Aufzüge außer Betrieb: Über 3.000 defekte Anlagen gestoppt

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

Berlin (ots) – Nur jeder zweite Aufzug in Deutschland ist mängelfrei, wie der aktuelle Anlagensicherheitsreport des TÜV-Verbands zeigt. Bei den im Jahr 2022 überprüften 657.000 Aufzugsanlagen wurden bei 11,8 Prozent „erhebliche Mängel“ festgestellt. Zusätzlich wurden bei 0,7 Prozent der Anlagen „gefährliche Mängel“ beanstandet, was zur Stilllegung von etwa 3.000 Aufzügen führte. Laut dem Bericht sind typische Mängel fehlerhafte Aufzugssteuerungen, defekte Türverriegelungen, abgenutzte Tragseile und ausgefallene Notrufsysteme. Um die Sicherheit der Anlagen zu gewährleisten, müssen Betreiber regelmäßige Wartungen und Prüfungen durchführen lassen.

Neue Vorgaben für die Betreiber betreffen auch die Cybersicherheit der Aufzüge. Angesichts der zunehmenden Vernetzung der Anlagen im Internet of Things (IoT) ist dies ein wichtiger Schritt, um Cyberangriffe zu verhindern. Laut Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, müssen Betreiber technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz vor Cyberangriffen ergreifen und diese in einer Gefährdungsbeurteilung dokumentieren. Die Prüfungen in diesem Bereich werden von den Sachverständigen schrittweise ausgeweitet. Die Cybersicherheit wird zudem im Produktsicherheitsrecht der EU verankert, um die Sicherheit von Aufzugsanlagen langfristig zu gewährleisten.

Ein tödlicher Unfall mit einem Paternoster in Berlin hat kürzlich gezeigt, dass es immer wieder zu schweren Vorfällen mit Aufzügen kommt. Ob die Sicherheit des Paternosters in den letzten Jahren von unabhängigen Stellen geprüft wurde, wird derzeit untersucht. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland rund 100.000 nicht geprüfte Aufzüge, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird derzeit die Umsetzung eines bundesweiten Anlagenkatasters geplant.

Für eine verbesserte Erfassung und Analyse von Unfällen mit Aufzügen plädiert der TÜV-Verband außerdem für eine flächendeckende Datenerfassung. Zu den im Anlagensicherheitsreport erfassten überwachungsbedürftigen Anlagen gehören neben Aufzügen auch Druckbehälteranlagen und bestimmte Anlagen in brand- und explosionsgefährdeten Bereichen.

Der TÜV-Verband setzt sich für die technische und digitale Sicherheit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein und vertritt die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen. Durch unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildungen strebt der Verband ein hohes Sicherheitsniveau an und fördert Vertrauen in die digitale Welt.

Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-320, maurice.shahd@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.twitter.com/tuevverband

Pressemeldung von: TÜV-Verband e. V., übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Rund 3.000 Aufzüge wegen schwerer Mängel stillgelegt
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

12 Antworten

  1. Oh ja, weil wir alle so viel Zeit haben, um Treppen zu steigen. Wie wäre es stattdessen mit der Option, den Aufzug zu benutzen oder einfach in Form zu bleiben, ohne dass die Aufzüge kaputt sind? Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse, nicht nur #FitFam.

  2. Also ehrlich, ich verstehe nicht, warum sich alle so über die defekten Aufzüge aufregen. Wen interessiert das schon?

    1. Bist du im Ernst? Defekte Aufzüge sind kein kleines Ärgernis. Es geht um die Sicherheit und den Komfort der Menschen. Wenn dich das nicht interessiert, dann schau einfach weg. Aber hör auf, die berechtigten Beschwerden anderer abzutun.

    1. Ach komm, sei nicht so faul! Aufzüge sind eine großartige Erfindung für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen oder einfach nur für diejenigen, die es eilig haben. Manchmal ist es okay, ein bisschen Komfort zu haben, oder?

  3. Also ich finde es total übertrieben, dass so viele Aufzüge defekt sind. Was machen die Leute denn jetzt? Treppensteigen? Unzumutbar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mehr dazu:

Mehr zum Thema erfahren? Hier finden Sie ergänzende Artikel: , , , , , , , , ,
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge