Verbandsbüro

Bäckerhandwerk fordert schnelle Lösungen im Haushaltsstreit

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks mahnt: Im Haushaltsstreit droht Deutschlands Wirtschaft eine tiefe Krise. Nur gemeinsame Lösungen können eine Katastrophe abwenden.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) appelliert an die Politik, im aktuellen Haushaltsstreit schnell ideologische Positionen und Gegensätze zu überwinden und konstruktive Lösungen zu finden. Dies sei der einzige Weg, um zu verhindern, dass Deutschlands Wirtschaft noch tiefer in die Krise gerät. Der Verband warnt vor den negativen Auswirkungen der Haushaltssperre und der verschobenen Beratung des Haushaltsausschusses auf Wirtschaft und Bürger.

Seit dem Sommer setzt sich der ZV gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden für die Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ein. Die Entscheidung der Regierung, diese Entlastung aufzugeben und eine weitere Branche in schwieriges Fahrwasser zu manövrieren, ist für den Verband nicht nachvollziehbar. Präsident Roland Ermer kritisiert diese Entwicklung scharf und befürchtet, dass auch bereits getroffene Entscheidungen in Frage gestellt werden könnten.

Der Verband appelliert zudem an die Politik, wichtige Entlastungen wie die Strom- und Gaspreisbremse, die Dämpfung der Netzentgelte sowie die Reduzierung der Stromsteuer nicht anzutasten. Es gelte, die Wirtschaft im Allgemeinen zu stärken und nicht nur einzelne Wählerklientel im Blick zu haben. Der Zentralverband kritisiert vor allem die lähmende Vorgehensweise der Politik, die von gegenseitigen Schuldzuweisungen geprägt sei und kaum konstruktive Ergebnisse liefere.

Lesen Sie auch:  Soziale Vermieter: Verbindliche Zusagen der Energieversorger notwendig

Das Bundesverfassungsgericht hat kürzlich die Rechtslage zum Nachtragshaushalt klar gestellt. Präsident Ermer ist der Meinung, dass nun schnell Klarheit darüber geschaffen werden müsse, wohin die Reise geht. Die Betriebe benötigten dringend Planungs- und Investitionssicherheit. Der Hauptgeschäftsführer des ZV, Dr. Friedemann Berg, betont zudem die Notwendigkeit, ganzheitlich zu denken und unideologische Lösungen zum Wohl des Landes zu erarbeiten. Steuererhöhungen und zusätzliche Kostenbelastungen seien dabei unter allen Umständen zu vermeiden.

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks ist der Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland. Er vertritt die Interessen von über 9.600 Betrieben mit knapp 240.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 16,27 Milliarden Euro. Der Verband setzt sich auf allen politischen Ebenen für die Interessen seiner Mitglieder ein und verbessert so die unternehmerischen Rahmenbedingungen der Innungsbäcker. Außerdem fördert der Verband den Nachwuchs durch verschiedene Initiativen und informiert Verbraucher über das Bäckerhandwerk.

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Streit um Haushalt 2024: Bäckerhandwerk mahnt zu schnellen Lösungen

Lesen Sie auch:  Deutsche Umwelthilfe fordert: Bund und Länder müssen Parkraumkonzept überdenken!

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

34 Responses

    1. Was für ein Unsinn! Als ob Geschenke aus Teig die Probleme der Politiker lösen würden. Das Bäckerhandwerk hat wichtigere Dinge zu tun, als sich mit solchen kindischen Ideen zu beschäftigen. Konzentriert euch lieber auf gutes Brot!

    1. Was für ein Unsinn! Der Haushaltsstreit betrifft uns alle und hat Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Kuchen backen kann man immer noch, aber die Realität nicht ignorieren. Informier dich lieber, bevor du solche oberflächlichen Kommentare abgibst!

  1. Ich verstehe nicht, warum die Bäcker sich in den Haushaltsstreit einmischen sollten. Was hat das damit zu tun?

    1. Bäcker haben genauso das Recht wie jeder andere, ihre Meinung zu äußern. Schließlich betrifft der Haushaltsstreit auch die Wirtschaft, in der sie tätig sind. Es geht um ihre Existenzgrundlage. Also warum sollten sie schweigen?

    1. Ganz ehrlich, ich finde deine Aussage lächerlich. Die Bäcker haben jedes Recht, auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Nur weil du keine Ahnung hast, bedeutet das nicht, dass sie überreagieren. Informier dich, bevor du so einen Unsinn verbreitest.

