Alarmierende Kostenaufwendungen und Ressourcenknappheit: Wirtschaftsverbände schlagen Alarm wegen Prüfung von …

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Berlin (ots) – Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht steht bevor. Rund 15.000 Unternehmen müssen künftig Nachhaltigkeitsberichte erstellen und von externen Stellen prüfen lassen. Wirtschaftsprüfer:innen und technische Sachverständige sollten gleichberechtigt sein. Wirtschaftsverbände wenden sich an die zuständigen Bundesministerien und warnen vor Wettbewerbsnachteilen für Deutschland.

Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen sollen künftig der Finanzberichterstattung gleichgestellt und von unabhängigen Stellen geprüft werden. Zuvor muss die europäische Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) in nationales Recht umgesetzt werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird in Kürze erwartet. Zahlreiche Wirtschaftsverbände haben sich jetzt an das federführende Bundesjustizministerium (BMJ) sowie das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das Finanzministerium (BMF) gewendet und einen offenen Markt für die bevorstehende verpflichtende Prüfung der Nachhaltigkeitsberichte gefordert und vor Kapazitätsengpässen gewarnt.

Der TÜV-Verband, als Vertreter der Prüforganisationen, unterstützt diese Forderungen gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden der Textilindustrie, der Chemischen Industrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung und die WirtschaftsVereinigung Metalle. Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, betont die Notwendigkeit einer breiten Basis an Prüfdienstleistern: “Laut der europäischen CSRD-Richtlinie werden Nachhaltigkeitsberichte künftig für viele Unternehmen verpflichtend. Die Prüfungen von Nachhaltigkeitsberichten sollten nicht ausschließlich von Wirtschaftsprüfern durchgeführt werden dürfen. Wir brauchen einen offenen Markt, der sich allein nach der Qualität, Fachexpertise und Unabhängigkeit der prüfenden Unternehmen richtet.”

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Auch die Vertreter der betroffenen Wirtschaftszweige schlagen Alarm. Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, betont die Bedeutung eines breiten Angebots qualifizierter Prüfdienstleister zu vertretbaren Kosten. “Deutschland sollte Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien folgen und neben Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auch sonstige akkreditierte Prüfstellen zulassen, wie zum Beispiel TÜV, Dekra, DQS und andere Organisationen”, so Brodtmann.

Die Einbindung unabhängiger Prüfungsdienstleister wird von Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, als Voraussetzung für die Einheitlichkeit bei der Umsetzung der EU-Richtlinie betont. “Es darf keinen deutschen Sonderweg geben. Anderenfalls droht ein unübersichtlicher Flickenteppich und unseren Unternehmen Nachteile gegenüber Wettbewerbern aus dem europäischen Ausland.”

Die Wirtschaftsverbände betonen, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder ökonomisch noch fachlich sinnvoll sei, hoch qualifizierte Prüfdienstleister von der Nachhaltigkeitsberichterstattung auszuschließen. Um eine hohe Qualität der Prüfdienstleistungen zu gewährleisten, sollten technische Prüfdienstleister von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkks) zugelassen werden. Die Anbieter müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie eine Eignungsprüfung, Qualitätssicherungssysteme und kontinuierliche Fortbildungen.

Weitere Informationen zur “Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten” sind im Positionspapier des TÜV-Verbands abrufbar.

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Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-320, maurice.shahd@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.twitter.com/tuevverband

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35 Antworten

    1. Ach komm, immer nur meckern! Als ob Wirtschaftsverbände keine wichtigen Probleme haben. Vielleicht solltest du dich lieber informieren, bevor du urteilst. Aber hey, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung.

  1. Ehrlich gesagt, finde ich die Alarmglocken der Wirtschaftsverbände etwas übertrieben. Wir sollten nicht immer alles schwarzmalen!

    1. Ach komm, spar dir deine Ignoranz! Die Wirtschaftsverbände repräsentieren wichtige Interessen und haben das Recht, ihre Meinung zu äußern. Nur weil es dir gut geht, heißt das nicht, dass es allen so geht. Informier dich mal, bevor du hier so einen Unsinn verbreitest!

    1. Nicht alles, was als Panikmache abgestempelt wird, ist automatisch falsch. Die Wirtschaftsverbände haben ihre eigenen Interessen im Blick. Aber Fakten sollten definitiv präsentiert werden, um eine fundierte Meinung zu bilden.

    1. Ach ja, natürlich! Geld wächst auf Bäumen und wir können uns alle einfach zurücklehnen und faul sein. Oder vielleicht sollten wir uns doch lieber Gedanken machen und hart arbeiten, um etwas zu erreichen? Aber hey, wer braucht schon Verantwortung und Eigeninitiative, nicht wahr?

    1. Typisch! Immer gleich auf die Wirtschaftsverbände einschlagen. Hast du überhaupt eine Ahnung, was sie für die Wirtschaft leisten? Informier dich lieber, bevor du solche haltlosen Aussagen tätigst.

    1. Typisch, immer nur meckern und keine konkreten Vorschläge liefern. Die Wirtschaftsverbände tun ihr Bestes, um Lösungen zu finden. Vielleicht solltest du dich selbst mal engagieren, anstatt nur rumzunörgeln.

  2. Diese Wirtschaftsverbände sollten aufhören, Alarm zu schlagen und einfach mal chillen! #Übertreibung

    1. Ach komm, Panikmache? Die Wirtschaftsverbände haben doch recht! Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind real und bedeutsam. Einfach mal die Augen öffnen und die Fakten akzeptieren, anstatt sie abzutun.

    1. Ach komm, immer diese Beschwerden! Wirtschaftsverbände haben ihre Rolle und können ihre Meinung äußern, genau wie du. Also lass sie doch ihre Kirche im Dorf lassen und akzeptiere, dass es verschiedene Standpunkte gibt.

    1. Sorry, aber ich muss widersprechen. Alarmglocken sind gerechtfertigt, wenn es um die Integrität von Prüfungen geht. Transparenz und Effizienz sind wichtig, aber nicht um jeden Preis. Lasst uns die Qualität der Prüfungen nicht vernachlässigen!

  3. Könnte es sein, dass die Wirtschaftsverbände einfach nur nach Ausreden suchen, um ihre Gewinne zu maximieren?

    1. Oh bitte, immer diese Verschwörungstheorien! Vielleicht sollten wir uns lieber auf Fakten und rationale Argumente konzentrieren, anstatt wild herumzu spekulieren. Es ist nicht fair, die Absichten der Wirtschaftsverbände pauschal zu verurteilen.

    1. Sorry, aber deine Meinung ist eindeutig naiv. Die Wirtschaft ist das Rückgrat unserer Gesellschaft und ihre Belange sind sehr wohl wichtig. Statt ignorant zu urteilen, solltest du dich besser informieren, bevor du solche Kommentare abgibst.

    1. Oh bitte, verschließe nicht die Augen vor der Realität. Die Wirtschaftsverbände haben gute Gründe für ihre Bedenken. Ignoranz und Hashtags allein lösen keine Probleme.

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