Fördermittel des Bundes für den sozialen Wohnungsbau erhöht: VNW-Direktor Andreas Breitner äußert sich positiv

Die Bundesregierung erhöht die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau auf 3,15 Milliarden Euro. Der Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen, Andreas Breitner, fordert eine Verstetigung der Förderung durch die Länder. Der soziale Wohnungsbau bietet eine Chance in der aktuellen Neubaustagnation. Der frei finanzierte Wohnungsbau ist aufgrund gestiegener Kosten nicht mehr umsetzbar. Eine Pause bei den Auflagen und Anforderungen für den Wohnungsbau ist unverzichtbar, um Wohnen wieder günstiger zu machen.

Bremen (VBR). Die Bundesregierung hat angekündigt, ihre Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau von bisher 2,5 Milliarden auf 3,15 Milliarden Euro zu erhöhen, wie von der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde berichtet wurde. Diese Entscheidung wurde vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) positiv bewertet. VNW-Direktor Andreas Breitner betonte, dass jetzt die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg ihre eigenen, höheren Förderprogramme für den sozialen Wohnungsbau ausweiten müssen, um die Entscheidung der Bundesregierung zu unterstützen.

Breitner lobte auch die kurzfristige Reaktion der Landesregierungen in Kiel, Schwerin und Hamburg, die im vergangenen Jahr die öffentliche Förderung des Wohnungsbaus ausgeweitet hatten. Angesichts der schwierigen Haushaltssituation sei dies eine richtige Entscheidung gewesen. Nun gelte es, die Förderung für den sozialen Wohnungsbau weiter zu verstetigen, um die bestehenden Projekte zu sichern und neue Bauprojekte anzugehen. Der soziale Wohnungsbau biete die Möglichkeit, der aktuellen Krise im Neubausegment etwas entgegenzusetzen.

Breitner wies darauf hin, dass der frei finanzierte Wohnungsbau derzeit aufgrund der hohen Kosten nicht mehr realisierbar sei. Die gesunkenen Anträge auf Baugenehmigungen zeigten die Dringlichkeit der Situation. Um die Kosten für neue Wohnungen wieder hereinzubekommen, müssten monatliche Nettokaltmieten von rund 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter verlangt werden, was selbst Haushalte mit mittlerem Einkommen nicht mehr leisten könnten.

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Der VNW-Direktor forderte daher eine verstetigte Förderung des sozialen Wohnungsbaus, die nicht von der Haushaltslage abhängig sein dürfe. Zudem seien weitere gesetzliche Einschränkungen bei Mietgestaltung und -erhöhung kontraproduktiv und schwächten die Investitionsmöglichkeiten der Unternehmen. Breitner betonte, dass Unternehmen nicht investieren würden, wenn dies letztendlich ihre Substanz schädigte oder ihr wirtschaftliches Überleben bedrohte. Eine geringe Rendite müsse daher zumindest möglich sein.

Zudem plädierte Breitner für eine Pause bei den Anforderungen und Auflagen für den Wohnungsbau, da die aktuellen Vorgaben nicht mehr umsetzbar seien. Wohnen könne nur günstiger werden, wenn auch der Bau von Wohnungen bezahlbar bleibe. Steigende Anforderungen und sinkende Mieten seien nicht vereinbar.

Der VNW vertritt insgesamt 435 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei den VNW-Unternehmen liegt bei 6,41 Euro. Der Verband steht für verlässlichen und sozial ausgerichteten Wohnungsbau.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Oliver Schirg, Referat Kommunikation des Verbands Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, E-Mail: schirg@vnw.de

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