Ein Jahr ChatGPT: Gut ein Drittel nutzt die KI für Unterhaltung, Recherchen und mehr

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) breitet sich rasant aus, und immer mehr Menschen greifen auf Anwendungen wie ChatGPT zurück. Laut einer aktuellen Umfrage des TÜV-Verbands hat bereits jeder dritte deutsche Bürger ChatGPT genutzt, was einem Zuwachs von 14 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch Vorbehalte und Bedenken gegenüber dem Einsatz von KI sowie den Wunsch nach gesetzlicher Regulierung. In diesem Zusammenhang sind die Verhandlungen in Brüssel über den europäischen "AI Act" von entscheidender Bedeutung. Lesen Sie weiter, um mehr über die Auswirkungen von KI auf Privat- und Arbeitsleben zu erfahren und warum eine schnelle Verabschiedung des "AI Act" notwendig ist.
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Bremen (VBR). Mehrheit erwartet positive Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Privat- und Arbeitsleben

Berlin (ots) – Eine repräsentative Umfrage des TÜV-Verbands zeigt, dass gut jeder dritte Bundesbürger bereits Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) genutzt hat. Der beliebteste Chatbot ist dabei „ChatGPT“. Laut der Umfrage haben 85 Prozent der Befragten bereits von ChatGPT gehört oder darüber gelesen. ChatGPT und andere KI-Anwendungen haben sich zu wichtigen Werkzeugen für das private und berufliche Leben der Nutzer entwickelt.

Die Umfrage zeigt, dass 37 Prozent der Bundesbürger bereits ChatGPT genutzt haben. Im Vergleich zu April dieses Jahres ist dies ein Anstieg von 14 Prozentpunkten. Die wichtigsten Anwendungen der KI sind Unterhaltungszwecke (52 Prozent), Recherchen (44 Prozent), Texterstellung (40 Prozent) sowie die Bearbeitung von Fotos und Videos (26 Prozent). Aber auch für die Lösung verschiedenster Probleme (23 Prozent) und das Programmieren (12 Prozent) wird ChatGPT verwendet.

Trotz der steigenden Akzeptanz und Nutzung von KI gibt es jedoch auch Vorbehalte und Bedenken. Mehr als die Hälfte der Befragten hat kein Vertrauen in die Ergebnisse von generativen KI-Anwendungen. Des Weiteren sind 83 Prozent der Meinung, dass gesetzliche Vorgaben für den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz erforderlich sind.

Die Umfrage zeigt auch, dass eine breite Mehrheit positive Auswirkungen der Technologie auf ihr Leben erwartet. 55 Prozent halten KI für unterstützend im privaten Leben und 58 Prozent erwarten positive Auswirkungen auf ihren Beruf. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen geht davon aus, dass KI in den nächsten fünf Jahren eine große Rolle in ihrer beruflichen Tätigkeit spielen wird.

Allerdings befürchtet auch fast jeder dritte Erwerbstätige, beruflich abgehängt zu werden, wenn er die Technologie nicht beherrscht. Deshalb halten 63 Prozent eine Weiterbildung in Künstlicher Intelligenz für sinnvoll. Es besteht jedoch noch Unsicherheit darüber, wie KI-Systeme den eigenen Arbeitsplatz beeinflussen werden. Gut die Hälfte der Erwerbstätigen glaubt, dass KI-Systeme Routineaufgaben übernehmen werden, und fast ein Drittel ist der Meinung, dass KI ihre berufliche Tätigkeit ganz oder teilweise ersetzen könnte.

Obwohl die Befragten größtenteils positiv gegenüber Künstlicher Intelligenz eingestellt sind, sehen sie auch erhebliche Risiken. 78 Prozent stimmen der Aussage zu, dass beim Einsatz von KI-Technologie derzeit nicht abschätzbare Risiken bestehen. Besonders kritisch sehen die Bundesbürger die Auswirkungen von KI auf das Mediensystem und die Demokratie. 92 Prozent glauben, dass es kaum noch erkennbar sein wird, ob Fotos oder Videos echt oder gefälscht sind, und 81 Prozent erwarten eine massive Beschleunigung der Verbreitung von „Fake News“ durch KI-Technologie.

