Gesundheit für alle! Berliner Gesundheitspreis 2023 ehrt vorbildliches Engagement

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***Berlin setzt Zeichen für gerechte Gesundheit durch den Berliner Gesundheitspreis 2023***

Berlin (22.06.2023) – Einkommen, Wohnen, Bildung, Arbeitsbedingungen und Infrastruktur am Wohnort: Diese Faktoren haben entscheidenden Einfluss darauf, wie gesund Menschen sind. Aus diesem Grund zeichnet der Berliner Gesundheitspreis 2023 “Gesundheit gerecht gestalten” Projekte aus, die gesundheitliche Versorgung mit sozialer Unterstützung verknüpfen und nachhaltige Lösungen im Alltag umsetzen. Der mit 50.000 Euro dotierte Innovationspreis wird vom AOK-Bundesverband und der Ärztekammer Berlin verliehen.

Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung bestehen nach wie vor in Deutschland. Faktoren wie geringe formale Bildung, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, relative Einkommensarmut sowie die Wohnsituation in sozial benachteiligten Regionen oder Stadtteilen tragen dazu bei. Untersuchungen belegen, dass Menschen in prekären Lebensumständen auch gesundheitlich stärker belastet sind. Sie leiden häufiger und länger unter Krankheiten, leben ungesünder und haben Schwierigkeiten, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden.

Der Berliner Gesundheitspreis 2023 möchte bundesweit Projekte sichtbar machen, die zeigen, dass es möglich ist, allen Menschen das Recht auf gleiche Gesundheitschancen und gesundheitsfördernde Lebensgrundlagen zu ermöglichen. Denn gute Lebensverhältnisse und Chancengleichheit sind die Grundvoraussetzungen für eine gerechtere Gesundheit und ein erfolgreiches Leben.

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Der bundesweite “Berliner Gesundheitspreis” wird bereits seit 1995 alle zwei Jahre vom AOK-Bundesverband und der Ärztekammer Berlin ausgeschrieben. Der Innovationswettbewerb widmet sich jeweils einem Thema von besonderer Relevanz für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Er soll dazu beitragen, herausragende Initiativen und Projekte bekannt zu machen und schnell in die Praxis umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Website www.berliner-gesundheitspreis.de verfügbar.

Gesundheit und Soziales zusammen gedacht

Menschen, die sozial benachteiligt sind, befinden sich oft in belastenden Situationen, die sich erheblich auf ihre Gesundheit auswirken können. Deshalb benötigen diese Menschen im Rahmen der gesundheitlichen Versorgung zusätzliche soziale Unterstützung. Es ist wichtig, soziale Problemlagen zu erkennen und den Menschen passgenaue Angebote in ihrer Lebenswelt zu unterbreiten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine sektor- und ressortübergreifende Zusammenarbeit aller Verantwortlichen auf Bund-, Länder-, und Kommunalebene von großer Bedeutung. Die diesjährigen Preisträger des Berliner Gesundheitspreises zeigen eindrucksvoll, dass eine solche Zusammenarbeit gelingen kann, so Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

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Unterstützende Strukturen außerhalb des Gesundheitswesens

Ärzte und Ärztinnen spüren in der Praxis häufig, dass viel Zeit und Geld in die Behandlung von Symptomen investiert wird, während die eigentlichen Ursachen der Probleme oft ungelöst bleiben. Viele Patientinnen und Patienten erfahren keine langfristige Verbesserung ihres Gesundheitszustandes, da beispielsweise Alltagsprobleme sie so stark belasten, dass eine Genesung erschwert wird. Um Gesundheit gerechter zu gestalten, müssen die Ursachen von Erkrankungen erkannt und unterstützende Strukturen außerhalb des etablierten Gesundheitswesens geschaffen werden, betont PD Dr. med. Peter Bobbert, Präsident der Ärztekammer Berlin. Insbesondere in strukturschwachen Regionen sind funktionierende Verbindungen zwischen Gesundheits- und Sozialwesen vonnöten.

Erfolgreiche Projekte ausgezeichnet

Die Preisträger des Berliner Gesundheitspreises 2023 stehen fest und wurden bei der Preisverleihung am 21. Juni in Berlin bekanntgegeben. Der erste Preis wurde an das Projekt Open med München/Ärzte der Welt verliehen. Hierbei handelt es sich um eine medizinische Anlaufstelle in der Münchner Innenstadt, in der ehrenamtlich tätige Ärzte Menschen behandeln, die keinen Zugang zur medizinischen Versorgung haben. Weitere Preise gingen an das Projekt Stadtteilgesundheitszentren Berlin und Hamburg, welches interprofessionelle Zusammenarbeit in benachteiligten Stadtteilen vorbildlich demonstriert, sowie an das Modellprojekt für Sozialberatung in Arztpraxen in Berlin-Lichtenberg und das Kooperationsnetzwerk zur familienorientierten Versorgung für von psychischen- und Suchterkrankungen betroffene Familien. Nähere Informationen zu den Projekten sind auf den Websites der Preisträger zu finden.

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Über den Berliner Gesundheitspreis

Der Berliner Gesundheitspreis wird seit 1995 alle zwei Jahre vom AOK-Bundesverband und der Ärztekammer Berlin vergeben. Mit einem Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro werden innovative Projekte ausgezeichnet, die einen wertv

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19 Antworten

  1. Also ich finde ja, dass der Gesundheitspreis total überbewertet ist. Gesundheit für alle? Pff, bitte!

  2. Ach komm, reg dich doch nicht auf. Es geht darum, diejenigen zu ehren, die sich für Gesundheit engagieren. Wenn es dich nicht interessiert, ignorier es einfach. Kein Grund, hier so einen Aufstand zu machen.

  3. Ich finde es total übertrieben, dass Berlin einen Gesundheitspreis vergibt. Was ist mit den anderen Städten?

    1. Berlin vergibt den Gesundheitspreis, weil es sich um herausragende Leistungen in der Gesundheitsversorgung handelt. Andere Städte können dies gerne nachahmen, anstatt sich darüber zu beschweren. Berlin ist eben Vorreiter.

    1. Klar, weil das Geld, das in die Forschung, Entwicklung und Herstellung von Gesundheitsprodukten investiert wird, sicherlich keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat. Wenn du denkst, dass dies eine Geldverschwendung ist, dann verzichte doch einfach darauf und lass andere ihre eigenen Entscheidungen treffen.

  4. Ich finde es total übertrieben, dass Berlin einen Gesundheitspreis vergibt. Was ist mit anderen Städten?

    1. Andere Städte können sich gerne ein Beispiel nehmen und ebenfalls einen Gesundheitspreis einführen. Berlin setzt damit ein positives Zeichen und fördert das Bewusstsein für Gesundheit. Und wer weiß, vielleicht werden andere Städte dem Beispiel folgen und ebenfalls Auszeichnungen vergeben.

    1. Na ja, vielleicht bist du einfach nur neidisch, dass du keinen Berliner Gesundheitspreis gewonnen hast. Aber für diejenigen, die hart arbeiten und Innovationen vorantreiben, bedeutet dieser Preis eine Anerkennung und Motivation. Also, bevor du urteilst, informiere dich besser.

    1. Ach komm, sei nicht so verbittert! Es ist doch schön zu sehen, dass Berlin die Gesundheit seiner Bürger wertschätzt und auszeichnet. Wenn dir das nicht gefällt, kannst du ja woanders hinziehen.

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