Atemluft in Berlin noch giftiger: Deutsche Umwelthilfe zieht verheerende Böller-Bilanz

Flammen und Feuerwerk erhellen den Himmel, doch dahinter verbirgt sich eine bedrohliche Realität: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zieht nach der letzten Silvesternacht eine verheerende Bilanz. Von dramatischen Amputationsverletzungen bis hin zu alarmierenden Höchstwerten bei giftigen Luftschadstoffen - die Auswirkungen des Feuerwerks sind verheerend. Steigen Sie mit uns in diesen Artikel ein und erfahren Sie mehr über die Forderungen der DUH und die dringende Notwendigkeit eines Verbots.

Bremen (VBR). 01.01.2024 – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor den verheerenden Folgen der Silvesternacht. Laut einer Pressemitteilung des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes ist die Atemluft beispielsweise in Berlin noch giftiger als im vergangenen Jahr. Zudem haben erneut Angriffe mit Pyrotechnik stattgefunden, bei denen viele Menschen verletzt und sogar getötet wurden.

Besonders besorgniserregend ist die steigende Feinstaubbelastung in der Silvesternacht. An der Messstelle Frankfurter Allee in Berlin wurden Stundenwerte von erschreckenden 791 µg/m³ gemessen, was einer Steigerung von mehr als 150 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Vergleich zum letzten Corona-Jahreswechsel, an dem ein Böllerverbot galt, stieg die Belastung um sogar 700 Prozent.

Die Auswirkungen dieser hohen Feinstaubbelastung sind dramatisch. Ärzte sprechen von teils dramatischen Amputationsverletzungen bei den Verletzten. Medienberichten zufolge ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Zudem wurden erneut unbeteiligte Passanten und Einsatzkräfte gezielt mit Pyrotechnik beschossen.

Die Schäden beschränken sich jedoch nicht nur auf die Menschen. Die Umwelt leidet ebenfalls unter den Auswirkungen der Knallerei. Der mit Rückständen verunreinigte Müll belastet die Umwelt erheblich. Auch Millionen von Tieren wurden durch die lauten Geräusche in Panik versetzt. Viele von ihnen sind dabei bei Unfällen getötet worden.

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Die DUH fordert daher Bundesinnenministerin Faeser auf, ein Böllerverbot zu verhängen. Damit würde der Verkauf und die Benutzung von Pyrotechnik durch Privatpersonen zu Silvester verboten werden. Bereits mehr als 200.000 Menschen haben sich einem offenen Brief an die Bundesinnenministerin angeschlossen, der auf der Website der DUH unter www.duh.de/boellerfrei/ zu finden ist.

Die Forderung nach einem Böllerverbot wird von einer Mehrheit der deutschen Bevölkerung unterstützt. Laut einer Umfrage der Verbraucherzentrale Brandenburg sprechen sich aktuell 59 Prozent der Menschen für ein generelles Verbot von privatem Feuerwerk aus. Auch zahlreiche Organisationen wie die Bundesärztekammer, der Deutsche Naturschutzring, die Gewerkschaft der Polizei und PETA Deutschland unterstützen diese Forderung.

Die Silvesternacht hat erneut gezeigt, dass die Auswirkungen von Pyrotechnik auf die Gesundheit und die Umwelt nicht zu unterschätzen sind. Die DUH appelliert daher an die Bundesregierung und die Bundesinnenministerin, Maßnahmen zum Schutz der Menschen und der Umwelt zu ergreifen. Ein Böllerverbot würde dazu beitragen, dass alle Menschen und Tiere ein gesundes und sicheres neues Jahr erleben können.

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Kontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de
DUH Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.x.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe, www.linkedin.com/company/umwelthilfe, https://www.tiktok.com/@umwelthilfe

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