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Solarpaket I: Wie neue Regeln für Mieterstrom und erneuerbare Energien Verbraucher und Umwelt beeinflussen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt im Solarpaket I vor allem die erleichterte Förderung von Mieterstrom, Balkonkraftwerken und einen Biodiversitätsstandard für Freiflächenanlagen, kritisiert aber das Fehlen eines verbindlichen Solarstandards für Gebäudedächer und eine Regelung zum Energy Sharing. Außerdem warnt sie, dass der radikale Abbau von Umweltprüfungen in den geplanten Offshore-“Beschleunigungsgebieten” langfristig negative Folgen haben kann. Die DUH fordert daher eine Nachbesserung des Gesetzentwurfs, um den dezentralen Ausbau erneuerbarer Energien naturverträglich zu gestalten und die Klimaziele zu sichern.

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– Abstimmung im Bundestag gegen Ende der Woche: Solarpaket I fördert Photovoltaik, Mieterstrom, Balkonkraftwerke, Biodiversität
– DUH lobt wirtschaftliche Vorteile gemeinschaftlicher Solarenergieprojekte, Balkonkraftwerke und Biodiversitätsstandard, stärkt dezentralen Ausbau erneuerbarer Energien
– DUH kritisiert fehlenden Dach-Solarstandard, fehlende Energy-Sharing-Regelungen, umweltschädliche Wind-„Beschleunigungsgebiete“ und fordert Solarpaket-Revision

Perspektiven und Kritik zum Solarpaket I der Deutschen Umwelthilfe

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in einer aktuellen Pressemitteilung ihre Bewertung des geplanten Solarpakets I vorgelegt, das noch diese Woche im Bundestag zur Abstimmung steht. Das Paket sieht zahlreiche Neuerungen im Bereich der Photovoltaik vor, die insbesondere den Ausbau von Mieterstromprojekten, Balkonkraftwerken sowie den Schutz der Biodiversität bei Freiflächenanlagen fördern sollen. Die DUH begrüßt diese Fortschritte und hebt vor allem die wirtschaftlichen Vorteile gemeinschaftlicher Solarenergieprojekte in Mehrfamilienhäusern hervor. Außerdem werden die Vereinfachungen bei der Installation von Balkonkraftwerken und die Einführung eines Biodiversitätsstandards als wichtige Schritte für den dezentralen Ausbau erneuerbarer Energien gewertet.

Gleichzeitig übt die Organisation Kritik am Gesetzesentwurf. Besonders das Fehlen eines umfassenden Solarstandards für Gebäudedächer und die fehlende Regelung zum Energy Sharing werden bemängelt. „Dieser Gesetzesentwurf ist nicht der dringend benötigte große Wurf“, erklärt Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH. „Der fehlende Solarstandard für Gebäudedächer und die ausgeklammerte Regelung zum Energy Sharing sind zwingend notwendig, um den Solar-Turbo am Gebäude zu zünden.“

Darüber hinaus warnt die DUH vor den geplanten Beschleunigungsgebieten beim Ausbau der Windenergie auf See, in denen Umweltprüfungen nahezu entfallen sollen. Diese radikale Verkürzung der Umweltstandards könne langfristig negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Für eine naturverträgliche Energiewende fordert die DUH daher eine Revision des Solarpakets. Dabei soll ein verantwortungsvoller Ausbau erneuerbarer Energien möglich sein, ohne dass wesentliche Umweltschutzmaßnahmen aufgeweicht werden. Das Solarpaket I ist zwar ein bedeutsamer Schritt hin zu mehr erneuerbarer Energie in Deutschland, doch zeigt sich daraus gleichzeitig, dass weitere gesetzgeberische Anstrengungen notwendig sind – um die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen und eine Energiepolitik zu gestalten, die sowohl den Planeten schützt als auch künftige Generationen mit sauberer Energie versorgt.

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutsche Umwelthilfe zum Solarpaket I: Überfällige Verbesserungen, gravierende …

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