TÜV-Report 2024: 16% aller Röntgengeräte mit Defekten

Im Jahr 2023 standen knapp 15.000 Röntgengeräte in Deutschland auf dem Prüfstand der TÜV-Sachverständigen. Ein kritischer Blick auf die aktuelle Sicherheitslage von Geräten, die täglich in der Human- und Zahnmedizin, in der Veterinärmedizin sowie in sicherheitsrelevanten Bereichen zum Einsatz kommen, fördert sowohl Positives als auch dringende Verbesserungspotenziale zutage. Während ein Großteil der Geräte einen einwandfreien Zustand aufweist, offenbart der „TÜV Röntgenreport 2024“ zugleich ernsthafte Mängel – besonders im Bereich der Schutzmaßnahmen. Dies zeigt die unvermindert hohe Bedeutung regelmäßiger, unabhängiger Überprüfungen, um das Risiko von Strahlenschäden minimieren und die Sicherheit und Gesundheit von Patient:innen und Anwendenden gewährleisten zu können.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

Am 7. Mai 2024 veröffentlichte der TÜV-Verband einen umfassenden Bericht zur Sicherheit von Röntgengeräten in Deutschland. Der jährlich erscheinende “TÜV Röntgenreport” beleuchtet den aktuellen Stand der Röntgentechnik und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen in medizinischen und technischen Bereichen. Im Jahr 2023 wurden von TÜV-Sachverständigen insgesamt 14.986 Röntgengeräte geprüft, wobei 84 Prozent dieser Geräte ohne jegliche Beanstandung waren. Allerdings wiesen 16 Prozent der Geräte Mängel auf, was im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg der Mängelquote darstellt.

Röntgenstrahlen sind trotz ihrer Bedeutung in der Diagnostik nicht ohne Risiko für Patient:innen und medizinisches Personal. Dr. Alexander Schröer, ein Strahlenschutzexperte des TÜV-Verbands, erläutert, dass Röntgenstrahlen gesunde Zellen schädigen und unter anderem Hautverbrennungen, Augenleiden und Krebserkrankungen verursachen können. Eine sorgfältige Überwachung der Röntgengeräte und adäquate Schutzmaßnahmen seien daher essenziell, um die Strahlenexposition so gering wie möglich zu halten.

Die meisten Mängel wurden bei wiederkehrenden Prüfungen festgestellt, die alle fünf Jahre stattfinden. Die Sicherheitsprüfungen umfassen je nach Gerätetyp bis zu 80 Prüfpunkte, wobei der Schutz von Personal und Patient:innen sowie die Qualität der Röntgenbilder besonderes Augenmerk erhalten. Der Schutz der Umgebung und die Strahlendosis sind dabei zentrale Sicherheitsaspekte.

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Bemerkenswert ist, dass vor allem in der Zahnmedizin der Großteil der Röntgengeräte zum Einsatz kommt. Die Überprüfung von 7.889 dentalmedizinischen Röntgengeräten ergab, dass jedes fünfte Gerät Mängel aufwies. Dabei stellte sich heraus, dass die Schutzausrüstung häufig problematisch ist, was teilweise auf Unkenntnis über die seit 2020 vorgeschriebenen Bleischürzen oder Bleischilde zum Schutz der Schilddrüse zurückzuführen ist.

Auch auf technischer Seite wurden Mängel identifiziert, besonders bei den sogenannten Panoramaschichtaufnahmegeräten, die oft in der Zahnmedizin genutzt werden und bei denen 17 Prozent der geprüften Einheiten Mängel aufwiesen. Defekte wie Kratzer oder Schmutzablagerungen auf den Aufnahmemedien können zu fehlerhaften Diagnosen führen und verdeutlichen die Bedeutung regelmäßiger Überprüfungen und einer sorgfältigen Qualitätskontrolle.

Der TÜV-Verband betont, dass eine Kombination aus Herstellerabnahmen und unabhängigen Prüfungen durch Sachverständige vor der Inbetriebnahme sowie regelmäßige, unabhängige Prüfungen während des Betriebs zur Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Röntgengeräte beitragen. Der “TÜV Röntgenreport 2024” basiert auf den im Jahr 2023 durchgeführten Prüfungen von Röntgeneinrichtungen, die gemäß dem deutschen Strahlenschutzgesetz vorgeschrieben sind.

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Dieser Bericht unterstreicht die kontinuierlichen Bemühungen des TÜV-Verbands, durch unabhängige Prüfungen und die Förderung von Sicherheitsstandards zum Schutz von Patient:innen und Personal beizutragen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Genauigkeit medizinischer Diagnosen zu gewährleisten.

