Europawahl 2024: Automobilbranche fordert Kurswechsel für Mobilitätswende – Manifest für innovative und nachhaltige Mobilität in Europa vorgestellt

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Am 9. April 2024 haben der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und sein französischer Partner Mobilians in Brüssel ein Manifest präsentiert, mit dem sie kurz vor der Europawahl klare politische Weichenstellungen für die Mobilitätswende einfordern. Sie betonen, dass die Autoindustrie mit rund 4,02 Millionen Arbeitsplätzen in der EU einen stabilen Rechtsrahmen, Investitionen in Fahrzeugdaten und gezielte Fachkräfteschulungen braucht. Das gemeinsame Papier ruft EU-Institutionen und Wirtschaft dazu auf, in enger Zusammenarbeit Innovation, Nachhaltigkeit und soziale Inklusion in der europäischen Mobilität voranzutreiben.

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– ZDK und Mobilians präsentierten in Brüssel am 9. April 2024 Manifest für zukünftige EU-Mobilität.
– Manifest fordert investitionsfreundliche Rahmenbedingungen, Forschung, Innovation sowie Qualifizierung junger Fachkräfte im Kfz-Sektor.
– EU-Automobilbranche mit 4,02 Millionen Arbeitsplätzen soll nachhaltige, leistungsstarke Mobilitätsstrategien sichern.

Brüsseler Manifest zum Mobilitätswandel: Impulse vor den Europawahlen 2024

Am 09. April 2024 haben sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und sein französischer Partner Mobilians in Brüssel versammelt, um ein zukunftsweisendes Manifest für die europäische Mobilität vorzustellen. Die Zusammenkunft fällt unmittelbar in die heiße Phase der Europawahlen und sendet damit ein klares Signal an die Politik, die Weichen für eine stabile und nachhaltige Mobilitätsstrategie zu stellen.

Das Manifest unterstreicht eindrücklich die Bedeutung des Automobilsektors für die europäische Wirtschaft und Beschäftigung: Nahezu 4,02 Millionen Arbeitsplätze in der EU sind unmittelbar mit der Autoindustrie verbunden. Dabei betonen die beiden Verbände die zentrale Rolle Deutschlands und Frankreichs als "lebenswichtige Schlagadern für den Autokontinent", die diese Beschäftigungsverhältnisse schützen und fördern wollen.

Die vergangenen Jahre waren von der Covid-19-Pandemie geprägt und brachten mit Programmen wie 'Fit for 55' und dem Green Deal entscheidende politische Richtlinien mit sich. Für ZDK-Präsident Arne Joswig markiert dies nun den Beginn einer neuen Phase: "Eine neue Phase der Stabilität und des Übergangs zu einem leistungsstärkeren und nachhaltigeren Europa im Bereich der Mobilität" sei notwendig.

Inhaltlich fordert das Manifest eine EU, die ihr Kfz-Gewerbe und die zukünftige Mobilität der Bürger umfassend unterstützt, sei es durch verbesserten Zugang zu Fahrzeugdaten oder die Qualifikation junger Menschen im Kfz-Gewerbe. Politische und wirtschaftliche Akteure sollen enger zusammenarbeiten und durch die Einrichtung europäischer Task Forces einen stabilen Regulierungsrahmen schaffen, der das Gewerbe fördert und Innovationen vorantreibt.

Das von ZDK und Mobilians vorgelegte Dokument richtet sich insbesondere an das kommende EU-Parlament und die Europäische Kommission: Die nächste Amtszeit müsse von proaktivem Handeln geprägt sein, um "die Weichen für ein innovativeres, nachhaltigeres und inklusiveres Europa der Mobilität zu stellen". Der Appell zum Handeln ist dabei deutlich und verknüpft die Bedeutung der Europawahlen mit der Zukunft einer mobilen Gesellschaft, deren Gestaltung für alle Bürger von größten Interesse ist.

Die Mobilitätswende in Europa ist weit mehr als eine technologische Umstellung – sie betrifft das tägliche Leben von Bürgerinnen und Bürgern, die wirtschaftliche Struktur ganzer Branchen sowie den Klimaschutz in einem bisher ungekannten Maße. Für die einzelne Person bedeutet die Mobilitätswende meistens eine Veränderung ihrer Fortbewegungsgewohnheiten, etwa durch den vermehrten Einsatz von Elektromobilität oder den Umstieg auf alternative Verkehrsmittel. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Produktion und Geschäftsmodelle neu auszurichten, während gleichzeitig Arbeitsplätze in traditionellen Sektoren wie der Automobilindustrie neu definiert oder gefährdet werden. Für das Klima ist die Mobilitätswende ein entscheidender Hebel, um Emissionen deutlich zu reduzieren und die Pariser Klimaziele zu erreichen.

Die derzeitigen Herausforderungen für den Autosektor sind dabei enorm. Die Branche muss nicht nur den technologischen Wandel hin zu emissionsfreien Antrieben schaffen, sondern auch mit einem zunehmend komplexen politischen und regulatorischen Umfeld umgehen. Die unterschiedlichen Interessen von Nationalstaaten und den EU-weiten Vorgaben führen zu Spannungsfeldern, die es auszubalancieren gilt. Nur durch eine bessere Abstimmung zwischen nationalen Interessen und europäischen Zielen kann ein einheitlicher und erfolgreicher Kurs für den industriepolitischen Wandel gefunden werden.

Dieser Wandel bringt Unsicherheit mit sich, eröffnet aber auch vielfältige Chancen – sowohl für Unternehmen, die neue Technologien und Märkte erschließen, als auch für die Gesellschaft, die von sauberer Luft und neuen Mobilitätsangeboten profitiert.

Mobilitätswende: Was steht auf dem Spiel?

  • Veränderung von Alltagsgewohnheiten für Bürgerinnen und Bürger durch neue Technologien und Verkehrskonzepte
  • Transformation der Wirtschaft: Umschichtung von Arbeitsplätzen und Anpassung der Produktionsprozesse
  • Klimaschutz als zentraler Motor der Mobilitätswende, mit massiven Veränderungen bei Emissionen
  • Herausforderung für den Autosektor: technologische Umstellung und Umgang mit politischen Rahmenbedingungen
  • Abstimmung nationaler und europäischer Interessen als Schlüssel zum Erfolg bei der Mobilitäts- und Industriepolitik

Diese fünf Punkte zeigen die Vielschichtigkeit der Mobilitätswende und verdeutlichen, dass sie weit über einzelne Innovationen hinausgeht. Es handelt sich um einen tiefgreifenden Wandel, der die gesellschaftliche Infrastruktur, die wirtschaftliche Basis und die ökologische Ausrichtung Europas neu gestaltet.


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ZDK-Präsident Joswig: Europa braucht Vision einer nachhaltigen individuellen …

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