Erdbebenhilfe in Türkei/Syrien: Johanniter kämpfen weiter

Am 6. Februar jährt sich das verheerende Erdbeben in der Türkei und Syrien, das vor einem Jahr mehr als 50.000 Menschen das Leben kostete und 80.000 verletzte. Obwohl seitdem humanitäre Hilfe geleistet wurde, leben immer noch Millionen von Menschen in Zelten oder Containern. Laut Prognosen wird der Wiederaufbau noch mehrere Jahre dauern. Die Johanniter Unfall Hilfe e.V. setzt sich gemeinsam mit ihren Partnern weiterhin für Nothilfemaßnahmen ein, um den Menschen in beiden Ländern zu helfen und ihre Grundbedürfnisse zu decken. Doch auch einkommenschaffende Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation spielen eine wichtige Rolle. Aktuell haben 435 Familien die Möglichkeit, mit Handwerksarbeiten Geld zu verdienen und gleichzeitig die Gemeinden zu unterstützen. Die Johanniter planen außerdem Projekte zur psychosozialen Unterstützung der Betroffenen, insbesondere von Kindern und jungen Erwachsenen.

Bremen (VBR). Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien, bei dem tausende Menschen ihr Leben verloren und Millionen obdachlos wurden, ist die Situation vor Ort immer noch schwierig. Die Johanniter Unfall Hilfe e.V. und ihre Partnerorganisationen leisten weiterhin Nothilfe und unterstützen die Menschen in beiden Ländern.

In den ersten Monaten nach dem Beben wurden bereits 110.000 warme Mahlzeiten ausgegeben, 2.700 Hygiene- und Babypakete verteilt und 6.000 Haushalte mit Gutscheinen und Bargeldhilfen unterstützt. Doch trotz dieser Maßnahmen sind die Grundbedürfnisse der Betroffenen weiterhin nicht gedeckt, insbesondere in Syrien, wo viele Familien aufgrund des Erdbebens ihre Erwerbsgrundlagen verloren haben.

Die Johanniter und ihre Partner setzen daher Maßnahmen um, die langfristig die Lebenssituation der Menschen verbessern sollen. Durch einkommensschaffende Maßnahmen, wie Handwerkerarbeiten, können die Betroffenen Geld verdienen und gleichzeitig die Gemeinde unterstützen. Außerdem werden Kurse angeboten, in denen betroffene Frauen und Männer lernen, Geschäftsideen umzusetzen und sich selbstständig zu machen. Dadurch haben bereits 435 Familien die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Des Weiteren wurden bereits 175 Häuser repariert und wichtige Infrastrukturen für 7.000 Menschen instandgesetzt.

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Die Johanniter und ihre Partner haben seit Februar 2023 insgesamt 2,1 Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen in beiden Ländern umgesetzt. Für die Zukunft sind weitere Projekte geplant, die den Menschen in Syrien psychosoziale Unterstützung bieten sollen, insbesondere Kindern und jungen Erwachsenen, um Traumata zu überwinden und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Franka Biederstädt, Kommunikationsreferentin der Johanniter, die sich vor Ort ein Bild von der Situation gemacht hat, betont die Notwendigkeit der Hilfe und die langfristige Unterstützung, um den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Sie steht für Interviews zur Verfügung, ebenso wie Programmverantwortliche in der Region.

Die Johanniter Unfall Hilfe e.V. betont, dass die Hilfe vor Ort dringend weiterhin benötigt wird und bittet um Unterstützung.

Pressekontakt: Sandra Lorenz, Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe, Tel.: 0172/5638740, sandra.lorenz@johanniter.de.


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Türkei / Syrien: Johanniter-Nothilfemaßnahmen im Erdbebengebiet dauern an / Deckung …

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