Fehlzeiten-Report: Anhaltend hohe Beschwerden und steigende Fehlzeiten wegen Arbeit – Neue Erkenntnisse 2023

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Berlin, 18.10.2023 – 11:00

Fehlzeiten-Report 2023: Arbeitsbezogene Beschwerden steigen weiter an

Die arbeitsbezogenen Beschwerden der Beschäftigten nehmen weiter zu, ebenso wie die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen. Dies weist das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) anlässlich der Veröffentlichung des Fehlzeiten-Reports 2023 hin. Der Bericht beleuchtet die Auswirkungen der aktuellen Krisen auf Unternehmen und die Gesundheit der Beschäftigten. Eine repräsentative Befragung im Rahmen des Reports zeigt, dass psychische Beschwerden wie Erschöpfung, Wut und Verärgerung sowie Lustlosigkeit am häufigsten genannt werden.

Arbeitsbedingte Beschwerden aufgrund der Covid-19-Pandemie gestiegen

Die Covid-19-Pandemie hat einen deutlichen Einfluss auf arbeitsbezogene Beschwerden gezeigt. Im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie sind die selbst berichteten arbeitsbezogenen Beschwerden seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. Allerdings sind sie im Jahr 2023 etwas gesunken, liegen aber immer noch über dem Niveau vor der Pandemie. Insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in den Branchen “Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung” und “Banken/Versicherungen” sind psychische Erkrankungen ein bedeutendes Thema.

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Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen steigen deutlich an

Die Auswertung des Fehlzeiten-Reports zeigt, dass die beruflichen Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen von 2012 bis 2022 um 48 Prozent gestiegen sind. Im Vergleich dazu stiegen bei allen anderen Erkrankungsgruppen die Fehltage um 35 Prozent. Besonders bemerkenswert ist, dass psychische Erkrankungen im Durchschnitt zu längeren Fehlzeiten führen als andere Erkrankungen. Im Jahr 2022 führten sie zu durchschnittlich 29,6 Tagen Arbeitsunfähigkeit pro Fall, während es bei Atemwegserkrankungen nur 7,1 Tage waren.

Mentale Gesundheit der Beschäftigten stärken

Die Covid-19-Pandemie hat eine “Zeitenwende” in der Arbeitswelt bewirkt, die sich insbesondere durch Homeoffice und mobile Arbeit zeigt. Unternehmen, Krankenkassen und Politik sollten sich daher verstärkt mit der mentalen Gesundheit der Beschäftigten auseinandersetzen. Neben den positiven Effekten wie mehr Flexibilität und Arbeitszufriedenheit können diese Arbeitsformen auch negative Auswirkungen wie eine Entgrenzung der Arbeit und soziale Isolation haben. Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle in der Förderung der mentalen Gesundheit der Beschäftigten.

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Positive Einschätzung der Zukunftsfähigkeit wirkt sich auf die Gesundheit aus

Der Fehlzeiten-Report zeigt außerdem einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Einschätzung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens und der Gesundheit der Beschäftigten. Beschäftigte, die ihren Arbeitgeber als zukunftsfähig einschätzen, haben weniger Fehlzeiten aufgrund von Krankheit und berichten über weniger gesundheitliche Beschwerden. Hier besteht eine große Chance für Unternehmen, die Zukunftsfähigkeit ihrer Organisation zu verbessern und gleichzeitig das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten zu fördern.

Betriebliche Gesundheitsförderung als Schlüssel in Krisenzeiten

Die aktuellen Krisen stellen sowohl Arbeitgeber als auch Beschäftigte vor große Herausforderungen. Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind daher wichtiger denn je. Die AOK bietet interessierten Unternehmen Unterstützung in Form von Online-Programmen, Workshops und Seminaren an. Das neu entwickelte Online-Programm “Gesund im Homeoffice” sensibilisiert Führungskräfte und Beschäftigte für die Chancen und Risiken des mobilen Arbeitens.

Historischer Höchststand bei Fehlzeiten

Der Fehlzeiten-Report verzeichnet einen historischen Höchststand bei den beruflichen Fehlzeiten im Jahr 2022. Die Covid-19-Pandemie hat zu einem Anstieg von mehr als 30 Prozent geführt, vor allem bedingt durch Atemwegserkrankungen. Die AU-Quote stieg auf 6,7 Prozent, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Fehlzeiten im weiteren Jahresverlauf entwickeln werden.

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Fehlzeiten-Report 2023: “Zeitenwende – Arbeit gesund gestalten”

Der Fehlzeiten-Report 2023 untersucht die Auswirkungen der jüngsten Krisen auf Unternehmen und Beschäftigte. Der Bericht umfasst 32 Beiträge von insgesamt 70 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachdiszipl

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23 Antworten

    1. Ich kann verstehen, dass du das so siehst, aber manchmal gibt es wirklich legitime Gründe für Fehlzeiten. Es ist wichtig, auch die persönlichen Umstände anderer zu berücksichtigen, bevor wir zu schnellen Urteilen kommen.

    1. Na, wenn du meinst. Vielleicht solltest du mal deine Vorurteile überdenken. Es ist nicht fair, alle Arbeitnehmer als faul abzustempeln. Die Studie zeigt lediglich auf, dass sich die Arbeitswelt verändert hat. Eine differenziertere Betrachtung wäre angebracht, bevor man solche Aussagen trifft.

    1. Bist du dir sicher, dass du die Gründe für Fehlzeiten verstehst? Manchmal sind es gesundheitliche Probleme oder familiäre Verpflichtungen. Statt mehr Disziplin zu fordern, sollten wir Empathie und Flexibilität in Betracht ziehen, um eine ausgewogene Arbeitskultur zu schaffen.

    1. Das ist eine ziemlich oberflächliche und ignorant Meinung. Jeder hat das Recht, sich auszuruhen und sich um seine Gesundheit zu kümmern. Es ist nicht fair, Menschen zu verurteilen, die krankfeiern. Vielleicht solltest du erstmal in ihre Schuhe schlüpfen, bevor du so hart urteilst.

    1. Manchmal ist es leicht, Ratschläge zu geben, wenn man nicht in den Schuhen anderer steht. Vielleicht sollten wir versuchen, Empathie zu zeigen und die Herausforderungen zu verstehen, mit denen Arbeitnehmer konfrontiert sind, anstatt sie einfach abzutun.

  1. Ich finde es total übertrieben, dass Arbeitnehmer so oft wegen Arbeit fehlen. Was ist mit den freien Tagen?

  2. 2023 wird sicherlich ein aufregendes Jahr voller neuer Erkenntnisse sein. Es bleibt abzuwarten, ob diese tatsächlich beeindruckend sind oder nur wieder ein Haufen leere Versprechungen. Ich bin gespannt, ob die Realität die Erwartungen erfüllen kann.

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