    1. Kuchen? Ernsthaft? Anstatt die Augen vor den realen Problemen zu verschließen, sollten wir uns mit den Auswirkungen des Haushaltsstreits auseinandersetzen. Es geht um unsere Zukunft, nicht um süße Leckereien.

    1. Politisches Brot? Ernsthaft? Wie wäre es damit, dass Bäcker sich auf das Backen von leckerem Brot konzentrieren, anstatt sich in politische Diskussionen einzumischen? Es gibt genug Politiker, die sich um Politik kümmern können. Lassen Sie die Bäcker backen! #BrotstattPolitik

    1. Sorry, aber das Bäckerhandwerk hat keine Zeit zum chillen. Wenn du willst, dass Bäcker weiterhin frisches Brot und leckere Brötchen zaubern, dann sollten sie sich nicht ausruhen, sondern innovative Lösungen finden. Qualität braucht eben Zeit und Engagement!

  2. Das ist wohl die dümmste Idee, die ich je gehört habe. Brötchen gegen Haushaltsstreit-Ärger zu tauschen löst doch keine Krisen. Wie wäre es stattdessen mit vernünftigen Lösungen, anstatt solch unsinnigen Vorschlägen? #realitätsfremd

    1. Das Bäckerhandwerk hat genauso das Recht, sich politisch zu äußern wie jeder andere Berufsstand auch. Vielleicht sollten wir lieber aufhören, anderen vorzuschreiben, was sie tun sollen, und uns stattdessen um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern.

    1. Bäcker haben genauso das Recht wie jeder andere, ihre Meinung zu äußern. Und wer sagt, dass sie nicht auch großartig backen können, während sie ihre politischen Ansichten vertreten? Einschränkungen sind langweilig, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Bäckerhandwerk fordert schnelle Lösungen im Haushaltsstreit

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

NDR Benefizaktion: Gemeinsam gegen Einsamkeit im Norden

Hamburg (ots) – Einsamkeit durchdringt die Gesellschaft und betrifft alle Altersgruppen. Laut dem Einsamkeitsbarometer des Bundesfamilienministeriums fühlt sich jeder dritte Deutsche zwischen 18 und 53 Jahren oft einsam, und jeder vierte im Alter von 18 bis 69 Jahren empfindet eine tiefe Isolation, so die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Diese Tatsache hat gravierende Auswirkungen: Einsame Menschen neigen eher dazu, demokratische Werte abzulehnen und autoritären Haltungen zuzustimmen. Der NDR stellt daher den Kampf gegen die Einsamkeit in den Fokus seiner diesjährigen Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" und arbeitet dabei eng mit den norddeutschen Bürgerstiftungen zusammen, um mehr Gemeinschaft und soziales Engagement zu fördern.

Jetzt lesen »

BoB-Award 2023: B2B-Kommunikation prämiert!

Am Abend des 20. Juni 2024 verwandelte sich der Berliner Meistersaal in ein Zentrum für kreative Exzellenz: Der Bundesverband Marketing Clubs e.V. verlieh den renommierten „BoB-Award 2023“ und ehrte damit herausragende B2B-Kommunikationsprojekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit insgesamt 30 Medaillen – 6 Gold, 11 Silber und 13 Bronze – wurden die besten Arbeiten ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr im DACH-Raum veröffentlicht wurden. Die feierliche Preisverleihung bot nicht nur eine Bühne für kreative Höchstleistungen, sondern förderte auch den interdisziplinären Austausch und das Networking innerhalb der Branche.

Jetzt lesen »

DUH kündigt weitere rechtliche Schritte gegen Gasbohrungen an

Am 21. Juni 2024 um 15:04 Uhr verkündete das höchste niederländische Gericht, der Raad van State, eine weitreichende Entscheidung: Die Arbeiten für Gasbohrungen vor Borkum dürfen beginnen. Diese Entscheidung betrifft die ökologisch empfindliche Region des Wattenmeers und sorgt für heftige Kontroversen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und ihre Partner sind entschlossen, juristische Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um das Projekt zu stoppen. Sie fordern von der niedersächsischen Landesregierung, bereits erteilte Genehmigungen zurückzunehmen, und bezeichnen die Bohrungen als Bedrohung für den Meeres- und Klimaschutz sowie für das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.