Um diesen Risiken entgegenzuwirken, fordern 91 Prozent der Befragten eine Transparenz- und Kennzeichnungspflicht für Inhalte, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erzeugt werden. 86 Prozent halten außerdem eine verpflichtende Prüfung der Qualität und Sicherheit von KI-Systemen durch unabhängige Prüforganisationen wie den TÜV für notwendig.

Der TÜV-Verband fordert die schnelle Verabschiedung des europäischen „AI Act“, der die Nutzung von Künstlicher Intelligenz regeln soll. Der Act sieht vor, KI-Anwendungen in vier Risikoklassen einzuteilen und entsprechende Anforderungen an die Anbieter zu stellen. Der TÜV-Verband betont außerdem die Bedeutung von Normen, Standards und Qualitätskriterien und plädiert für eine Informationsoffensive zur Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung der Vorgaben.

Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Bundesbürger positive Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz erwartet, aber auch Risiken und Bedenken sieht. Es wird deutlich, dass gesetzliche Vorgaben und unabhängige Prüfungen eine wichtige Rolle spielen, um den sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von KI zu gewährleisten.

Weitere Informationen und die vollständige Studie sind unter dem Link abrufbar.

Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-320, maurice.shahd@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.twitter.com/tuevverband

Original-Content von: TÜV-Verband e. V., übermittelt durch news aktuell

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18 Kommentare

  1. Also ich finde KI total überbewertet, das kann doch niemals echte menschliche Kreativität ersetzen! #TeamMensch

  2. Also ich persönlich finde, dass KI viel zu viel Einfluss auf unseren Alltag hat. Manchmal brauchen wir einfach echte menschliche Interaktion.

    1. Da bin ich anderer Meinung. KI hat unsere Lebensqualität verbessert und bietet uns unzählige Möglichkeiten. Menschliche Interaktion ist wichtig, aber KI kann uns in vielen Bereichen unterstützen und effizientere Lösungen bieten. Es ist eine Frage des Gleichgewichts.

    1. Du hast offensichtlich keine Ahnung. ChatGPT ist revolutionär und bietet eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten. Es gibt einen Grund, warum es so hoch gelobt wird. Mach dich schlau, bevor du solche ignoranten Kommentare abgibst.

  3. Ich finde es irgendwie gruselig, dass so viele Leute KI für Unterhaltung nutzen. Was ist mit echten Menschen?

    1. Ja, ich verstehe deine Bedenken. Aber KI kann auch echte Menschen erreichen und ihre Erfahrungen bereichern. Es geht nicht darum, Menschen zu ersetzen, sondern neue Möglichkeiten zu schaffen. Vielleicht ist es an der Zeit, unsere Definition von echt zu überdenken.

  4. Ich denke, ChatGPT ist der erste Schritt zur totalen KI-Herrschaft. Schon bald übernehmen die Roboter die Weltherrschaft!

  5. Naja, jeder hat seine eigene Meinung. Aber ChatGPT ist meiner Meinung nach eine der besten KI-Optionen da draußen. Es gibt sicherlich andere Optionen, aber keine ist so beeindruckend und vielseitig wie ChatGPT.

    1. Sorry, aber ich muss widersprechen. KI-Chatbots sind zwar nicht perfekt, aber sie können bestimmte Aufgaben viel effizienter erledigen. Außerdem bieten sie eine rund um die Uhr verfügbare Unterstützung. Echte Menschen sind toll, aber manchmal ist Technologie einfach praktischer.

    1. Geschmäcker sind verschieden. Wenn Leute KI zur Unterhaltung nutzen möchten, ist das ihre Entscheidung. Solange es keinen Schaden anrichtet, gibt es keinen Grund, die Ressourcenverschwendung zu betonen. Jeder sollte das tun, was ihm Freude bereitet.

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