Europäische Solarindustrie: Tickende Uhr erfordert sofortige Maßnahmen

Die europäische Solarindustrie steht kurz vor dem Aus - ein Appell des Bundesverbandes Solarwirtschaft sorgt für Aufsehen und macht deutlich, dass die Zeit zum Handeln drängt. Der Verband fordert dringend Resilienz-Komponenten in der EEG-Förderung, um den Aufbau von wettbewerbsfähigen Solarfabriken zu ermöglichen. Mangelnde Investitionen könnten irreparable Schäden für die Wirtschaft verursachen.

Bremen (VBR). Die Uhr tickt: Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor schwindendem Zeitfenster für europäische Solarindustrie

Berlin, 28. November 2023 – Die Wiederansiedlung und Sicherung der europäischen Solarindustrie droht langsam aber sicher zu erlöschen, warnt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar). Um dem entgegenzuwirken, spricht sich die Interessenvertretung der Solarbranche für Resilienz-Komponenten in der EEG-Förderung aus, die sowohl in ihrem Volumen als auch zeitlich begrenzt werden sollten. Der Appell richtet sich an den Bundestag, der noch in diesem Jahr im Solarpaket I entsprechende Maßnahmen verankern soll.

Die Solarindustrie hat große Bedeutung für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Klimaschutz. In den letzten Jahren war jedoch ein deutlicher Rückgang der Solarfabriken in Europa zu verzeichnen. Um diesem Trend entgegenzuwirken und die europäische Solarindustrie wieder wettbewerbsfähig zu machen, sind schnelle und wirksame Maßnahmen erforderlich. Der BSW Solar fordert daher die Bundesregierung auf, gemeinsam mit anderen europäischen Staaten rasch geeignete Maßnahmen zur Sicherung und Wiederansiedlung der Industrie zu ergreifen.

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Die Maßnahmen sollten den notwendigen Investitionsimpuls für den Aufbau solarer Gigawatt-Fabriken im internationalen Maßstab setzen, ohne neue Marktbarrieren oder Handelsbeschränkungen zu schaffen. Der BSW Solar betont die Bedeutung einer Resilienz-Komponente in der EEG-Förderung, die zeitlich begrenzt und mit einem ausreichenden Volumen ausgestattet sein sollte. Dies würde höhere Produktionskosten während der Phase des Hochlaufens europäischer Solarfabriken ausgleichen und Wettbewerbsnachteile gegenüber hoch subventionierten Solarfabriken in Asien und den USA kompensieren. Zudem empfiehlt der Verband, Boni und erhöhte zulässige Gebotshöchstwerte für Solaranlagenbetreiber einzuführen, die solare Schlüsselkomponenten aus europäischer Fertigung verbauen.

Der BSW Solar unterstützt die bereits ergriffenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung des Photovoltaik-Ausbaus. Allerdings wird auch betont, dass eine intelligente Verknüpfung energie- und industriepolitischer Maßnahmen nach wie vor fehlt. Neben der Förderung von Solarkraftwerken und -anlagen sollte auch die Solarindustrie selbst gefördert werden, um langfristig eine unabhängige und nachhaltige Energieversorgung erreichen zu können.

“Dass sich in Deutschland nicht nur Investitionen in Solaranlagen, sondern auch in die Solarindustrie wieder lohnen, ist überfällig”, warnt BSW-Präsident Jörg Ebel. Die Solarbranche befindet sich in einem boomenden Wachstumsmarkt, der große Chancen birgt. Es wäre ein erhebliches Risiko für die Volkswirtschaft, sich diesem Trend nicht stärker anzuschließen und solche Zukunftsinvestitionen zu vernachlässigen.

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Der Bundesverband Solarwirtschaft setzt sich für die Interessen und Anliegen der deutschen Solarbranche ein und vertritt die Belange der Solarindustrie auf nationaler und internationaler Ebene. Als Sprachrohr der Branche engagiert sich der Verband für einen verstärkten Ausbau der Solarenergie und einen nachhaltigen Klimaschutz.

Um die Solarindustrie wieder auf die Erfolgsspur zu bringen und die europäische Präsenz in diesem wichtigen Sektor zu sichern, sind dringend konkrete Maßnahmen erforderlich. Das Zeitfenster schließt sich allmählich, weshalb der BSW Solar eindringlich an die Bundesregierung appelliert, noch in diesem Jahr eine Resilienz-Komponente im Solarpaket I zu verankern. Eine kluge Verknüpfung energie- und industriepolitischer Maßnahmen ist entscheidend, um langfristig von den Vorteilen der Solarenergie profitieren zu können und die Abhängigkeit von ausländischen Märkten zu reduzieren.

