Einsamkeit als Risikofaktor für Alzheimer: Tipps für neue Kontakte

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23.11.2023 – 14:56

Alzheimer Forschung Initiative e. V.

Düsseldorf (ots)

Alleinsein kennt jeder, und viele Menschen genießen es auch, hin und wieder Zeit für sich zu haben. Einsamkeit ist jedoch ein Zustand, der auf Dauer traurig und krank macht. So zeigen Studien, dass Menschen, die viel ungewollt allein sind, ein bis zu doppelt so hohes Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. erklärt die Zusammenhänge und gibt Tipps, was man gegen Einsamkeit tun kann.

Wie beeinflusst Einsamkeit das Alzheimer-Risiko?

Soziales Miteinander hält geistig fit. Zwar führt Einsamkeit nicht automatisch zu Alzheimer, dennoch gilt ungewolltes Alleinsein als großer Risikofaktor, zu erkranken.

  • Einsamkeit und fehlende Ansprache können auf Dauer dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr gefordert wird und die kognitive Leistung abnimmt.
  • Einsamkeit kann Auslöser für Depressionen sein, die die Forschung mit der Entstehung von Alzheimer in direkten Zusammenhang bringt.

Was können Gründe für Einsamkeit sein?

Kaum jemand sucht sich Einsamkeit selbst aus. Oft sind es Veränderungen im Leben, die sich auch auf das soziale Umfeld auswirken. Diese können sich vorher ankündigen, wie der Auszug der Kinder oder der Eintritt in die Rente. Manchmal sind es aber auch unerwartete Ereignisse, die das Leben von heute auf morgen auf den Kopf stellen, wie plötzliche Erkrankungen, Trennungen, Umzüge oder der Tod nahestehender Menschen.

Der Aufbau neuer Kontakte und Beziehungen ist oft leichter gesagt als getan. Für viele erfordert es Mut, vor allem für schüchterne und unsichere Menschen. Dabei kann es hilfreich sein, sich zu vergegenwärtigen, dass es anderen vielleicht ganz ähnlich geht. Ein guter Startpunkt ist, sich zu überlegen, worin die Gründe für die Einsamkeit liegen: Ist der Partner oder die Partnerin verstorben oder fehlt eher die Gemeinschaft, weil sich der Freundeskreis ausdünnt oder der tägliche Kontakt zu den Kolleg*innen nicht mehr besteht? Oft kommen auch mehrere Faktoren zusammen. Wenn man weiß, was fehlt, fällt es leichter, sich Aktivitäten zu suchen, die den Alltag lebendiger machen.

Das kann man gegen Einsamkeit tun

  • Alte Kontakte auffrischen

Vielleicht braucht es einen kleinen Ruck - aber warum sich nicht mal wieder bei früheren Bekannten, Freund*innen oder Arbeitskolleg*innen melden? Ob ein Anruf, eine E-Mail oder eine Facebook-Nachricht - es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, alte Kontakte wieder zu reaktivieren.

  • Nachbarschaftliche Kontakte pflegen

Eine Unterhaltung über den Gartenzaun oder mal beim Nachbarn klingeln, wenn einem das Salz ausgegangen ist - auch ein guter nachbarschaftlicher Kontakt kann bei Einsamkeit helfen.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich für die Gemeinschaft einzusetzen - und dabei in Kontakt zu kommen. Ein ehrenamtliches Engagement wird oft als erfüllend und sinnvoll erlebt.

Auch bei Freizeit- und Sportaktivitäten kann man neue Menschen kennenlernen. Volkshochschulen haben zum Beispiel oft ein sehr vielseitiges Programm und viele Sportvereine, Orchester oder Chöre freuen sich über neue Mitglieder.

  • Digitale Möglichkeiten nutzen

Es gibt viele Online-Börsen oder Internetangebote, in denen man Menschen für gemeinsame Aktivitäten finden kann. Auch über soziale Medien wie Facebook kann man neue Kontakte knüpfen oder mit Menschen in Kontakt kommen, die ähnliche Interessen haben.

