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Internationales Postgraduierten-Seminar in Olympia: Erfahrungen und Forschung zur Olympischen Bewegung

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Wie der DOSB am 31. Oktober 2023 mitteilte, fand auch in diesem Jahr das 30. Postgraduierten-Seminar in Olympia, organisiert von der Internationalen Olympischen Akademie (IOA), statt. Vom 17. September bis 6. Oktober 2023 tauschten sich Doktorand*innen aus aller Welt über die Herausforderungen der Olympischen Bewegung und ihre Dissertationsansätze aus.

Das Seminar brachte insgesamt 13 Teilnehmende aus 10 verschiedenen Ländern zusammen. Einer dieser Teilnehmenden war Yannick Rinker, ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der sich in seiner Dissertation mit der Nachhaltigkeit von Sportveranstaltungen befasst. Die anderen Teilnehmenden kamen aus Australien, Brasilien, China, Frankreich, Malaysia, Oman, Rumänien, Saudi-Arabien, der Schweiz und Taiwan.

Das Postgraduierten-Seminar begann in Athen, wo sich die Gruppe kennenlernte, bevor sie gemeinsam nach Olympia reiste. Unterwegs machten sie Halt in Epidauros, Nafplio und Nemea, um dann schließlich das antike Olympia zu erreichen. Für Yannick war die IOA ein ganz besonderer Ort, an dem er sich in voller Tiefe mit den Themen der Olympischen Bewegung auseinandersetzen konnte. Während des Seminars teilte er sich sein Zimmer mit Cheng Yu Cheng von der National Taiwan University of Sport.

Das Seminar bot den Teilnehmenden eine Vielzahl von Diskussionsmöglichkeiten. An den Vor- und Nachmittagen fanden Vorträge und Seminare zu Themen wie der Geschichte der Olympischen Spiele, der Geschichte des Sports sowie den Herausforderungen und Veränderungen der Olympischen und Paralympischen Spiele statt. Dabei tauschten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Standpunkte zu den einzelnen Themen aus und empfanden dies als äußerst anspruchsvoll für ihre eigenen Forschungsprojekte. Der interkulturelle Austausch spielte hierbei eine bedeutende Rolle.

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars lag auf der Präsentation der eigenen Forschungsarbeit. Yannick hatte die Gelegenheit, seine Forschungsarbeit zum Thema „Sustainable Mega Sport Events – Ecological Impact of Visitors at Major Sport Events“ vorzustellen. Außerdem gab es gemeinsamen Sportaktivitäten und Social Evenings, in denen die Teilnehmenden die Chance hatten, ihr Heimatland und ihre Kultur vorzustellen.

Am Ende des Seminars hatte Yannick die Ehre, zusammen mit Ana aus Brasilien und Cheng Yu aus Taiwan, eine Zusammenfassung der Seminarwoche und die persönlichen Eindrücke der Teilnehmenden bei der feierlichen Abschlusszeremonie zu präsentieren.

Für Yannick Rinker war die Teilnahme am Postgraduierten-Seminar eine besondere Erfahrung. Er hebt besonders die gemeinsamen Diskussionen, den Erfahrungsaustausch und den gegenseitigen Respekt unterschiedlicher Kulturen und Religionen hervor. Er betont, dass er sich sowohl fachlich als auch menschlich weiterentwickelt habe und dankbar dafür sei, Teil dieser internationalen Gruppe gewesen zu sein.

Der DOSB zitiert Yannick Rinker mit den Worten: „Ich bin der DOA sehr dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen und empfehle anderen Doktoranden ebenfalls, sich für dieses Seminar bei der DOA zu bewerben.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Postgraduierten-Seminar der IOA eine einzigartige Plattform für Doktorand*innen aus aller Welt bietet, um sich über die Herausforderungen der Olympischen Bewegung auszutauschen und ihre eigenen Forschungsansätze zu diskutieren. Der interkulturelle Austausch und die vielfältigen Diskussionsmöglichkeiten machen diese Veranstaltung zu einer besonderen Erfahrung für alle Teilnehmenden. Die Teilnahme am Seminar kann sowohl fachlich als auch persönlich eine Weiterentwicklung ermöglichen.

(Quelle: DOSB)

Quelle: Der Deutsche Olympische Sportbund

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