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Förderstopp für klimafreundlichen Neubau: VNW-Direktor kritisiert Bundesregierung

Die staatliche Förderbank KfW hat überraschend die Förderung für den klimafreundlichen Neubau gestoppt. Der Fördertopf ist leer und neue Anträge können erst 2024 gestellt werden. Eine verheerende Nachricht für die Wohnungswirtschaft, denn bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Wie kann die Bundesregierung so handeln? Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) warnt vor schwerwiegenden Konsequenzen und appelliert an die Regierung, ihre Entscheidung zu überdenken. Werden Sie Zeuge einer Wohnkrise im Entstehen.

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Förderstopp für klimafreundlichen Neubau: VNW-Direktor kritisiert Bundesregierung eins zu eins – blauer Hintergrund mit weißem Text.
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Bremen (VBR). Die staatliche Förderbank KfW hat angekündigt, die Förderung für den klimafreundlichen Neubau vorerst einzustellen. Der Fördertopf sei leer und könne erst wieder genutzt werden, wenn der Bundeshaushalt 2024 in Kraft tritt. Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für die Wohnungswirtschaft und die Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind.

Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), äußert dazu seine Kritik: „Jeder Unternehmer, der sein Unternehmen so wie die Bundesregierung führen würde, wäre längst pleite. Das Schlimme ist: Die sozialen Vermieter können das Vertrauen in die Ampel nicht mehr verlieren, weil sie es längst verloren haben…“

Die Entscheidung der KfW stellt einen Rückschlag für die Wohnungswirtschaft dar. Bereits jetzt mangelt es an bezahlbarem Wohnraum und die Baugenehmigungen gehen zurück. Die Einstellung der Förderung verschärft diese Probleme noch weiter. Vor allem die am Gemeinwohl orientierten Vermieter benötigen Sicherheit, um langfristige Investitionen zu tätigen. Vertrauen und Sicherheit gehen Hand in Hand und beides ist mit Blick auf die Bundesregierung verloren gegangen.

Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind bereits spürbar. Mehrere Wohnungsunternehmen haben sich gemeldet und auf ihre laufenden Förderanträge verwiesen. Diese enthielten bereits Zinszusagen, die nun hinfällig sind. Die Bundesregierung handelt somit zu Lasten der am Gemeinwohl orientierten Wohnungswirtschaft.

Eine Umfrage unter VNW-Unternehmen ergab, dass in den kommenden zwei bis drei Jahren rund 1000 Wohnungen in Norddeutschland auf der Kippe stehen, da Neubauprojekte aufgeschoben werden. Die Hauptprobleme sind gestiegene Baukosten, hohe Zinsen, überbordende Bürokratie und überzogene gesetzliche Anforderungen an den Neubau von Wohnungen. Die Unsicherheit bezüglich der Förderung wird diese Zahl nun noch weiter erhöhen.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 430 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 740.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,41 Euro. Der VNW spielt somit eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum.

Diese Entscheidung der KfW steht im Widerspruch zu den Bemühungen um den Klimaschutz und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Es ist beunruhigend, dass ausgerechnet in einer Zeit, in der der Bedarf an klimafreundlichem Wohnraum wächst, die Förderung gestoppt wird. Die Bundesregierung sollte sich bewusst sein, dass sie mit diesem Schritt den Schaden für die Wohnungswirtschaft und die Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, weiter vergrößert.

Quelle: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW)

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
VNW-Direktor Andreas Breitner zum KfW-Förderstopp für klimafreundlichen Neubau

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