Jetzt lesen »

Arbeitgeber-Provokation: Tarifverhandlungen öffentliche Banken eskalieren

In der ersten Tarifverhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und den öffentlichen Banken kam es zu einer erheblichen Spannung. Mit einem Gehaltsangebot von 9,5 Prozent verbunden mit einer ungewöhnlich langen Laufzeit von über dreieinhalb Jahren bis Ende 2027, provozierten die Arbeitgeber eine scharfe Reaktion seitens ver.di. „Eine solche Forderung ist beispiellos in der deutschen Tarifhistorie und bedeutet einen klaren Angriff auf die Reallöhne“, erklärte Jan Duscheck, Verhandlungsführer bei ver.di. Die Gewerkschaft zeigte sich auch enttäuscht über das Fehlen eines sozialen Ausgleichs für niedrige Einkommen und kündigte erste Warnstreiks an, um ihren Forderungen von 12,5 Prozent Gehaltserhöhung Nachdruck zu verleihen.

Jetzt lesen »

Beschleunigte Genehmigungen jetzt auch im Wohnungsbau!

Einleitung:

Die schwarz-grüne Landesregierung Schleswig-Holsteins plant, die Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte wie Straßenbau und Radwege zu beschleunigen. In einer ersten Lesung wurde darüber am Freitag im Landtag debattiert. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), fordert, diesen Schwung auch auf den Wohnungsbau zu übertragen. Insbesondere die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum leidet unter langwierigen staatlichen Verfahren. „Zeit ist Geld – besonders bei steigenden Baupreisen“, betont Breitner und appelliert an die Regierung, die Planungsverfahren auch im Bereich Wohnungsbau zu entschlacken.

Jetzt lesen »

KAIFU-NORDLAND eG gewinnt DW-Zukunftspreis für Innovation

Hamburg. Die Wohnungsbaugenossenschaft KAIFU-NORDLAND eG hat den renommierten DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2024 für ihre beeindruckende Innovationskraft und konsequente Umsetzung von Veränderungen erhalten. Unter dem Motto „Change in Highspeed“ hat die Genossenschaft eine vollständige Umstrukturierung durchgeführt und digitale Werkzeuge erfolgreich implementiert. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Jury ihren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Hamburgs gefragtesten Quartieren. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), gratuliert und hebt den hohen Einsatz und die weitreichenden Erfolge des KAIFU-Teams hervor.

Jetzt lesen »

E-Rezept: Apotheken gewinnen Rechtssicherheit

Berlin (ots) – Die Apotheken in Deutschland können aufatmen: Fehlerhafte oder unvollständige Angaben auf E-Rezepten führen künftig nicht mehr zu Retaxationen durch die Krankenkassen. Diese neue Regelung, auf die sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verständigt haben, gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2024 bis zum Jahresende. Die Entscheidung wurde am Freitag nach intensiven Verhandlungen getroffen und soll den Apotheken mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit E-Rezepten bieten.

Jetzt lesen »

Bäcker fordern wirksame Nachschärfung des Bürokratiegesetzes

Berlin, 21.06.2024 – Das jüngst von der Ampel-Koalition beschlossene Bürokratieentlastungspaket IV verfehlt laut dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks die dringend benötigte Entlastung für Handwerksbetriebe. „Politik mit angezogener Handbremse“, kommentiert Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg und fordert eine deutliche Nachschärfung im parlamentarischen Verfahren. Trotz kleiner Fortschritte bei Arbeitsverträgen und Allergenkennzeichnung sei das Maßnahmenpaket insgesamt nicht weitreichend genug, um den Mittelstand spürbar zu entlasten. Der Verband warnt vor einer zunehmenden Belastung durch Bürokratie, die den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährde, und fordert ein umgehendes Bürokratie-Moratorium.

Jetzt lesen »

ver.di: Bündnis fordert Schutz der Demokratie und Sozialstaat

Am 21. Juni 2024 haben führende Organisationen ein bedeutsames Positionspapier unter dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ veröffentlicht. Beteiligt sind ein Bündnis freier Wohlfahrtsverbände, Sozialverbände, die Bürgerbewegung Campact und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Anlass der Veröffentlichung ist die aktuelle Debatte über den Bundeshaushalt 2025. Die Initiatoren rufen mit ihrem gemeinsamen Dokument zur Bewahrung sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Werte auf.

Jetzt lesen »

ZIA fordert: Politische Zusagen müssen endlich umgesetzt werden

Optimismus in der Immobilienbranche – aber politische Taten gefragt

Berlin, 21. Juni 2024 – Die deutsche Immobilienwirtschaft steht nach harten Monaten wieder optimistischer da. Der aktuelle ZIA-IW-Stimmungsindex zeigt einen spürbaren Aufwärtstrend. Doch trotz der aufkeimenden Zuversicht mahnt die neue Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Iris Schöberl, dass konkrete politische Maßnahmen dringend nötig sind, um den positiven Trend nicht zu gefährden. Insbesondere die Förderung von Bauprojekten und der Abbau bürokratischer Hürden stehen laut Schöberl an oberster Stelle auf der Wunschliste der Branche. „Die Taten müssen mit den politischen Zusagen Schritt halten, damit der vorsichtige Optimismus nicht im Keim erstickt wird,“ fordert sie entschieden.