Bestellinformation "Alzheimer vorbeugen - gesund leben, gesund altern":

Einsamkeit ist einer von insgesamt zwölf Alzheimer-Risikofaktoren, die wir in der Broschüre "Alzheimer vorbeugen - Gesund leben, gesund altern" zusammengestellt haben. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden bei der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf; Telefonnummer 0211 - 86 20 66 0; Webseite: www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-vorbeugen

Kostenfreies Fotomaterial

http://ots.de/t9uLwk

Weitere Informationen zur Alzheimer-Krankheit

www.alzheimer-forschung.de/alzheimer

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats e.V. trägt. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher*innen und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Bis heute konnte die AFI 360 Forschungsaktivitäten mit 14,5 Millionen Euro unterstützen und über 925.000 Ratgeber und Broschüren verteilen. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Aufklärungsmaterial anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Spendenmöglichkeiten. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel.

Pressekontakt:

Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI)
Astrid Marxen
Kreuzstr. 34
40210 Düsseldorf
0211 - 86 20 66 28
presse@alzheimer-forschung.de
www.alzheimer-forschung.de/presse

Original-Content von: Alzheimer Forschung Initiative e. V., übermittelt durch news aktuell

für einen Nachrichtenartikel, die gleichzeitig als WordPress-Textauszug dient. Die Einleitung soll neugierig machen und den Leser dazu anregen, den ganzen Artikel lesen zu wollen. Sie basiert auf einer aktuellen Pressemitteilung, enthält aber einen einzigartigen Dreh, der die Wichtigkeit und Relevanz des Themas für die breite Öffentlichkeit hervorhebt. Der Schreibstil journalistisch und informativ sein und einladend, um die Leser zu fesseln. Die Einleitung soll nicht mehr als 20 Wörter pro Satz umfassen.

Bremen (VBR). Alleinsein kennt jeder, und viele Menschen genießen es auch, hin und wieder Zeit für sich zu haben. Einsamkeit ist jedoch ein Zustand, der auf Dauer traurig und krank macht. Eine aktuelle Studie der Alzheimer Forschung Initiative e.V. zeigt, dass Menschen, die viel ungewollt allein sind, ein bis zu doppelt so hohes Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken.

Das soziale Miteinander spielt eine entscheidende Rolle für die geistige Fitness. Einsamkeit führt zwar nicht automatisch zu Alzheimer, dennoch gilt ungewolltes Alleinsein als großer Risikofaktor. Einsamkeit und fehlende Ansprache können dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend gefordert wird und die kognitive Leistung abnimmt. Zudem kann Einsamkeit Auslöser für Depressionen sein, die wiederum in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Alzheimer stehen.

Doch was sind die Gründe für Einsamkeit? Oft sind es Veränderungen im Leben, die Auswirkungen auf das soziale Umfeld haben. Der Auszug der Kinder oder der Eintritt in den Ruhestand können Einsamkeit zur Folge haben. Aber auch plötzliche Erkrankungen, Trennungen, Umzüge oder der Tod von nahestehenden Menschen können dazu führen, dass sich Menschen einsam fühlen.

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Der Aufbau neuer Kontakte und Beziehungen ist oft leichter gesagt als getan. Vor allem für schüchterne und unsichere Menschen erfordert es Mut. Doch es kann hilfreich sein zu wissen, dass es anderen vielleicht ganz ähnlich geht. Ein guter Startpunkt ist das Überlegen, worin die Gründe für die Einsamkeit liegen. Ist der Partner oder die Partnerin verstorben oder fehlt eher die Gemeinschaft, weil sich der Freundeskreis ausdünnt oder der tägliche Kontakt zu den Kolleg*innen nicht mehr besteht? Oft kommen auch mehrere Faktoren zusammen. Wenn man weiß, was fehlt, fällt es leichter, Aktivitäten zu suchen, die den Alltag lebendiger machen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, gegen Einsamkeit anzukämpfen. Zum Beispiel können alte Kontakte wieder aufgefrischt werden. Egal ob ein Anruf, eine E-Mail oder eine Facebook-Nachricht – es gibt viele Wege, um in Kontakt mit früheren Bekannten, Freund*innen oder Arbeitskolleg*innen zu treten. Auch nachbarschaftliche Kontakte können bei Einsamkeit helfen. Eine Unterhaltung über den Gartenzaun oder ein kleiner Austausch mit den Nachbarn können eine wertvolle Unterstützung sein.

