Leipziger Buchmesse 2024: Forum Unterrichtspraxis zu digitaler Bildung und Künstlicher Intelligenz im Unterricht

Vom 21. bis 24. März 2024 lädt der Verband Bildungsmedien e. V. auf der Leipziger Buchmesse Lehrkräfte, Eltern und Bildungsinteressierte zum kostenfreien Forum Unterrichtspraxis in Halle 2, Stand B203. In rund 20 Veranstaltungen stehen Künstliche Intelligenz im Unterricht, Demokratieerziehung und digitale Lernmethoden ebenso im Fokus wie Lehrergesundheit, Resilienz und diskriminierungssicherer Klassenrat, unter anderem mit dem Vortrag „Mit KI zu leidenschaftlicher Bildung“ von Prof. Dr. Olaf-Axel Burow. Ergänzt wird das Programm durch Workshops und Vorträge zu Social-Media-Integration, Genderfragen und innovativen Unterrichtskonzepten; alle Infos gibt es unter /fup.
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Forum Unterrichtspraxis auf der Leipziger Buchmesse 2024

Vom 21. bis 24. März 2024 findet auf der Leipziger Buchmesse das Forum Unterrichtspraxis statt, organisiert vom Verband Bildungsmedien e.V.. Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Eltern und alle, die sich für Bildung interessieren. Das Forum bietet rund 20 Veranstaltungen, die ein breites Spektrum abdecken: von lernmethodischen Fragen über schulorganisatorische Belange bis hin zu didaktischen Lösungsansätzen für den Unterricht.* Im Fokus stehen Themen wie Demokratieerziehung, KI und Digitalisierung in der Schule, Lernforschung, Methoden und Konzepte sowie Lehrergesundheit und professionelles Selbstverständnis.* Der Zugang zum Forum ist unkompliziert: Besucher können ohne vorherige Anmeldung und ohne zusätzliche Kosten in Halle 2, Stand B203 der Leipziger Buchmesse teilnehmen.* Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Künstliche Intelligenz (KI).*

Pädagoge Prof. Dr. Olaf-Axel Burow hält dort den Vortrag Mit KI zu leidenschaftlicher Bildung.* Zudem präsentieren und diskutieren in verschiedenen Vorträgen und Workshops an allen Messetagen Expert:innen neue digitale Tools für den Schulalltag. Darunter sind Florian Nuxoll, Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen, Daniel Iglesias, Gründer und CEO von Digi Sapiens – Digital Learning GmbH, Lehrer, Schulbuchautor und Herausgeber Paul Rieger, Informatikerin und Erzieherin Dr. Katharina Weitz sowie Marcel Burghardt, Geschäftsführer von Social Web macht Schule.*

Das Programm umfasst neben dem KI-Schwerpunkt weitere Highlights: Mytree Delfs und Hannah Schulz stellen Ideen für einen diskriminierungssicheren Klassenrat vor. Dr. Sarah Pohl und Mirijam Wiedemann geben Einblicke, wie Pädagog:innen Kinder von Verschwörungsgläubigen, sogenannten Filterblasenkindern, besser verstehen und unterstützen können. Dr. Marie Huchthausen widmet sich dem Phänomen der Social-Media-Faszination und deren möglicher Integration in den Schulalltag. Aus sprachlicher Sicht beleuchtet Dr. Stefan Schäfer die Genderdebatte. Petra Eisenbichler informiert über Resilienz und zeigt, wie diese durch Ressourcenaktivierung und Selbstreflexion gestärkt werden kann. Visnja und Andreas Lauer präsentieren ihr Konzept für störungsfreien Unterricht und positive Lernhaltungen.* Interessierte finden das vollständige Programm und weitere Informationen unter /fup.*

Digitale Bildung im Wandel: Zwischen Innovation, Gesellschaft und Schule

Digitale Bildung ist längst keine Randerscheinung mehr, sondern ein prägender Faktor für den Alltag von Schüler:innen, Lehrkräften und Familien. Die fortschreitende Digitalisierung und der Einzug Künstlicher Intelligenz (KI) gestalten die Unterrichtspraxis neu und führen das Bildungssystem in ein Spannungsfeld voller Chancen und Herausforderungen. Dabei bleibt das Thema nicht auf Schulen beschränkt: Digitale Innovationen durchdringen die Gesellschaft umfassend und eröffnen sowohl neue Zugänge zum Lernen als auch neue Fragen an Bildungspolitik und Gesellschaft.

Warum Künstliche Intelligenz im Unterricht aktuell so wichtig ist

Die Relevanz von KI im Unterricht zeigt sich nicht nur technologisch, sondern auch didaktisch und gesellschaftlich. KI-Anwendungen bieten innovative Möglichkeiten, Lerninhalte individuell anzupassen, das Verständnis komplexer Themen zu fördern und die digitale Kompetenz von Schüler:innen direkt zu stärken. Gleichzeitig verändert KI die Anforderungen an Lehrkräfte, die sich nicht nur inhaltlich weiterbilden, sondern auch ethische und pädagogische Aspekte des Einsatzes bedenken müssen. Dies führt zu einer Dynamik, die weit über die Schulmauern hinaus gesellschaftliche Diskussionen anstößt.

Schule ist Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen – das wird besonders deutlich im Umgang mit aktuellen Themen wie Demokratiebildung, Genderfragen oder Resilienz. Diese Debatten fordern von Bildungseinrichtungen, neue Handlungsfelder zu erkennen und innovative pädagogische Konzepte zu entwickeln. Die Schule wird so zum Ort, an dem sich grundlegende gesellschaftliche Werte und Herausforderungen praxisnah begegnen. Bilder von Wandel und Kontinuität in der Bildung entstehen, wenn auch impulsgebende Foren und Initiativen die Rolle der Schule neu definieren.

Diese aktuellen Trends zeigen sich unter anderem in:

  • der Integration von digitalen Medien und KI-gestützten Tools als selbstverständliche Unterrichtsbestandteile,
  • verstärkten Auseinandersetzungen mit sozialer Gerechtigkeit und Inklusion im Bildungsalltag,
  • dem verstärkten Fokus auf die Förderung von mentaler Stärke und Resilienz bei jungen Menschen.

Der Diskurs um die Zukunft der Bildung bleibt dadurch unverzichtbar. Er verbindet technologische Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung und erzeugt so Impulse, die weit über die reine Wissensvermittlung hinausgehen. Schulen stehen vor der Aufgabe, diese komplexen Entwicklungen zu interpretieren und mitzugestalten – ein Anspruch, der digitale Bildung zum Schlüssel für die gesamte Bildungs- und Gesellschaftsentwicklung macht.


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