen Verschwörungstheorien verbreitest.

    1. Das ist wirklich eine extreme Lösung, aber ich fürchte, das Atmen aufzugeben wird uns nicht helfen, die Klimakrise zu lösen. Es gibt viele andere nachhaltige Maßnahmen, die wir ergreifen können, um einen positiven Einfluss zu haben. Lass uns darüber sprechen! #RealistischeLösungen

    1. Das ist absoluter Unsinn! Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung, die von unabhängigen Wissenschaftlern auf der ganzen Welt bestätigt wird. Wenn du dich informieren würdest, anstatt Verschwörungstheorien zu verbreiten, würdest du das verstehen.

  1. Lieber Kommentator, es ist bedauerlich zu sehen, wie leichtfertig du die Klimakrise abtust. Die Realität ist, dass wir dringend handeln müssen, um katastrophale Auswirkungen zu verhindern. Ignoranz ist keine Lösung. Informiere dich bitte besser, bevor du solche naiven Kommentare abgibst.

    1. Ach komm, hör auf mit deinem Gejammer! Die Verhandlungen in Bonn sind von großer Bedeutung für den Klimaschutz. Wenn du das nicht verstehst, dann informier dich lieber, anstatt sinnlose Hashtags zu verwenden. #Realitätsverlust

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