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Beratungen rechnen mit bis zu 10 Prozent Wachstum in 2024

Beratungsunternehmen in Deutschland verzeichnen eine positive Entwicklung ihrer Geschäftsaussichten, wie der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) mitteilt. Laut einer aktuellen Umfrage bewerten 87 Prozent der befragten Unternehmen ihre gegenwärtige Geschäftslage als über Budget oder im Plan. Besonders Sanierungsberatungen zeigen sich optimistisch, sowohl was die aktuelle Lage als auch die zukünftigen Aussichten betrifft. Der Geschäftsklimaindex verzeichnet eine leichte Steigerung von 96,0 auf 96,3 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Zudem planen rund die Hälfte der Unternehmen, vor allem kleinere und mittlere, in diesem Jahr mehr Nachwuchskräfte einzustellen. Ein genauer Blick auf die Herausforderungen der Branche bei der Gewinnung qualifizierten Personals offenbart jedoch Probleme wie den Mangel an qualifizierten Bewerbern und die Überhöhung der Gehaltsforderungen. Insgesamt zeigt die Beratungsbranche einen positiven Jahresverlauf.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Geschäftsaussichten für Beratungsunternehmen in Deutschland sind positiv, wie der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) berichtet. Laut einer aktuellen Umfrage bewerten die Mitglieder des Verbands ihre Geschäftsaussichten besser als noch im dritten Quartal 2023. Eine große Mehrheit der befragten Beratungsunternehmen gibt an, dass ihre aktuelle Geschäftslage entweder über dem Budget oder im Plan liegt.

Besonders erfreulich ist die Einschätzung der Sanierungsberatungen, die sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten als sehr positiv beurteilen. Insgesamt zeigt der Geschäftsklimaindex des BDU eine Seitwärtsbewegung von 96,0 auf 96,3 Punkte im Vergleich zum Vorquartal.

BDU-Präsident Ralf Strehlau kommentiert die positive Entwicklung der Branche: “Die Beratungsbranche verzeichnet einen positiven Jahresverlauf mit einem Gesamtwachstum von vier bis sieben Prozent im Jahr 2023.” Für das Jahr 2024 planen rund die Hälfte der befragten Consulting-Unternehmen, vor allem kleinere und mittlere, die Einstellung von weiteren Nachwuchskräften.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Geschäftslage vor allem bei mittelgroßen Beratungsgesellschaften gut ist. 87 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als über Budget bzw. im Plan, im Vergleich zu 84 Prozent im Vorquartal. Besonders Sanierungsberatungen sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden, gefolgt von Organisations- und Prozessberatungen, IT-Beratungen und Strategieberatungen.

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Die Geschäftsaussichten für die Branche werden ebenfalls positiv eingeschätzt. Insgesamt beurteilen 81 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftsaussichten entweder als über Budget oder gleichbleibend. Mittelgroße Beratungen sind besonders optimistisch, gefolgt von großen und kleineren Beratungen. Sanierungsberatungen sehen ihre Geschäftsaussichten am positivsten.

Trotz der positiven Entwicklungen gibt es jedoch auch Herausforderungen bei der Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs. Rund die Hälfte der Consulting-Unternehmen plant zwar in 2024 die Einstellung von mehr Nachwuchskräften, aber der Suchprozess im Markt dauert häufig länger. Eine überhöhte Erwartungshaltung der Bewerber, stärkere Konkurrenz durch Wettbewerber und andere Branchen sowie die nachlassende Attraktivität der Branche sind die Hauptgründe dafür.

Der BDU ist ein Verband, der rund 550 Unternehmen aus der Management-, Personal- und IT-Beratungsbranche vertritt. Insgesamt sind etwa 18.000 Beraterinnen und Berater in Deutschland über den Verband organisiert. Der BDU ist einer der führenden Wirtschafts- und Berufsverbände der Consultingwirtschaft weltweit.

Der BDU-Geschäftsklimaindex, der quartalsweise erscheint, basiert auf der Systematik des ifo-Instituts und spiegelt die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie die Erwartungen der Branche an die geschäftliche Entwicklung wider. Die Beratungsunternehmen werden dabei in drei Größenklassen eingeteilt: Große Beratungen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro, mittelgroße Beratungen mit einem Jahresumsatz von 1 bis 50 Millionen Euro und kleinere Beratungen mit einem Jahresumsatz von unter 1 Million Euro. Die wichtigsten Beratungsfelder sind Sanierungsberatung, IT-Beratung, Strategieberatung, Organisations- und Prozessberatung sowie HR-Beratung.

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Die Gewinnung qualifizierten Nachwuchses stellt sich als Herausforderung für die Beratungsbranche dar. Es mangelt an qualifizierten Bewerbern, und die Unternehmen klagen über eine überhöhte Erwartungshaltung der Bewerber. Zudem sehen sie sich verstärkter Konkurrenz durch Wettbewerber und andere Branchen ausgesetzt. Insbesondere große Beratungsunternehmen kämpfen gegen Konkurrenten, während mittelgroße Beratungen in erster Linie mit anderen Branchen konkurrieren. Bei kleineren Beratungen wird vor allem die überhöhte Erwartungshaltung der Bewerber als Problem genannt.

Insgesamt spiegeln die Ergebnisse der Umfrage den positiven Trend in der Beratungsbranche wider. Die meisten Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden und blicken optimistisch in die Zukunft. Die geplante Einstellung von mehr Nachwuchskräften zeigt, dass die Branche weiterhin wächst und sich positiv entwickelt. Jedoch gibt es auch Herausforderungen bei der Gewinnung von qualifiziertem Personal, die es zu bewältigen gilt.


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