Deutlich bessere Überlebensraten für Lungenkrebs-Erkrankte im nationalen Netzwerk Genomische Medizin (nNGM)

Neue Studie enthüllt: Vernetzte Versorgung von Lungenkrebspatienten rettet Leben! Das nationale Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) hat die Überlebensrate von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs signifikant verbessert. Eine bahnbrechende Evaluationsstudie zeigt, dass die Behandlung im nNGM zu einem durchschnittlichen Überleben von 10,5 Monaten führt, im Vergleich zu nur 8,7 Monaten in der herkömmlichen Versorgung. Erfahren Sie, wie personalisierte Medizin und hochmoderne Diagnostik das Leben von Krebspatienten verändern können.
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Bremen (VBR). Durch vernetzte personalisierte Versorgung im Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) konnte die Überlebensrate von Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs verbessert werden. Eine Evaluationsstudie der Universitätsmedizin Greifswald und der Universitätsklinik Köln, die vom AOK-Bundesverband gefördert wurde, zeigt, dass die Behandlung im nNGM im Vergleich zur Regelversorgung signifikant bessere Ergebnisse erzielt. Die Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „The Lancet Regional Health – Europe“ veröffentlicht.

Im nNGM arbeiten spezialisierte Zentren in ganz Deutschland zusammen, um die vernetzte personalisierte Versorgung von Lungenkrebspatienten zu gewährleisten. Dabei werden die Tumorproben der Patienten mittels hochmoderner molekularer Diagnostik untersucht. In einer einzigen Untersuchung können alle relevanten Mutationen erfasst werden, was den Patienten weitere Probenentnahmen erspart. Anschließend beraten erfahrene Experten die behandelnden Ärzte bei der Wahl der besten Therapie für den einzelnen Patienten.

Die Evaluationsstudie zeigt, dass vor allem Patienten, die für eine zielgerichtete Behandlung infrage kamen, von der vernetzten Versorgung im nNGM profitierten. Nach einem Jahr lebten von ihnen noch 79 Prozent, im Vergleich zu 66 Prozent in der Kontrollgruppe. Im nNGM wurden zudem deutlich mehr Patienten mit zielgerichteten Medikamenten behandelt als in der Regelversorgung.

Das nationale Netzwerk Genomische Medizin wurde 2013 von der Universitätsklinik Köln initiiert und 2018 bundesweit ausgerollt. Es wird von allen AOKs und den meisten anderen gesetzlichen Krankenkassen unterstützt. Etwa 80 Prozent der gesetzlich Versicherten haben Zugang zur Versorgung im nNGM.

Die von der AOK finanzierte Evaluationsstudie liefert wichtige Erkenntnisse über die Behandlung von fortgeschrittenen Lungenkrebspatienten in Deutschland. Sie unterstreicht die Bedeutung der Vernetzung spezialisierter Zentren mit der breiten Versorgung für den Wissenstransfer in die wohnortnahe Praxis oder das wohnortnahe Krankenhaus.

Die Ergebnisse der Studie belegen den Nutzen der vernetzten personalisierten Versorgung im nNGM und ermutigen Patienten, Ärzte und Wissenschaftler des Netzwerks. Es wird erwartet, dass der Anteil der im nNGM behandelten Patienten nun weiter steigt.

Zur weiteren Information über das nationale Netzwerk Genomische Medizin können Interessierte die Webseite www.nngm.de besuchen.

Quelle: Pressemitteilung des nationalen Netzwerks Genomische Medizin Lungenkrebs, der Universitätsmedizin Greifswald, der AOK Rheinland/Hamburg und des AOK-Bundesverbandes.

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20 Kommentare

    1. Genomische Medizin ist definitiv vielversprechend im Kampf gegen Lungenkrebs. Ihre Zweifel könnten auf Unwissenheit beruhen. Informieren Sie sich, bevor Sie urteilen.

  1. Ich glaube nicht, dass Genomische Medizin wirklich einen Unterschied macht. Das ist nur Geldverschwendung!

    1. Genomische Medizin ist der Schlüssel zur Zukunft der Medizin! Es ist absolut notwendig, dass wir in diesem Bereich vorangehen und das nationale Netzwerk unterstützen. Die Aufmerksamkeit ist völlig gerechtfertigt und sollte nicht in Frage gestellt werden.

  2. Ich glaube nicht, dass Genomische Medizin die einzige Lösung für Lungenkrebs ist. Was ist mit alternativen Behandlungsmethoden?

    1. Das nationale Netzwerk Genomische Medizin ist entscheidend für den medizinischen Fortschritt und die personalisierte Behandlung. Es ist bedauerlich, dass du es so abwertest. Informiere dich besser, bevor du solche Aussagen machst.

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