Jetzt lesen »

Druckindustrie: Löhne steigen um 7,8 % nach Verhandlungen

Am frühen Morgen des 21. Juni 2024 wurde nach zähen Verhandlungen ein Durchbruch in der Druckindustrie erzielt: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) einigten sich auf eine deutliche Lohnerhöhung von insgesamt 7,8 Prozent für die Beschäftigten. Die Tarifeinigung sieht stufenweise Gehaltssteigerungen bis März 2026 vor und bringt auch für Auszubildende signifikante Verbesserungen. Trotz der positiven Aspekte bemängelt ver.di die lange Laufzeit von 29 Monaten. Mitglieder und Beschäftigte diskutieren nun bis zum 19. Juli über das Ergebnis, das maßgeblich durch den starken Streikeinsatz ermöglicht wurde.

Jetzt lesen »

Hybrid-DRG: Wahlärzte jetzt auch ambulant im Krankenhaus

Gute Nachrichten für Privatpatienten und das Gesundheitswesen: Mit der Einführung der neuen sektorengleichen Vergütung (Hybrid-DRG) können privatversicherte Patienten künftig wahlärztliche Leistungen auch im Rahmen ambulanter Krankenhausaufenthalte in Anspruch nehmen. Dies bestätigten jüngst der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Damit bleibt den Patientinnen und Patienten weiterhin die freie Wahl von Ärzten und Kliniken gewährleistet, während die PKV mit über 2 Milliarden Euro jährlich zur Finanzierung dieser exklusiven medizinischen Leistungen beiträgt. Mehr als 7 Millionen Versicherte profitieren bereits von diesen erweiterten Optionen.

Jetzt lesen »

Strommarktreform für stabile Preise und Investitionen

Berlin, 21. Juni 2024: Reformen statt Rotstift beim Strommarktdesign

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) warnt vor den Folgen des gescheiterten Kaufs des Tennet-Stromnetzes aufgrund finanzieller Engpässe und fordert dringende Reformen im Strommarktdesign und Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). BEE-Präsidentin Simone Peter betont die Notwendigkeit vorausschauender Investitionen in Infrastruktur und zukunftsfähige Technologien, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Verband drängt auf ein Konzept der ‘Plattform Klimaneutrales Stromsystem’ und weist auf die eskalierenden Probleme aktueller Strompreismodelle hin. „Reformen bringen uns weiter als der Rotstift“, so Peter.

Jetzt lesen »

UN nimmt Beschwerde gegen umstrittenes LNG-Gesetz an

Berlin (ots) – Das unabhängige Überwachungskomitee der UN-Aarhus-Konvention hat eine wegweisende Beschwerde der Umweltrechtsorganisation Green Legal Impact Germany (GLI) gegen das LNG-Beschleunigungsgesetz (LNGG) angenommen. Diese Entscheidung eröffnet eine kritische Prüfung des Gesetzes im Hinblick auf internationale Umweltvorschriften. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert nun vehement von der Bundesregierung, das umstrittene Gesetz zurückzunehmen und auf die weitere Einschränkung von Beteiligungsrechten zu verzichten. Marie Bohlmann von GLI betont die Bedeutung dieses Schritts: „Das LNG-Beschleunigungsgesetz darf nicht die Blaupause für die Einschränkung demokratischer Beteiligungsrechte werden.“

Jetzt lesen »

Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

Berlin, 20. Juni 2024 – Im Vorfeld der anhaltenden Debatten über den Bundeshaushalt für das Jahr 2025 hat ein breites Bündnis aus freien Wohlfahrtsverbänden, Sozialverbänden, Campact und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angekündigt, ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ zu veröffentlichen. Die feierliche Präsentation wird am Freitag, den 21. Juni 2024, um 9 Uhr vor dem Bundeskanzleramt stattfinden. Erwartet werden namhafte Vertreter*innen der beteiligten Organisationen wie Michael Groß, Rüdiger Schuch, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Michaela Engelmeier und Frank Werneke. Das Dokument soll im Anschluss um 11 Uhr durch die Pressestellen der Verbände verteilt werden.

Jetzt lesen »