Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus: Erinnerung und Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus gedenkt das Deutsche Institut für Menschenrechte gemeinsam mit der Gesellschaft allen Opfern, die während dieser dunklen Zeit entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Dabei wird die Bedeutung von Gedenkstätten und historisch-politischer Bildung in unserer heutigen Zeit betont. Das Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für die universellen Menschenrechte ist untrennbar mit der Erinnerung an die Opfer verbunden. Lesen Sie weiter, um mehr über die jüngsten Bemühungen zur Stärkung von Menschenrechten, Rechtsstaat und Demokratie zu erfahren.

Bremen (VBR). Am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, richtet Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, eine Botschaft aus. In ihrem Statement erinnert sie an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und würdigt alle Opfer des Nationalsozialismus. Dabei macht sie deutlich, dass jüdische Menschen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, Mitglieder sexueller und geschlechtlicher Minderheiten sowie politische Gegner von den Nationalsozialisten systematisch entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Rudolf betont, dass die Verfolgung und Ermordung der Opfer aufgrund von Diskriminierung und Hass stattgefunden hat, wie es bereits von der NSDAP angekündigt wurde.

Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus ist eine bleibende Verpflichtung für Staat und Gesellschaft in Deutschland, so Rudolf. Diesem Gedenken schuldet man den Ermordeten, den Überlebenden und ihren Nachfahren. Besonders wichtig sind dabei Gedenkorte und historisch-politische Bildung, da die nationalsozialistischen Gräueltaten immer weiter in der Vergangenheit liegen. Daher wird es geschätzt, dass der Deutsche Bundestag in diesem Jahr seine Gedenkstunde der generationsübergreifenden Aufarbeitung von Shoah und Porajmos widmet.

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Rudolf unterstreicht, dass das Schicksal der Verfolgten und Ermordeten uns dazu mahnt, aufmerksam zu bleiben und allen Bestrebungen, die die gleiche Würde und die gleichen Rechte aller Menschen leugnen, völkisches Gedankengut verbreiten und die Demokratie verächtlich machen, entschlossen entgegenzutreten. Unsere Verfassungsordnung ist deshalb wehrhaft und bietet Mittel, um die Gefahr abzuwehren, die vom völkischen Gedankengut für den demokratischen Rechtsstaat und die Menschenrechte ausgeht. Um effektiv verteidigt zu werden, bedarf die Demokratie Demokrat*innen, die über parteipolitische Gegensätze hinweg solidarisch für die Grundlagen des Gemeinwesens eintreten.

Rudolf ruft alle Menschen in Deutschland dazu auf, sich für Menschenrechte, Rechtsstaat und Demokratie einzusetzen. Dafür ist es entscheidend, sowohl die Menschenrechtsbildung als auch das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus systematisch und nachhaltig zu stärken. Das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus und der Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für universelle Menschenrechte gehören untrennbar zusammen.

Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Telefon: 030 259 359 – 13
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de
www.institut-fuer-menschenrechte.de

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