Immobilienbranche fordert bessere Förderung für Gebäudeenergiegesetz

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Berlin, 7.9.2023 – Ein neues Gesetz sorgt für Aufregung in der Immobilienwirtschaft. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) begrüßt zwar die geplante Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes, warnt jedoch vor möglichen “Knackpunkten” und Investitionsbremsen. Die Einzelheiten enthält ein Dokument, das der ZIA heute veröffentlicht hat.

Klarheit für den Klimaschutz

Mit dem Gebäudeenergiegesetz, auch bekannt als “Heizungsgesetz”, soll der deutsche Bundestag morgen eine wichtige Entscheidung für den Klimaschutz treffen. Die Immobilienwirtschaft sieht dies als ersten Schritt in die richtige Richtung. “Es ist eine Erleichterung, dass nach einer langen Hängepartie endlich Klarheit geschaffen wird”, sagt Rolf Buch, Vizepräsident des ZIA. Das Gesetz berücksichtige technologieoffene Regelungen und realistische Übergangsfristen bei Heizungshavarien. Die enge Kopplung an die kommunale Wärmeplanung sei ebenfalls ein positiver Schritt.

Knackpunkte und Investitionsbremsen

Trotz der positiven Aspekte sieht der ZIA jedoch noch “echte Knackpunkte” im Gesetzentwurf. Besonders kritisch bewertet der Verband den sogenannten Klima-Geschwindigkeitsbonus, der nur Selbstnutzern von Immobilien zugutekommen soll. Vermieterinnen und Vermieter würden pauschal ausgeschlossen. “Die Immobilienwirtschaft spielt die Schlüsselrolle, wenn es darum geht, ältere, fossil betriebene Heizungen schnellstmöglich auszutauschen. Die wichtigsten Akteure von diesem Bonus auszuschließen, ist nicht angemessen”, betont Buch. Zudem sei die vorgeschlagene Kappungsgrenze für Mieterhöhungen nach dem Heizungswechsel mit 50 Cent pro Quadratmeter deutlich zu niedrig bemessen. Dies erschwere die Wirtschaftlichkeit von Heizungsmodernisierungen erheblich.

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Forderungen des ZIA

Der ZIA hat konkrete Forderungen an das Gebäudeenergiegesetz. So soll der Klima-Geschwindigkeitsbonus auch Vermietern offenstehen, um eine gerechte Behandlung aller Akteure zu gewährleisten. Des Weiteren fordert der Verband eine Erhöhung der Kappungsgrenze für Heizungsmodernisierungen auf mindestens einen Euro pro Quadratmeter. Zudem soll die neue Heizungs-Komponente nicht auf die Gesamtkappungsgrenze von drei Euro pro Quadratmeter angerechnet, sondern dazu addiert werden, wenn der Heizungstausch mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen kombiniert wird.

ZIA – Die Stimme der Immobilienwirtschaft

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er vertritt rund 37.000 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Branche. Der Verband gibt der Immobilienwirtschaft eine umfassende Interessenvertretung und ist auf nationaler und europäischer Ebene aktiv. Präsident des ZIA ist Dr. Andreas Mattner.

Weitere Informationen und Pressekontakt

Für weitere Informationen und bei Presseanfragen wenden Sie sich bitte an die ZIA-Pressestelle. Diese erreichen Sie telefonisch unter +4930202158523 oder per E-Mail an presse@zia-deutschland.de. Weitere Informationen über den ZIA finden Sie auf der Website www.zia-deutschland.de.

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Pressematerial zum Download

Zum Download steht ein Dokument mit weiteren Informationen zum Gebäudeenergiegesetz bereit. Das Dokument kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: [Link einfügen]

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Kontakt:

ZIA-Pressestelle
Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: +4930202158523
E-Mail: presse@zia-deutschland.de
Internet: www.zia-deutschland.de

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Immobilienwirtschaft zum Gebäudeenergiegesetz: „Mix aus knapp bemessener Förderung …
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18 Responses

  1. Ich denke, die Immobilienbranche sollte sich selbst um ihre Energieeffizienz kümmern. Keine zusätzliche Förderung nötig!

    1. Du hast offenbar keine Ahnung von den Auswirkungen des Klimawandels. Die Immobilienbranche muss Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag zur Energieeffizienz leisten. Ohne zusätzliche Förderung wird sich wenig ändern. Informiere dich besser, bevor du solche Kommentare abgibst!

    1. Oh, endlich mal eine vernünftige Meinung! Es ist doch offensichtlich, dass wir unser Geld nicht für nutzlose Gesetze verschwenden sollten. Es wird Zeit, dass die Politiker endlich aufwachen und ihre Prioritäten überdenken.

  2. Ich finde, dass die Immobilienbranche schon genug gefördert wird. Lasst uns lieber das Geld für etwas Sinnvolleres verwenden!

    1. Das ist eine kurzsichtige Sichtweise. Die Immobilienbranche spielt eine wichtige Rolle in der Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze. Die Förderung ist gerechtfertigt, um das Wachstum anzukurbeln. Wir sollten über intelligente Investitionen nachdenken, anstatt das Kind mit dem Bade auszuschütten.

  3. Ich finde, dass die Immobilienbranche nicht noch mehr Förderung verdient. Wieso sollen wir ihre Gewinne unterstützen?

    1. Und was ist mit den Menschen, die sich kein eigenes Zuhause leisten können? Sollen sie auf der Straße leben? Eine ausgewogene Förderung ist wichtig, um soziale Ungleichheiten zu verringern.

  4. Also ich finde, dass die Immobilienbranche genug gefördert wird. Lasst uns lieber das Geld für wichtigere Dinge verwenden!

  5. Also ich finde, dass die Immobilienbranche sich mal nicht so anstellen sollte. Wir haben doch schon genug Förderungen!

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