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DPtV kritisiert Qualitätssicherung ohne wissenschaftliche Basis

Psychotherapeuten in Deutschland sind empört über eine neue Qualitätssicherungs-Richtlinie, die ihrer Meinung nach viel zu bürokratisch und zeitintensiv ist. Laut Gebhard Hentschel, dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV), bringt die Richtlinie wenig Nutzen für die Patienten und ist wissenschaftlich mangelhaft. Insbesondere ein 14-seitiger Fragebogen für die Patienten stößt auf Kritik. Die Psychotherapeuten müssen zudem pro Therapie einen Fragenkatalog mit über 100 Datenfeldern ausfüllen. Zusätzlich zu dem bürokratischen Mehraufwand müssen die Praxen teure Software anschaffen. Die DPtV fordert daher eine Erstattung der Kosten und des Zeitaufwands. Diese neue Qualitätssicherungs-Richtlinie bringt somit zusätzliche Belastungen für die Psychotherapeuten und die Patienten. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Psychotherapeutenverband kritisiert Bürokratie und Zeitaufwand neuer Qualitätssicherungs-Richtlinie

Berlin, 18. Januar 2024 – Die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) hat die Einführung einer Qualitätssicherungs-Richtlinie für die ambulante Psychotherapie scharf kritisiert. Laut DPtV-Bundesvorsitzendem Gebhard Hentschel handelt es sich um ein zu aufwendiges Verfahren, das vor allem negative Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten habe. Die Richtlinie sei wenig sinnvoll, wissenschaftlich schlecht gemacht und die Folgen noch unklar. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) habe heute beschlossen, das Verfahren zunächst in einem Modellversuch in Nordrhein-Westfalen zu erproben. Hentschel betonte, dass Psychotherapeuten bereits jetzt Qualitätssicherung und regelmäßige Fortbildungen praktizierten und plädierte dafür, das neue Verfahren auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen.

Ein zentraler Kritikpunkt der DPtV ist der immense bürokratische Aufwand. Die neue Qualitätssicherung sieht vor, dass jede Therapie durch einen 14-seitigen Fragebogen begleitet werden soll, den die Patientinnen und Patienten ausfüllen sollen. Hentschel bemängelte, dass der vorliegende Fragebogen nicht einmal grundlegende wissenschaftliche Anforderungen erfülle. Eine unausgereifte Qualitätssicherung könne zu Nachteilen für Patientinnen und Patienten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten führen und langfristig zu einer Art Selektion von Patienten führen.

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Auch für die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bedeute die Richtlinie einen erheblichen Mehraufwand. Für jede Therapie müssten sie einen Fragebogen mit über 100 Datenfeldern ausfüllen. Zudem seien sie verpflichtet, eine eigene Software anzuschaffen, um den Fragebogen zu übermitteln. Hentschel forderte daher eine Erstattung der Software-Kosten und des Zeitaufwands. Er betonte, dass die Qualitätssicherung zusätzliche Arbeit bedeute und die eh knappe Zeit für die Behandlung weiter einschränke.

Die DPtV ist mit 25.000 Mitgliedern der größte Berufsverband für Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie Psychotherapeuten in Aus- und Weiterbildung und Studierende in Deutschland. Der Verband setzt sich für die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Institutionen, Behörden und Krankenkassen ein.

Pressekontakt/Interview-Anfragen:
Hans Strömsdörfer
Presse­sprecher/Leiter Kommunikation
DPtV Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung
Am Karlsbad 15
10785 Berlin
Tel. 030 235 009-27
Fax 030 235009-44
Mobil 0157 73744828
presse@dptv.de
www.dptv.de


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Qualitätssicherung ohne wissenschaftliche Basis | Presseportal

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Pressemeldung:DPtV kritisiert Qualitätssicherung ohne wissenschaftliche Basis

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Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

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Weltraumforschungstag: Deutschland stärkt New Space am 20. Juli

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Inmitten der tiefen humanitären Krise Syriens – dreizehn Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges – ist der Bedarf an Hilfe dringender denn je. Fast 17 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, während die Wirtschaft vor dem Kollaps steht und 90 Prozent der Bevölkerung in Armut leben. Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung warnt Oliver Müller, Leiter von Caritas international, vor katastrophalen Folgen durch Kürzungen im Bundeshaushalt 2025, welche die humanitäre Hilfe erheblich reduzieren könnten. "Vergesst uns nicht", appellieren die Helfer vor Ort eindringlich.

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Bildungssteuer: Gefahr für Osteopathie-Qualität

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GKV: Verbände warnen vor drastischem Zusatzbeitrag-Anstieg

München (ots) – Angesichts eines drohenden massiven Anstiegs des Zusatzbeitrags der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2025 warnen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der BKK Landesverband Bayern vor den wirtschaftlichen Konsequenzen für Beitragszahler und Unternehmen. Laut Prognosen der Betriebskrankenkassen könnte der GKV-Zusatzbeitrag auf bis zu 2,4 Prozentpunkte steigen, ohne die bereits geplanten Mehrausgaben durch Gesetzgebungsreformen einzukalkulieren. Vertreter beider Organisationen fordern ein sofortiges Ende der anhaltenden Beitragssatzdynamik und einen verstärkten Fokus auf Effizienz und Kostenreduktion im Gesundheitssystem.

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Direktvertrieb: Frauen dominieren Führungspositionen

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