BIM-Revolution im Fernstraßenbau: Neuer Leistungskatalog verabschiedet

In einem zukunftsweisenden Schritt, der die Digitalisierung der deutschen Bauindustrie maßgeblich vorantreiben wird, haben führende Organisationen und Verbände der Branche die Einführung eines neuen BIM-Leistungskatalogs beschlossen. Dieser innovative Katalog soll Ausschreibung und Abrechnung von Building Information Modeling (BIM)-Leistungen im Bereich des Fernstraßenbaus vereinfachen und somit zu einer effizienteren, kostensparenden und fehlerminimierten Bauausführung beitragen. Die Bedeutung dieses Durchbruchs für die Planung, den Bau und letztlich auch den Betrieb von Fernstraßen kann kaum überschätzt werden: Mit dem BIM-Modell wird ein neues Zeitalter der digitalen, kollaborativen Arbeitsweise im Bauwesen eingeläutet.

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Bremen (VBR). Im digitalen Zeitalter erfährt die Art und Weise, wie Bauvorhaben von der Planung bis zur Umsetzung angegangen werden, eine revolutionäre Veränderung. Ein bedeutender Fortschritt in diesem Bereich ist die Einführung des Building Information Modeling (BIM), einer Methode, die nicht nur die Zusammenarbeit erleichtert, sondern auch Effizienz und Kostentransparenz in den Bauprozess bringt. In einem aktuellen und bahnbrechenden Schritt haben führende Verbände und Organisationen der deutschen Bauindustrie gemeinsame Sache gemacht, um die Anwendung von BIM im Fernstraßenbau zu vereinfachen und zu standardisieren.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB), die Autobahn GmbH des Bundes und die DEGES GmbH haben in einer beispiellosen Zusammenarbeit einen neuen BIM-Leistungskatalog entwickelt und eingeführt. Dieser Leistungskatalog ist eine umfassende Neuerung für den Sektor, da er Unsicherheiten bei Ausschreibung und Abrechnung von BIM-basierten Projekten beseitigt und einen verlässlichen Rahmen für alle beteiligten Partner bietet.

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Die Einführung des BIM-Leistungskatalogs ist ein klares Bekenntnis zur digitalen Transformation im Bauwesen, die von führenden Vertretern der Branche unterstützt wird. „BIM hat sich als unverzichtbare Technologie in der modernen Baubranche etabliert“, so Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes. Bernd Rothe, technischer Geschäftsführer der DEGES GmbH, hebt hervor: „Mit dem BIM-Leistungskatalog leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung der gesamten Branche.“

Auch sehen die Hauptakteure in dieser Entwicklung einen Meilenstein für die mittelständische Bauwirtschaft. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, betont: „Dieser partnerschaftlich erarbeitete Leistungskatalog ist ein wesentlicher Baustein, um die Vorteile der digitalen Transformation für alle Beteiligten im Fernstraßenbau zugänglich zu machen.“ Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer des BVMB, und Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB, heben beide die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengung und die Etablierung einheitlicher Standards hervor, die es ermöglichen, auf dem Weg in eine digitalisierte Bauwirtschaft alle Beteiligten mitzunehmen.

Die instituionenübergreifende Zusammenarbeit und die Veröffentlichung des BIM-Leistungskatalogs demonstrieren die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Bauindustrie. Durch die Schaffung klarer Richtlinien und Standards für den Umgang mit BIM verspricht diese Initiative eine Umgestaltung der Bauprozesse, die letztlich zu einer effizienteren Projektumsetzung, Kostenreduktion und Fehlerminimierung führen wird.

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In der modernen Bauwelt markiert die Einführung des BIM-Leistungskatalogs damit einen signifikanten Schritt nach vorn. Es ist ein Beispiel für erfolgreiche Kooperation und Fortschritt in einer Zeit, in der Digitalisierung und technologische Innovationen immer mehr zum Standard werden. Für die Bauindustrie bedeutet dies nicht nur einen Wandel in der Projektarbeit, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Attraktivität des Sektors für zukünftige Fachkräfte, die in einer zunehmend digitalisierten Welt arbeiten wollen.


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Einigung von Bauverbänden und großer Auftraggeber im Fernstraßenbau

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Im Angesicht des demografischen Wandels und einer zunehmend alternden Bevölkerung in Deutschland, stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen in der Pflege und Gesundheitsversorgung. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) nimmt sich dieser Problematik am 25. April im Auditorium Friedrichstraße in Berlin an. Unter dem provokanten Motto „Pflege am Abgrund?“ versammelt der ZIA Experten aus Politik und Gesundheitswirtschaft, um Lösungswege für die drängendsten Fragen rund um altersgerechten Wohnraum, die Bewältigung des Fachkräftemangels und die Sicherstellung einer würdevollen Versorgung zu diskutieren. Ist die Immobilienwirtschaft der Schlüssel zur Bewältigung dieser Krise? Der „Tag der Gesundheitsimmobilie“ verspricht aufschlussreiche Einblicke und wegweisende Diskussionen in einem Sektor, der wie kein anderer unsere Zukunft und das Wohl älterer Generationen prägen wird.

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