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Bundestag beschließt Erleichterungen für Solarspeicher – BSW-Solar fordert vollständige Entfristung und Abbau von Marktbarrieren

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Der Deutsche Bundestag hat eine Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verabschiedet, die Erleichterungen für den Betrieb von Solarstromspeichern vorsieht. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) begrüßt die Entscheidung, drängt jedoch auf weitere Maßnahmen zur Förderung des Speicherausbaus.

Konkret sieht die Novelle vor, dass die Frist zur Befreiung von Solarstromspeichern von doppelten Netzentgelten um bis zu drei Jahre verlängert wird. Bisher waren nur Speicher, die bis zum 4. August 2026 in Betrieb genommen wurden, für 20 Betriebsjahre von den Netzentgelten befreit. Durch die Neuregelung wird vermieden, dass Speicher beim Einspeichern und Ausspeichern ins Netz doppelt mit Netzentgelten belastet werden.

Der BSW Solar hat sich lange für eine Abschaffung dieser Doppelbelastung eingesetzt und sieht in den aktuellen Erleichterungen eine Lösung für Blockaden beim Ausbau der Speicher-Geschäftsmodelle. Allerdings bedauert der Verband, dass sich der Bundestag nicht zu einer dauerhaften Entfristung durchringen konnte. Stattdessen wird die Bundesnetzagentur (BNetzA) in Zukunft über die genaue Regelung entscheiden. Damit erhält die BNetzA eine weitreichende Verantwortung bei der Ausgestaltung der Netzentgelte aufgrund eines EuGH-Urteils.

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Um das volle Potenzial der Speicher zur Stabilisierung des Stromnetzes und der Systemsicherheit nutzen zu können, setzt sich der Verband weiterhin für den Abbau von Marktbarrieren ein. Insbesondere die Umsetzung der neuen Speicherdefinition im EnWG, die Speicher als neue Säule im Stromsystem betrachtet, fehlt noch in der Energierechtspraxis.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW Solar) engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung der Solarenergie in Deutschland. Als Interessenvertretung der deutschen Solarwirtschaft setzt der Verband sich für die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen und die Förderung des Solarausbaus ein. Der BSW Solar vertritt über 500 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Solarbranche.

Die Entscheidung des Deutschen Bundestags zur Verlängerung der Befreiungsfrist für Solarstromspeicher von doppelten Netzentgelten ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der erneuerbaren Energien. Sie ermöglicht es Betreibern von Speichern, ihre Systeme wirtschaftlicher zu betreiben und leistet damit einen Beitrag zur Energiewende. Zugleich signalisiert die Novelle des EnWG, dass die Politik die Bedeutung von Stromspeichern für die zukünftige Energieversorgung erkannt hat.

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Die bisherige Regelung, die eine Befreiung der Speicher nur bis 2026 vorsah, hätte zu einem Investitionsstopp führen können. Mit der Verlängerung der Frist schafft der Gesetzgeber nun Planungssicherheit und ermöglicht es Unternehmen, in den Ausbau von Speichertechnologien zu investieren. Dies ist erforderlich, um die Herausforderungen einer zunehmend dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung zu bewältigen und die Integration von erneuerbaren Energien ins Stromnetz zu erleichtern.

Die Entscheidung des Bundestags ist jedoch nur ein erster Schritt. Um das volle Potential der Stromspeicher auszuschöpfen und den Ausbau weiter voranzutreiben, sind weitere Maßnahmen erforderlich. Dazu zählt insbesondere der Abbau weiterer Marktbarrieren. Zusätzlich zur Befreiung von doppelten Netzentgelten sollten auch andere Hindernisse, wie zum Beispiel hohe Netzanschlusskosten oder fehlende regulatorische Anreize, beseitigt werden.

Das Thema Energiewende und der Ausbau erneuerbarer Energien bleiben daher weiterhin zentrale Herausforderungen für Politik und Wirtschaft. Der Bundesverband Solarwirtschaft wird sich auch in Zukunft für eine Stärkung der Solarenergie und den Ausbau von Speichertechnologien einsetzen. Nur durch eine konsequente Förderung und den Abbau von Marktbarrieren können die Ziele der Energiewende erreicht und der Klimawandel bekämpft werden.

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PM BSW-Solar: Bundestag beschließt Erleichterungen für Solarspeicher

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24 Antworten

  1. Klar, warum nicht? Dann können wir auch gleich unsere Handys gegen Rauchzeichen austauschen und uns auf Pferden fortbewegen. Die Welt entwickelt sich weiter, und erneuerbare Energien sind ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Aber jeder hat seine Meinung.

    1. BSW-Solar hat vollkommen recht, eine Entfristung zu fordern. Der Klimawandel erfordert dringende Maßnahmen, und erneuerbare Energien sind ein wichtiger Teil davon. Wer das nicht versteht, hat wohl den Ernst der Lage nicht begriffen.

  2. Was für ein Unsinn! Warum sollten wir Solarspeicher vollständig entfristen und Marktbarrieren abbauen? Das ist pure Geldverschwendung!

  3. Ich verstehe nicht, warum so viel Aufhebens um Solarspeicher gemacht wird. Was ist mit anderen erneuerbaren Energien?

    1. Da muss ich dir widersprechen. Solarspeicher sind eine großartige Möglichkeit, überschüssige Energie zu speichern und sie dann zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Sie tragen zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen bei und sind eine nachhaltige Lösung für die Energiewende.

    1. Schon mal was von Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit gehört? Solarspeicher ermöglichen es uns, saubere Energie zu speichern und selbst zu nutzen. Das ist keine Geldverschwendung, sondern eine Investition in eine bessere Zukunft. Aber wer will schon das verstehen, wenn man lieber in alten Denkmustern verharrt?

  4. Ich verstehe nicht, warum wir Solarspeicher subventionieren sollten. Lass die Leute selbst dafür bezahlen!

  5. Also ich finde die Forderung von BSW-Solar nach vollständiger Entfristung und Abbau von Marktbarrieren total übertrieben.

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