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Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Ehrenamtliches Engagement kann als erfüllend und sinnvoll erlebt werden. Auch Freizeit- und Sportaktivitäten bieten die Chance, neue Menschen kennenzulernen. Volkshochschulen und Sportvereine haben oft ein vielseitiges Programm, bei dem für jeden etwas dabei ist.

Darüber hinaus bieten auch digitale Möglichkeiten die Chance, Einsamkeit zu überwinden. Online-Börsen und Internetangebote erleichtern es, Menschen für gemeinsame Aktivitäten zu finden. Auch über soziale Medien wie Facebook können neue Kontakte geknüpft werden.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. hat eine Broschüre mit dem Titel “Alzheimer vorbeugen – gesund leben, gesund altern” erstellt. Diese enthält insgesamt zwölf Alzheimer-Risikofaktoren, einschließlich Einsamkeit. Die Broschüre kann kostenlos bei der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. bestellt werden.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1995 Forschungsprojekte zur Alzheimer-Krankheit unterstützt. Die Initiative hat bereits 360 Forschungsaktivitäten mit 14,5 Millionen Euro gefördert und über 925.000 Ratgeber und Broschüren verteilt. Die Webseite der Alzheimer Forschung Initiative e.V. bietet umfassende Informationen zur Alzheimer-Krankheit und zur Arbeit des Vereins.

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Einsamkeit stellt ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Alzheimer dar. Menschen, die viel allein sind, sollten daher aktiv etwas gegen ihre Einsamkeit unternehmen. Ob durch den Aufbau neuer Kontakte, das Pflegen von nachbarschaftlichen Beziehungen oder das Nutzen digitaler Möglichkeiten – es gibt viele Wege, um Einsamkeit zu überwinden und das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung zu verringern.

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Alzheimer: Risikofaktor Einsamkeit – So kann man neue Kontakte knüpfen

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Pressemeldung:Einsamkeit als Risikofaktor für Alzheimer: Tipps für neue Kontakte

30 Antworten

    1. Das ist eine absolut grausame und empathielose Aussage. Alzheimer ist eine verheerende Krankheit, die das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen zerstört. Es ist unverantwortlich, solche ignoranten Ansichten zu verbreiten.

    1. Was für ein lächerlicher Kommentar! Alzheimer ist eine ernsthafte Erkrankung und hat nichts mit dem Streicheln von Hunden zu tun. Einsamkeit kann jedoch einen negativen Einfluss auf die geistige Gesundheit haben. Informier dich, bevor du solch sinnlose Behauptungen aufstellst!

  1. Na ja, Alzheimer ist sowieso nur eine Ausrede für vergessliche Menschen. Wer braucht schon neue Kontakte?

    1. Das ist ja wohl lächerlich! Einsamkeit kann sehr wohl zu einer Verschlechterung der geistigen Gesundheit führen. Es gibt zahlreiche Studien, die einen Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Krankheiten wie Alzheimer aufzeigen. Informiere dich, bevor du solche Behauptungen aufstellst!

  2. Also ich finde, dass Alzheimer doch nicht sooo schlimm ist. Man kann ja auch einfach vergessen, dass man einsam ist.

    1. Das ist eine absolut respektlose und ignorant Aussage. Alzheimer ist eine furchtbare Krankheit, die das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen zerstört. Es ist nicht einfach nur vergessen. Informieren Sie sich, bevor Sie solche Äußerungen tätigen.

  3. Ich denke, dass Einsamkeit nicht der einzige Risikofaktor für Alzheimer ist. Es gibt viele andere Faktoren zu berücksichtigen.

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