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Gesundheitsdatenraum EHDS: Vertrauensverhältnis bei Europawahl 2024 im Fokus

Am 9. Juni 2024 findet die Europawahl statt und die deutschen Apothekerinnen und Apotheker haben nun ihre Kernpositionen für die Wahl festgelegt. In einem europapolitischen Positionspapier stellen sie sechs Themen vor, die sowohl im Wahlkampf als auch in der folgenden Legislaturperiode des Europäischen Parlaments berücksichtigt werden sollen. Dabei geht es unter anderem um die Achtung der nationalen Gesundheitskompetenzen, die verantwortungsbewusste Nutzung der Digitalisierung und den Schutz der Arzneimitteltherapiesicherheit. Doch der Clou: Diese Wahl wird nicht nur für die Entwicklung der Europäischen Union entscheidend sein, sondern auch ein Stimmungsmesser für die Leistung der Ampel-Koalition in Deutschland. Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben im Gesundheitswesen aller EU-Mitgliedsstaaten Spuren hinterlassen und die Apothekerinnen und Apotheker stehen vor großen Herausforderungen. Sie setzen sich jedoch konsequent für eine hochwertige Arzneimittelversorgung ein und kämpfen gleichzeitig dafür, dass der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Heilberufen nicht negativ beeinflusst. Die Einbindung von Apothekendaten sollte deshalb nur über zentrale nationale Stellen erfolgen. Neugierig geworden? Hier erfährst du mehr auf www.abda.de.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Zur Förderung einer patientenorientierten Arzneimittelversorgung in Deutschland und der Europäischen Union hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor der Europawahl am 9. Juni 2024 sechs Kernpositionen aufgestellt. Diese sollen während des Wahlkampfes und der darauffolgenden Legislaturperiode des Europäischen Parlaments berücksichtigt werden. Die Positionen beinhalten unter anderem die Achtung der Gesundheit als Mitgliedstaatliche Kompetenz, die verantwortungsbewusste Nutzung der Digitalisierung und die Sicherstellung von Patientenschutz und einer Arzneimitteltherapiesicherheit.

Das Positionspapier wurde vom Geschäftsführenden Vorstand der ABDA beschlossen und bildet nun die Grundlage für Gespräche mit Abgeordneten, Kandidaten und Verbänden in Brüssel und den Wahlkreisen in Deutschland. Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA und Leiter der Europadelegation, betont die Bedeutung der Europawahl 2024 und sieht sie sowohl als Meilenstein für die Entwicklung der Europäischen Union als auch als Stimmungsmesser für die Leistung der Ampel-Koalition in Deutschland. Arnold weist auch auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges auf das Gesundheitswesen hin und betont das Engagement der Apotheker in Deutschland für eine hochwertige Arzneimittelversorgung.

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Im Hinblick auf den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) betont Arnold, dass dieser das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Heilberufen nicht negativ beeinflussen darf. Der Schutz von Daten und die Eigenverantwortung der Patienten stehen dabei im Vordergrund. Die Verwendung von Apothekendaten darf weder Geschäftsgeheimnisse preisgeben noch die Apotheken überfordern. Die Abfrage von Apothekendaten sollte daher nur über zentrale nationale Stellen erfolgen.

Die ABDA lädt interessierte Leser ein, sich auf ihrer Website www.abda.de näher zu informieren. Bei weiteren Fragen stehen Benjamin Rohrer (Pressesprecher) und Christian Splett (stellvertretender Pressesprecher) zur Verfügung.

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände sieht die Europawahl 2024 als wichtigen Meilenstein für die Förderung einer patientenorientierten Arzneimittelversorgung in Deutschland und der EU. Sie hat sechs Kernpositionen aufgestellt, die im Wahlkampf und in der Legislaturperiode des Europäischen Parlaments berücksichtigt werden sollen. Die Positionen umfassen Themen wie die Achtung der Gesundheit als Mitgliedstaatliche Kompetenz und die Sicherstellung von Patientenschutz. Das Positionspapier dient als Grundlage für Gespräche mit politischen Vertretern und Verbänden. Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA, betont die Bedeutung der Europawahl 2024 als Meilenstein für die Europäische Union und die Leistung der Ampel-Koalition in Deutschland. Arnold hebt auch die Herausforderungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Konflikts hervor und betont das Engagement der Apotheker für eine hochwertige Arzneimittelversorgung. Im Hinblick auf den Europäischen Gesundheitsdatenraum betont Arnold den Schutz von Daten und die Eigenverantwortung der Patienten. Die Verwendung von Apothekendaten sollte daher nur über zentrale nationale Stellen erfolgen. Interessierte Leser können weitere Informationen auf der Website der ABDA finden und bei Fragen stehen die Pressesprecher Benjamin Rohrer und Christian Splett zur Verfügung.

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Europawahl 2024: Gesundheitsdatenraum EHDS darf Vertrauensverhältnis nicht beschädigen

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9 Responses

    1. Ich verstehe Ihre Bedenken, aber die Nutzung von Gesundheitsdaten für die Europawahl kann auch Vorteile haben. Es kann helfen, Gesundheitspolitik besser zu gestalten und die Bedürfnisse der Bevölkerung zu berücksichtigen. Datenschutz ist wichtig, aber wir sollten auch den Nutzen in Betracht ziehen.

    1. Es geht nicht darum, unsere Gesundheitsdaten freizugeben, sondern darum, die europäische Gesundheitspolitik zu verbessern. Informierte Entscheidungen basieren auf Fakten, auch im Bereich der Gesundheit.

    1. Da muss ich dir widersprechen. Gesundheitsdaten können einen Einfluss auf Wahlen haben, da sie Rückschlüsse auf die Fähigkeit eines Kandidaten zur Führung geben können. Es ist wichtig, alle relevanten Informationen zu berücksichtigen, um informierte Entscheidungen zu treffen.

  1. Ich finde es total übertrieben, dass unsere Gesundheitsdaten bei der Europawahl eine Rolle spielen sollen!

    1. Was ist denn dein Problem? Es ist wichtig zu wissen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf unsere Gesundheit haben könnten. Also halt deine Klappe und informiere dich, bevor du dich beschwerst!

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