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Sozialstaat im Risiko: Wohlfahrtsverbände fordern Ende der Sozialkürzungen

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Presse /news Verbandsnachrichten

Wie der Paritätische Gesamtverband am 8. November 2023 mitteilte, sehen die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege die Existenz des Sozialstaates in Deutschland durch die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt 2024 ernsthaft gefährdet. Die maßgeblichen Vertreter von Organisationen wie dem Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, dem Deutschen Caritasverband, dem Deutschen Roten Kreuz, der Diakonie Deutschland, dem Paritätischen Gesamtverband und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland appellieren dringend an die Bundesregierung, ihre Kürzungspläne zurückzunehmen. Sie warnen vor schwerwiegenden Auswirkungen auf zahlreiche soziale Angebote und befürchten eine nachhaltige Destabilisierung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes.

Die reduzierten Ausgaben treffen insbesondere den Bereich der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte, dessen Mittel um etwa 30 Prozent gekürzt werden sollen. Dabei ist gerade hier der Bedarf nach qualitativ hochwertiger Beratung unverändert hoch. Ebenso sind Kürzungen für das AVB-Programm, eine bundesweite und behördenunabhängige Asylverfahrensberatung, vorgesehen. Die wegfallenden Mittel könnten die existierenden Beratungsstrukturen erheblich beschädigen und bei Nichtanpassung der Landesfinanzierungen sogar Insolvenzen nach sich ziehen.

Ebenfalls betroffen von den Einsparungen sind die Psychosozialen Zentren. Hier sollen die Mittel von 17 auf 7 Millionen Euro reduziert werden, was zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Versorgungssituation für Geflüchtete und andere Zugewanderte führen könnte. Auch im Bereich der Freiwilligendienste sind Kürzungen geplant. Angesichts eines vorgesehenen Abzuges von 23,7 Prozent der bestehenden Mittel könnten bundesweit rund 30.000 Freiwillige ihren Platz verlieren.

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Darüber hinaus gefährden Einsparungen im Bereich der Digitalisierung das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgesetzte Förderprogramm zur Zukunftssicherung der Freien Wohlfahrtspflege durch Digitalisierung. Ein Wegfall von 3,5 Millionen Euro würde die Verbände in einer entscheidenden Phase ihrer strategischen Entwicklung treffen.

Der Bericht des Paritätischen Gesamtverbandes ist ein kritischer Weckruf im Hinblick auf die sozial-politischen Verantwortlichkeiten Deutschlands. Die geplanten Kürzungen des Bundeshaushalts könnten nachhaltige und weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland haben. Mit ihren Äußerungen fordern die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege die Bundesregierung dazu auf, ihre Entscheidungen neu zu überdenken und die Bedeutung sozialer Dienstleistungen im Kontext einer funktionierenden und gerechten Gesellschaft zu berücksichtigen.

Einen Schritt weitergehend, lässt sich über die Kürzungen hinausgehend hinzufügen, dass eine starke und resiliente Wohlfahrtspflege nicht nur unerlässlich ist zur Bewältigung aktueller sozialer Herausforderungen, sondern auch als Präventionsmaßnahme gegen zukünftige Krisen unerlässlich ist. Vor dem Hintergrund globaler Konflikte und wachsenden Ungleichheitsproblematiken gebietet es die soziale Verantwortung, in die Stärkung statt in den Abbau sozialer Strukturen zu investieren.

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Abschließend bleibt festzuhalten: Die Entscheidungen, die heute im Hinblick auf den Bundeshaushalt getroffen werden, werden weitreichende Folgen für die Zukunft des deutschen Sozialstaats und die gesellschaftliche Stabilität im Land haben. Es liegt in der Verantwortung der Bundesregierung, diese Tatsache bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen und dementsprechend zu handeln. In diesem Zusammenhang verdeutlicht der Bericht des Paritätischen Gesamtverbandes die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser Aufgabe.

Quelle: #SozialkürzungenStoppen: Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege sehen Sozialstaat in Gefahr – Der Paritätische

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28 Responses

    1. Typisch, immer nur am Meckern! Vielleicht solltest du dich erstmal informieren, bevor du solch unqualifizierte Kommentare abgibst. Die Verbände kämpfen für gerechte Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen. Aber das scheint dich ja nicht zu interessieren.

  1. Warum sollten wir überhaupt Sozialkürzungen beenden? Sollen wir Geld einfach ausgeben, ohne Konsequenzen zu bedenken?

    1. Da hast du wohl keine Ahnung von den wichtigen Aufgaben, die Wohlfahrtsverbände erfüllen. Bevor du solche ignoranten Kommentare abgibst, informiere dich lieber über ihre Arbeit und den Beitrag, den sie für die Gesellschaft leisten.

  2. Man kann immer Geld für Kriege und Bankenrettungen finden, aber wenn es um die Unterstützung der Schwächsten in unserer Gesellschaft geht, scheint es plötzlich unmöglich zu sein. Es ist an der Zeit, unsere Prioritäten zu überdenken und den Menschen in Not zu helfen.

    1. Typisch naives Denken. Schuldenmachen und alles verschenken ist der beste Weg zum Untergang. Es ist an der Zeit, realistisch zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

  3. Ich finde es lächerlich, dass die Wohlfahrtsverbände Ende der Sozialkürzungen fordern. Wieso sollen wir alle für faule Menschen bezahlen?

    1. Es ist bedauerlich, dass du so wenig Empathie für Menschen in Not hast. Vielleicht solltest du dich informieren, bevor du solch ignoranten Kommentare abgibst. Es geht darum, den Schwächsten in unserer Gesellschaft zu helfen, nicht um faule Menschen.

    1. Da haben wir wohl unterschiedliche Vorstellungen von Solidarität und sozialer Gerechtigkeit. Sozialkürzungen treffen die Schwächsten unserer Gesellschaft am härtesten. Vielleicht sollten wir uns lieber fragen, wo das Geld wirklich fehlt und anfangen dort zu sparen.

  4. Also ich finde die Forderung der Wohlfahrtsverbände total übertrieben! Warum sollen wir den Sozialstaat ausbauen, wenn wir doch alle wissen, dass er eh nicht funktioniert?

  5. Diese Wohlfahrtsverbände sollten sich mal um echte Probleme kümmern! #Sozialkürzungen #Selbstdisziplin

  6. Also ich finde, dass die Sozialkürzungen notwendig sind, um den Sozialstaat zu retten. #justmyopinion

    1. Ach komm, immer nur meckern! Die Wohlfahrtsverbände leisten eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft. Wenn du so schlau bist, warum gründest du nicht selbst eine Organisation und zeigst ihnen, wie es richtig gemacht wird?

  7. Also ich finde, dass die Wohlfahrtsverbände mal lieber ihre eigenen Finanzen in Ordnung bringen sollten, bevor sie nach mehr Geld vom Staat schreien. #Eigenverantwortung

    1. Da haben Sie einen Punkt! Es ist wichtig, dass Wohlfahrtsverbände ihre Finanzen im Griff haben. Aber wir sollten auch bedenken, dass sie oft Lücken füllen, die der Staat nicht abdeckt. Eine ausgewogene Diskussion über die Finanzierung ist notwendig. #GemeinsameVerantwortung

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