Bremen.Im Rahmen der 23. Bundesverbandstagung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Berlin hielt der Regierende Bürgermeister Kai Wegener eine Rede, in der er dem Verband und seinen Mitgliedern für ihr wertvolles Engagement dankte. Wegener lobte den SoVD dafür, dass er in einer Zeit, in der viele Probleme oft übersehen werden, diese sichtbar mache. Er betonte insbesondere die Sorgen bezüglich steigender Mieten, hoher Inflationsraten, Altersarmut, Familienarmut und Bildungsarmut. Für viele Menschen sei das Versprechen des sozialen Aufstiegs in weite Ferne gerückt.
Besonders großen Applaus erhielt Wegener für seine Forderung, die Schuldenbremse auszusetzen, um Zukunftsaufgaben zu finanzieren und gesellschaftlichen Verunsicherungen entgegenzuwirken. Auch die geplante Einführung der Kindergrundsicherung kritisierte er, da die finanzielle Ausstattung unzureichend sei. Er unterstütze daher Lisa Paus und kündigte an, über den Bundesrat für Verbesserungen einzutreten.
Im weiteren Verlauf der Bundesverbandstagung verabschiedeten die Delegierten des SoVD mit überdeutlicher Mehrheit eine Resolution mit dem Titel „Für soziale Politik statt Populismus und Spaltung“. Diese Resolution stellt sich gegen populistische Versuche, die Gesellschaft zu spalten, und verpflichtet den SoVD dazu, sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der Veränderungen als Chance begriffen werden. Der Verband möchte weiterhin diejenigen vertreten, die nicht ausreichend gehört werden, und steht für eine soziale Politik ein, die niemanden zurücklässt.
Die SoVD-Bundesverbandstagung wird morgen im Hotel Pullmann Schweizer Hof in Berlin ihren Höhepunkt erreichen. Ein Schwerpunktthema wird dabei die Wechselwirkung zwischen Armut und Einsamkeit sein. Bundesministerin Lisa Paus wird die Einsamkeitsstrategie der Bundesregierung vorstellen und Experten werden in einer Podiumsdiskussion Möglichkeiten diskutieren, um Einsamkeit effektiv zu bekämpfen.
Der SoVD ist ein bedeutender Sozialverband, der sich für die Rechte und Belange benachteiligter und benachteiligter Menschen in Deutschland einsetzt. Der Verband setzt sich insbesondere für eine soziale Politik ein und vertritt diejenigen, die nicht ausreichend gehört werden. Der Verband bietet Beratung und Unterstützung für seine Mitglieder und setzt sich für deren Interessen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene ein.
Diese Informationen stammen aus einer Pressemeldung des Sozialverbands Deutschland (SoVD).
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Quelle: Sozialverband Deutschland (SoVD), übermittelt durch news aktuell
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