Weitere Informationen zum Bundesverband Solarwirtschaft finden Sie unter www.solarwirtschaft.de

Pressekontakt:
Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
EUREF Campus 16
10829 Berlin
presse@bsw-solar.de
Tel.: 030 / 29 777 88 30

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
PM BSW Solar: Die Solarindustrie-Uhr tickt

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Pressemeldung:Europäische Solarindustrie: Tickende Uhr erfordert sofortige Maßnahmen

30 Antworten

  1. Also ich finde, dass die Solarindustrie total überbewertet ist. Was bringt uns das ganze grüne Zeug, wenn wir dafür tausende Arbeitsplätze verlieren? #FossilsAreCool

  2. Also ich finde, dass die europäische Solarindustrie total überbewertet ist. Wir sollten lieber auf andere erneuerbare Energien setzen!

    1. Das mag deine Meinung sein, aber die europäische Solarindustrie hat enorme Fortschritte gemacht und trägt maßgeblich zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Es ist wichtig, verschiedene erneuerbare Energien zu nutzen, aber wir sollten die Erfolge der Solarenergie nicht unterschätzen.

    1. Da irrst du dich gewaltig! Atomkraft mag kurzfristig effizient sein, aber die Langzeitfolgen sind verheerend. Die Solarindustrie hingegen investiert in erneuerbare Energien und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Zukunftsfähigkeit sieht anders aus, mein Freund. #ThinkGreen

  3. Ich finde, dass Deutschland die europäische Solarindustrie unterstützen sollte, auch wenn es teuer ist.

    1. Da muss ich doch widersprechen. Die Solarindustrie ist eine wichtige und nachhaltige Energiequelle. Andere Alternativen haben oft größere Umweltauswirkungen. Die Weiterentwicklung der Solartechnologie ist ein Schritt in die richtige Richtung.

  4. Ich denke, dass die europäische Solarindustrie sich selbst retten sollte, anstatt auf politische Maßnahmen zu warten.

    1. Das ist leichter gesagt als getan. Es ist naiv zu glauben, dass die Solarindustrie ohne politische Unterstützung überleben kann. Wir brauchen klare politische Maßnahmen, um den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

    1. Das sehe ich anders. Die Solarindustrie ist eine wichtige und zukunftsweisende Branche, die den Übergang zu erneuerbaren Energien vorantreibt. Sie verdient es, gefördert und unterstützt zu werden, anstatt überbewertet oder gehypt zu sein.

  5. Also ich finde, dass die europäische Solarindustrie total überbewertet ist. Ist doch alles nur Geldverschwendung!

    1. Da liegst du aber mal komplett daneben! Die europäische Solarindustrie ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Es geht nicht nur um Geld, sondern um die Zukunft unseres Planeten.

  6. Ich finde, dass die europäische Solarindustrie einfach nur Geldverschwendung ist. Lasst uns lieber auf Atomkraft setzen!

  7. Die europäische Solarindustrie ist überbewertet. Wir sollten auf andere erneuerbare Energien setzen!

  8. Ich glaube, dass die Solarindustrie überbewertet ist und wir uns auf andere Energiequellen konzentrieren sollten.

    1. Das halte ich für kurzsichtig. Die Solarindustrie hat großes Potenzial und ist eine nachhaltige und saubere Energiequelle. Es ist wichtig, in erneuerbare Energien zu investieren, um den Klimawandel zu bekämpfen.

    1. Europa ist führend in der Solarindustrie und hat seine Position durch Innovation und Investitionen aufgebaut. Behauptungen wie deine sind haltlos und ignorant. Bevor du etwas sagst, informiere dich besser.

    1. Sorry, aber das ist absoluter Quatsch! Kohle ist eine der schmutzigsten Energiequellen und verursacht enorme Umweltschäden. Die Solarindustrie hingegen ist eine nachhaltige Lösung und trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Es ist an der Zeit, umzudenken und auf erneuerbare Energien zu setzen!

  9. Ich denke, dass die europäische Solarindustrie einfach überbewertet ist. Wer braucht schon Sonnenstrom?

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