Interessierte finden den vollständigen “TÜV-Röntgenreport 2024” auf der Webseite des TÜV-Verbands, welcher als verlässliche Informationsquelle und Interessenvertretung im Bereich der technischen und digitalen Sicherheit gilt.


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TÜV-Röntgenreport: Jedes sechste Röntgengerät hat Mängel

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Leichte Sprache: TÜV Röntgenreport 2024

  • Was ist der TÜV Röntgenreport?
    • Ein Bericht über die Sicherheit von Röntgengeräten in Deutschland.
    • Gibt einen Überblick über den Zustand der Geräte.
  • Wie viele Röntgengeräte wurden 2023 überprüft?
    • 14.986 Geräte.
  • Wie viele Geräte hatten keine Mängel?
    • 84% der Geräte waren ohne Mängel.
  • Wo gibt es die meisten Mängel?
    • Bei 16% der Geräte wurden Mängel gefunden, am häufigsten bei Schutzausrüstung.
  • Was bedeutet es, wenn ein Gerät ‘schwerwiegende Mängel’ hat?
    • Das Gerät darf nicht weiter benutzt werden, bis es repariert ist.
    • Es muss erneut geprüft werden.
  • Was sind ‘erhebliche Mängel’?
    • Diese Mängel müssen repariert werden, aber es ist keine erneute Prüfung erforderlich.
  • Wofür werden die meisten Röntgengeräte verwendet?
    • 53% in der Zahnmedizin und 19% in der Humanmedizin.
  • Warum ist regelmäßige Prüfung wichtig?
    • Um sicherzustellen, dass die Geräte sicher sind und richtig funktionieren.
    • Verhindert Gesundheitsrisiken für Patienten und Personal.
  • Was ist neu im Jahr 2020?
    • Es wird eine Bleischürze oder ein Bleischild zum Schutz der Schilddrüse benötigt.
  • Was kann passieren, wenn die Röntgengeräte nicht ordnungsgemäß funktionieren?
    • Es kann zu Fehldiagnosen kommen, da Defekte wie Kratzer oder Schmutz die Bilder beeinflussen.
  • Wie kann man den vollständigen TÜV-Röntgenreport 2024 finden?
    • Der Report ist auf der Webseite des TÜV-Verbands verfügbar.
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Für weitere Informationen kann man den TÜV-Verband kontaktieren oder ihre Webseite besuchen.

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Pressemeldung:TÜV-Report 2024: 16% aller Röntgengeräte mit Defekten

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Am 24. Mai 2024 startet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre vierteilige Online-Veranstaltungsreihe zur Europa-Wahl mit einem öffentlichen Live-Stream um 10 Uhr. In der “Wahlarena Beschäftigungs- und Sozialpolitik” diskutiert ver.di-Vorsitzender Frank Werneke mit Vertreter*innen der demokratischen Parteien über zentrale Fragen zu Mindestlöhnen, Arbeitsbedingungen und weiteren gesellschaftlich relevanten Themen. Die Serie setzt sich mit spannenden Diskussionen über Verkehrs- und Gesundheitspolitik bis zum 3. Juni fort, ohne Registrierungszwang und für alle Interessierten zugänglich.

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Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) lädt Journalistinnen und Journalisten herzlich zu einem Pressefrühstück ein, um diese drängenden Fragen zu erörtern. Hochrangige Gesprächspartner, darunter Andreas Breitner, Direktor des VNW, und Peter Kay, Vorstand der Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG (BGFG), werden die erreichten Ziele und zukünftigen Pläne sozialer Vermieter vorstellen und die Zukunftsaussichten bewerten.

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Am 22. Mai 2024 präsentiert WestLotto den NRW-EhrenamtAtlas 2024 – eine umfassende Erhebung, die das Engagement von Ehrenamtlichen in Nordrhein-Westfalen beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen beeindruckende Zahlen: 92 Prozent der Befragten engagieren sich aus sozialem Antrieb, während nahezu 75 Prozent finanzielle Hürden für ihre Projekte kritisieren. Mit durchschnittlich 208 Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Jahr erreichen sie einen wirtschaftlichen Gegenwert von 20,9 Milliarden Euro. Die Studie hebt zudem hervor, wie dringend bessere Rahmenbedingungen und mehr Wertschätzung für diese wichtige soziale Arbeit benötigt werden.

Weiterführende Infos finden sich unter www.ehrenamtatlas.de.

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