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BDP fordert effektive Maßnahmen zur Suizidprävention und -assistenz

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Berlin, 06.07.2023 – Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) setzt sich für eine verbesserte Suizidprävention sowie eine angemessene Regelung der assistierten Suizidbeihilfe ein. Angesichts der Tatsache, dass jährlich über 10.000 Menschen in Deutschland Selbstmord begehen, sind Maßnahmen und Interventionen zur Prävention von großer Bedeutung. Der BDP hat kürzlich gemeinsam mit anderen Verbänden in einem Eckpunktepapier entsprechende Forderungen an die Bundestagsabgeordneten gerichtet.

Widersprüchliche Aufgaben: Suizidprävention und assistierter Suizid

Die Förderung der Suizidprävention und die rechtliche Regelung des assistierten Suizids sind zwei Aufgaben mit hoher Komplexität und einem widersprüchlichen Verhältnis zueinander. In Anbetracht dessen betont Thordis Betlehem, Präsidentin des BDP, die Notwendigkeit eines respektvollen Miteinanders: “Umso wichtiger ist es, dass im Anschluss an die Gesetzgebung Aktivitäten in beide Richtungen erfolgen und die Aktivisten der jeweiligen Aufgabenstellungen versuchen, ein respektvolles Neben- bzw. Miteinander zu erzielen. Wesentlich ist es, die Programme Suizidassistenz und Suizidprävention jeweils sorgfältig zu gestalten, mit ausreichenden Ressourcen zu versehen, zu evaluieren und auch kontinuierlich weiterzuentwickeln.”

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Verfehlte Diskussionen und Empathie im Fokus

Der BDP begrüßt die zweigleisige Vorgehensweise der Bundesregierung, weist aber auf die Wichtigkeit eines sachlichen und zielführenden Diskurses hin. Gerade im sensiblen Themenbereich Tod und Sterben sei Gelassenheit notwendig. Es ist von höchster Bedeutung, dass die Mitarbeitenden von Beratungsstellen und anderen Organisationen, die in beiden Bereichen tätig sind, angemessen unterstützt und geschätzt werden. Eine neue Gesetzgebung sollte ihren Arbeitsbereich klar regeln, doch noch wichtiger als eine schnelle Entscheidungsfindung ist ein empathisches, reflektiertes und umsichtiges Vorgehen.

Über den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

Der BDP ist der Berufs- und Fachverband der Psychologinnen und Psychologen in Deutschland und vertritt die Interessen der niedergelassenen, selbständigen und angestellten/beamten Psychologinnen und Psychologen aus allen Tätigkeitsbereichen. Mit über 75 Jahren Erfahrung und rund 11.000 Mitgliedern ist der BDP ein anerkannter Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit.

Für weitere Informationen:

Ansprechpartnerin:
Bettina Genée
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon: +49176 58868222
Mail: presse@bdp-verband.de

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Pressemeldung herunterladen:
Ein Dokument (BDP PM Suizidassiste~uizidprävention.pdf) steht unter folgendem Link zur Verfügung: [Link zur Pressemitteilung]

Die Suizidprävention und die Regelung des assistierten Suizids sind dringende Themen, die eine umfangreiche und differenzierte Diskussion erfordern. Der BDP setzt sich dafür ein, dass ein respektvolles Miteinander zwischen beiden Aufgabenbereichen ermöglicht und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angemessen unterstützt werden, um die bestmögliche Hilfe für Betroffene zu gewährleisten.

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Pressemitteilung: Suizidprävention und Suizidassistenz – BDP sieht Handlungsbedarf …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

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23 Responses

  1. Also ich find ja, dass der Staat nicht für Suizidprävention zuständig sein sollte. Jeder ist selbst verantwortlich.

  2. Ich finde, dass Suizidprävention und -assistenz die persönliche Freiheit einschränken. Jeder sollte selbst entscheiden können.

  3. Also ich finde, dass Suizidprävention totaler Quatsch ist. Jeder sollte selbst entscheiden können, ob er leben will oder nicht.

    1. Sorry, aber das ist eine gefährliche Meinung. Suizidprävention ist wichtig, um Menschen zu unterstützen, die in dunklen Momenten stecken. Jeder verdient Hilfe und Unterstützung. Es geht um Empathie und das Leben schätzen.

  4. Also ich finde ja, dass man Suizidassistenz nicht einfach so verbieten sollte. Jeder hat das Recht auf Selbstbestimmung.

    1. Ich respektiere Ihre Meinung, aber ich sehe Suizidassistenz nicht als eine akzeptable Option. Die Konzentration sollte darauf liegen, Menschen in Krisen zu helfen und ihnen Alternativen aufzuzeigen, anstatt den Tod zu erleichtern. Suizid ist eine ernsthafte Angelegenheit, die nicht leichtfertig behandelt werden sollte.

  5. Warum sollten wir uns um Suizidprävention kümmern? Jeder hat das Recht, über sein eigenes Leben zu entscheiden.

    1. Es mag sein, dass jeder das Recht hat, über sein eigenes Leben zu entscheiden. Aber Suizidprävention geht darum, Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen und ihnen alternative Lösungen anzubieten. Es ist eine Frage von Mitgefühl und Menschlichkeit, sich um das Wohlergehen anderer zu kümmern.

  6. Also ich finde, dass Suizidprävention und -assistenz total überbewertet sind. Jeder sollte selbst entscheiden dürfen.

    1. Deine Einstellung ist beschämend und ignorant. Suizidprävention ist von größter Bedeutung, um Menschen in Not zu helfen. Es geht darum, Empathie und Unterstützung zu zeigen, nicht um Überbewertung. Dein Kommentar ist respektlos gegenüber denen, die leiden.

  7. Warum sollten wir uns überhaupt um Suizidprävention kümmern? Jeder sollte das Recht haben, über sein Leben zu entscheiden!

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